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A Pale Horse Named Death "Depressives Und Destruktives!"
Dieses E-Mail-Interview mit Sal Abruscato hat AndreasH geführt und ausgearbeitet!!! - - - - Angesichts des Erstlingswerks „And Hell Will Follow Me" von Sal Abruscato’s A Pale Horse Named Death (APHND), welches bei mir als Kaufempfehlung durchgegangen ist, habe ich mir einige Statements von APHND zur Band, Album, Aufnahmen, dem Verhältnis zu Type O’ Negative und Peter Steele selbst holen wollen und gelangte an einen düster gestimmten Sal Abruscato, der augenscheinlich das, was er musikalisch produziert, auch selbst lebt und damit sich selbst wirklich immer treu ist… Lest selbst:
Weitere Infos zu A Pale Horse Named Death:
REVIEWS:
A Pale Horse Named Death And Hell Will Follow Me
A Pale Horse Named Death Lay My Soul To Waste
INTERVIEWS:
A Pale Horse Named Death - Depressives Und Destruktives!


Hi, Gratulation zu Eurem Debutalbum, was letzte Woche hier in Deutschland veröffentlich worden ist. Wir haben das Album mit 7 Punkten bewertet, also "Kaufempfehlung". Wie sind die ersten Reaktionen der Fans und der Medien zu "And Hell Will Follow Me"?
Danke für das gute Review. Ich bin mit den bisherigen Reaktionen zufrieden.

Lasst uns gleich zum Album kommen. Mein persönlicher Favorit ist "To Die in Your Arms". Gibt es eine besondere Geschichte zu diesem Song?
Es ist eine fiktive Geschichte über einen Mann, der sich vorgenommen hat, sich selbst umzubringen - und zwar in den Armen seiner Freundin.

Wie waren die Aufnahmen zu "And Hell Will Follow Me"? Gibt’s irgendwas Besonderes, was nicht auf der Platte steht oder bei den Aufnahmen eher kurios war?
Na ja – am Ende von "Serail Killer" haben wir etwas recht ungewöhnliches und eigenartiges gemacht. Wir haben den Soundeffekt nicht erzeugt, sondern tatsächlich in meinem Hinterhof eine Grube für ein Grab ausgehoben - was eine ziemlich coole Aktion für mich war.

In wie weit interessieren Euch die Meinung und der Geschmack der Fans, der Presse, der Musikwelt insgesamt, will sagen: beeinflussen Dich diese beim Songwirting, bei den Texten, bei den Songstrukturen? Oder machst Du das tatsächlich allein und nur für Dich.
Es bin nur ich und meine Musik - wenngleich ich natürlich die Meinung der Fans und der Medien schätze. Aber das beeinflusst mich nicht.




Bei einer Band mit einem solchen musikalischen Background wie APHND ihn verfügt - mit Type O' Negative und Life of Agony - kannst Du überhaupt so eine Art kurzgefasste Bandhistorie geben?
Das ist ganz einfach. Ich habe an dem Konzept im Januar 2009 gefeilt, weil ich musikalisch ziemlich frustriert war und mich selbst einfach mal wieder ausdrücken und erfinden musste. Also habe ich begonnen Musik ausschließlich für APHND zu kreieren. Das war's!

Wie läuft bei Dir das Songwriting ab? Heutzutage komponieren ja viele Bands eher in einem virtuellen Proberaum als in einem realem – wie macht ihr das?
Ich schreibe und arrangiere meine Kompositionen digital und nehme dies dann für eine bessere Aufnahmequalität mit einem etwas größeren Studiosound auf. Anschließend bekommen das dann die Bandmitglieder, um das Zeug zu lernen und es dann auf dem Album einzuspielen.

Was ist die Message hinter “Die Alone”. Der Song berührt ziemlich und ist wohl einer der besten Songs auf “And Hell Will Follow Me”.
Ich war, als ich den Song schrieb, ziemlich im Arsch und deprimiert, fast depressiv – und das ist einfach dabei heraus gekommen.

Hast Du einen Lieblingssong auf dem Album – und wenn ja – welcher?
Ich habe nur Lieblingssongs auf dem Album, jeder Song ist wie mein eigenes Kind, das ich selbst zur Welt gebracht habe – da kann ich keinen einzelnen herauspicken.

Gibt es bei den Songs irgendwelche Texte, die Dir etwas besonderes bedeuten?
Ja, die „Die Alone“-Lyrics, da diese zu einer Zeit entstanden, als ich mich ziemlich einsam und isoliert gefühlt habe – und als Peter [Steele] starb, haben mir diese Lyrics einen noch viel tieferen Sinn gegeben.

Mal abgesehen vom Bandnamen, auch das Cover ist eines der bei weitem bemerkenswertesten Cover, das ich kenne. Wie und warum hast Du Dich für dieses Cover entscheiden – was steckt dahinter?

Sam Shearon hat dieses Cover, nachdem er meine Texte durchgearbeitet hatte, spezifisch für unser Album entworfen und eine Vision basierend auf Bandname und Albumtitel erschaffen. Ich halte es wirklich für ein Meisterwerk, was ansonsten wirklich niemand hat.

Wenn man Dich und Deine Bandmitglieder ansieht, ist es natürlich offensichtlich, welcher musikalische Background hinter Euch steckt und dass ich – positiv gesprochen – Euch auf das verlasst und stützt, was ihr könnt – langsam-fett-hart. Gibt es weiter musikalische Stilrichtungen, die ihr in Euch tragt?
Eigentlich höre ich stilistisch alles, was mir irgendwie im Ohr bleibt – und bin insofern auch stilübergreifend von vielen Dingen beeinflusst, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht unbedingt bemerkt.

Was inspiriert Dich am meisten musikalisch?
Eigentlich alles – von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen bis hin zu TV-Sendungen über mord und Totschlag. Manchmal wache ich einfach auf und dann fließt es nur so aus mir raus und an anderen Tagen braucht es etwas. Hat vor allem mit der persönlichen Stimmung zu tun.

Hat der Tod von Peter Steele Dich auf dem Album in irgendeiner Weise beeinflusst – und wie viel?
Peter starb, als ich gerade die Vocals aufgenommen habe – da kannst Du Dir vorstellen, dass das noch mal eine Menge Emotionen zusätzlich in die Aufnahmen hineingebracht hat. Ich habe quasi dauernd bei den Aufnahmen an ihn gedacht.

Wie bist Du zum Musikmachen gekommen – wie hast Du spielen erlernt und wer hat Dich – rein technisch und musikalisch – am meisten beeinflusst?
Ich hab früh angefangen, Musik zu machen und mich für Musik zu interessieren – und habe dann Peter Steele getroffen und der hat mich im wesentlichen technisch als auch kompositorisch beeinflusst.

Hast Du in letzter Zeit mal Bands/Konzerte besucht, die Dich umgehauen haben oder Dich neu inspiriert und begeistert haben?
Ehrlich gesagt nein – ich bin – außer zu meinen eigenen – zuletzt gar nicht zu Konzerten gegangen.

Wir würden gern was zur Undergreound-Szene in New York wissen – bist Du da nach wie vor involviert und hast Kontakte auch zu jüngeren, aufstrebenden Bands – mit wem bist Du in Kontakt?
Es gibt bei uns das, was wir früher Underground nannten, nicht mehr – aber ich lebe auch eher zurückgezogen und mit mir selbst und gehe eigentlich nie raus.



Ihr seid ungefähr zwei Wochen in Deutschland und Europa auf Tour – wie wichtig ist es für Euch, live zu performen?
Das ist für uns oberwichtig. Wir wollen neue und mehr Fans gewinnen – und der beste Weg, das zu schaffen, ist eben nicht nur ein gutes Album rauszubringen, sondern das alles auch live rüber zu bringen – live ist also der Weg, neue Fans zu kriegen!

Drei Abschlussfragen: Was denkst Du über Metal-Web-Magazine?
Ich glaube, dass das heute sehr wichtig ist und immer wichtiger wird, da die Kids im wesentlichen schnell und aktuell informiert werden wollen und vor allem diese Art der Publikation schätzen – im Gegensatz zu Printmedien

Gibt’s irgendwas, was Du nie gefragt wurdest, aber was Du unbedingt mal sagen möchtest?
Nein – aber ich würde gern die Welt in Flammen setzen.

Wir freuen uns auf Eure Gastspiele in Deutschland. Viel Erfolg – willst Du noch was loswerden?
Danke – und kommt gerne in großer Anzahl bei den Shows vorbei!



Dieses Interview mit A Pale Horse Named Death–per E-Mail- hat AndreasH geführt und ausgearbeitet!!!


geführt am 01.08.2011   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"

[ Seit dem 01.08.11 wurde der Artikel 4395 mal gelesen ]
 
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