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Anvil "Wahre Freu(n)de Im Süßigkeitenladen!"
An einem entspannten Freitagabend waren wir (AndreasH und Arturek) im Knust, Hamburg, mit Robb Reiner zum Interview verabredet. Schon vor dem Gig (siehe Livereview und Galerie) zeigte sich eine unglaublich gut gelöste und familiäre Stimmung. Auch daran zu erkennen, dass Basser G5 sich vollkommen selbstverständlich unters Volk mischte und die gute Laune mit genoss. Umso erstaunter waren wir, als dann Backstage nicht nur ein entspannter, vor Laptop sitzenden Robb Reiner vorzutreffen war, sondern auch noch ein völlig überdreht, sensationell gelaunter Lips. Aber lest selbst, wie Lips dem guten Robb einige Male ins Wort gefallen ist:-)
Weitere Infos zu Anvil:
REVIEWS:
Anvil Past And Present Live In Concert
Anvil Die Geschichte Einer Freundschaft
Anvil Juggernaut Of Justice
Anvil Worth The Weight
Anvil Strength Of Steel
INTERVIEWS:
Anvil - Wahre Freu(n)de Im Süßigkeitenladen!

Hi Robb, Hi Lips, schön Euch zu treffen.
Come on, sit down (Robb klappt das Laptop zu, während Lips sich eine dreht, und ein Interviewer dabei eine Gitarre umreißt, was beide Musiker aber sehr entspannt sehen und Lips zum Aufstehen drängt, um die Gitarre wieder ordentlich hinzustellen)

Wir haben uns für heute vorgenommen, im Wesentlichen über Euer brandneues Album „Juggernaut of Justice“ und die Tour zu sprechen und Euch nicht auf die Nerven zu gehen mit Fragen über Anvil – the Story of Anvil und das Buch – oder vielleicht nur ein wenig. Wie fühlt ihr Euch, schon wieder nach einer erfolgreichen Tour 2010 (u.a. in Wacken), in Deutschland und Europa zu spielen – wie sind die Reaktionen der Fans zu „Juggernaut“ bisher?
Steve “Lips” Kudlow (LIPS): Reactions are really great. Wir wünschten uns, dass wir noch mehr in Deutschland spielen können, und es läuft klasse an, denn Deutschland – deutsche Fans – sind einer unserer größten und treuesten Sponsoren (beide lachen).


Mit (denen neuen!) SPV habt ihr ein Major Label aus unserer Heimatstadt Hannover an Land gezogen – im Übrigen solltet ihr nächstes Mal auch in Hannover spielen, das nur am Rande – wie seid ihr an SPV gekommen, nachdem „This is Thirteen“ ja quasi selbst vertrieben war – und wie seid ihr zufrieden mit dem Werk und dem Label bisher?

Robb Reiner (RR): Wir sind wirklich sehr froh, dass wir SPV bekommen haben. SPV hat mit uns einen – für beide Seiten – sehr fairen Deal gemacht und entsprechend sind wir auch mit Album, Vertrieb, Tour usw. sehr zufrieden. Bei „This is Thirteen“ haben wir tatsächlich jeden müden Penny aus eigener Tasche bezahlt, und das bringt Dich doch an die Grenzen… (LIPS) Ja, SPV und wir harmonieren gut. Im September könnte es noch eine Art „Best of“ geben als Box Pack oder als Case, da sind wir noch im Gespräch. Alles läuft sehr großartig, muss ich sagen.




Mit SPV und Eurem extrem erfolgreichen Film und dem Buch haben sich für Euch sicher so manche Dinge geändert – was ist der große Unterschied zu der Zeit vor dem Film?
LIPS und RR (aus einem Munde): No more Day Jobs! (LIPS) Im Ernst: Keine Tagelöhnerarbeit mehr, wir können endlich unsere Rechnungen bezahlen, unsere Miete, Auto, Strom wird nicht abgestellt, wir können für unsere Familie aufkommen, und das alles durch 100% Anvil und sonst nichts. Das ist es, wofür wir 30 Jahre lang gearbeitet haben und alles dafür gegeben haben, und wir sind darüber glücklich und wir genießen nun endlich, berühmt geworden zu sein.
Man sieht das Leuchten in deren Augen.
(LIPS) Aber natürlich benehmen sich die Leute jetzt auch anders zu uns, wir werden erkannt, angesprochen. Was das merkwürdige bei uns, oder Rob?....ist, dass wir uns gar nicht berühmt oder besonders fühlen, sondern das irgendwie im Alltag völlig vergessen, ganz normal sind. Und das Schöne ist, dass die Leute uns einfach ansprechen, ihre Träume – wie wir unseren Traum immer hatten – mit uns teilen, und das ist cool, macht Spaß, insofern sind wie für einige so was wie Vorbilder nach dem Motto „Es geht doch!“. Und was wir an Feedback von uns völlig unbekannten Leuten bekommen, ist, dass wir für diese Menschen, manchmal nicht mal Fans, sondern nur Leute, die den Film gesehen, das Buch gelesen haben, eine echte Inspiration sind und Hoffnung geben. (RR): Das war ja nie unsere Absicht, auf andere Menschen zu wirken, oder ein Vorbild zu sein, aber was uns eint, ist, dass wir den Glauben daran und an uns nie verloren haben. Ich glaube, so mancher Musiker wünschte, dass er das, was wir durchgemacht haben, insgeheim auch selbst durchmachen möchte. Weil wir nämlich unser Ding durchgezogen haben und uns nicht verbogen haben. (LIPS) Ja, genau, und darum geht’s! Nimm Sacha Gervasi, den Produzenten unseres Films. Er war einfach nur ein cooles Kid, ein Fan unserer Musik, den wir damals auf Tour und Party mitgenommen hatten– und er hat uns all das „zurückgegeben“, obwohl wir das nie gewollt oder verlangt haben, es ist einfach passiert. Es geht drum, sein Ding durchzuziehen, und dann wird es auch irgendwann klappen, wenn Du daran glaubst. Und der Film hat dafür gesorgt, dass uns die Menschen (wieder-) entdeckt haben! (RR) Ja, die Kunstband Spinal Tap ist das gefälschte Anvil! Der Film war für uns wie ein trojanisches Pferd, rund 88 Mio. Menschen haben den Film bislang gesehen. In Deutschland läuft er sogar im Fernsehen (WDR-Rocknacht). Der Film war der Türöffner, und wir sind glücklich, dass es endlich bergauf geht und genießen jede Sekunde.


Lasst uns noch einmal über das Album reden. Zum Titel: „Juggernaut of Justice” (JoJ) – gibt’s da eine besondere Bedeutung dahinter und reflektiert es die letzten Jahren bis heute?
(RR) Ja, es soll repräsentieren, dass schlussendlich wir die Fesseln gesprengt haben, ausgebrochen sind und nun wie ein rollender Moloch, wie eine Dampfwalze über uns herein bricht. (LIPS) Eigentlich sollte das Buch und der Film schon diesen Titel bekommen, jedoch hatte Sacha gesagt, dass es eher für das nächste Album passender wäre, da es genau das aussagt, was ja auch passiert ist, was gerade passiert und was der Film ausgemacht hat. Das Album sprudelte nur so aus uns raus, voller Leidenschaft und völlig innovativ – genau so sind Songs wie „Swing Thing“ entstanden. (RR) Ja, ich liebe Jazz! Und wir wollten einfach mal ein jazziges Stück machen und das in Heavy Metal verpacken, und so ist dieses unschuldige Stück Musik entstanden. Und so kommt es eben, dass ein Gitarrensolo eher wie eine Klarinette klingt…




“JoJ” wurde nicht von Eurem alten Freund Chris Tsangarides produziert, sondern von Bob Marlette in Dave Grohl’s 606-Studio? Gibt’s da eine besondere Bewandtnis dabei?
(RR) Ja, wir wollten einen neuen Produzenten und damit einen noch höheren Level erreichen. Dave Grohl hat uns das Studio angeboten, und das ist hervorragend ausgestattet, so dass wir gar nicht „Nein“ sagen konnten und wollten. Auch hat uns das inspiriert, „untypische“ Anvil-Stücke wie z.B. „Paranormal“ auszuprobieren – wir wollten das tun, was Tony Iommi eben nicht mehr tut, ein heavy, zeitloses, fundamentales Stück Heavy Metal auf den Tisch zu legen – und es ist Heavy geworden.

Anvil haben bislang ja immer klassisch “live” ihre Alben eingespielt – habt ihr auch dieses Mal diesen Weg gewählt oder etwas geändert? Oder komponiert ihr jetzt auch jeder für sich und dann werden Tapes/mp3’s getauscht?
(LIPS) Nee, nee, ganz easy, und na ja, so schwer ist das gar nicht, wir sitzen vorm Jammen zusammen, rauchen eine Menge Pot und los geht’s…(RR) Im Ernst: nein, wir mucken zusammen, machen Rehearsal – und ihr werdet es nicht glauben, aber die Grundzüge der 16 Songs (nicht alle sind auf dem Album) haben wir in zweieinhalb Tagen zusammen geschrieben. (LIPS) Ja, und das Lustige war, das Bob all diejenigen Tapes rausgenommen, die grad nicht perfekt klangen, aber da war das Feeling, das Live-Feeling drauf. Wisst Ihr, die ganze Umgebung, alles um uns herum ist jetzt viel stressfreier, definitiv. Wir können tun und lassen, was wir wollen, selbst das Aufnehmen ist großartig. Irgendwie ist unser Leben jetzt wie Du als Kind im Süßigkeitenladen warst und dir all das gewünscht hast – und genauso fühlen wir uns jetzt.



Habt ihr jeweils einen Lieblingssong auf “JoJ”, wobei, wie schon erwähnt, einige Songs sind ja nicht so „normal“ wie erwartet?
(LIPS) Bei mir ist es “On Fire” und vor allem “Swing Thing”, das mir die Lichter ausknipst. (RR) Bei mir sind es “Running“, „Conspiracy“ und „Paranormal“, aber ehrlich gesagt, finde ich alle Songs diesmal gut gelungen. (LIPS) Endlich kann man auch mal gut raushören, dass Anvil über sehr gute Drums verfügen, und dass Robb ein großartiger Drummer ist.

Gleich fünf neue Songs sind beim Live-Set keine Seltenheit für euch, wie stellt ihr die Setlist sonst für die Shows zusammen?
(LIPS)Wir haben einfach, statt alte Songs rauszuwerfen, neue dazu geschoben und den Set etwas länger gemacht. (RR) Ja, so haben wir “New Orleans Voodoo”, “Fukeneh”, „Running“, “Juggernaut” und “On Fire” drin. (LIPS)Aber lasst Euch immer überraschen, denn wir machen auch hier grade eine bizarre Live-Erfahrung: die Leute jubeln auch und grade bei den neuen Songs mit. Das ganze Publikum, darunter eben nicht nur ganz alte Anvil-Fans, sondern sehr viele junge Typen (und –innen…) macht voll, singt lauthals die neuen Songs mit. Das haben wir wirklich nicht erwartet, aber es ist großartig, die neuen Songs fühlen sich schon jetzt wie Klassiker an – und die CD verkauft sich ja auch prima.


Vielen Dank für das geniale Gespräch, es hat uns gefreut euch kennen zu lernen.
Auch wenn wir viel mehr Fragen hatten, so mussten wir nach den zunächst geplanten 20 Minuten nun doch nach gut 35 Minuten „zwangsweise“ abbrechen, da der Anvil-Manager mit den nächsten Interviewkollegen im Backstageraum auftauchte. So haben wir noch einige Fragen offen, die man sicherlich bei einem der nächsten Interviews mit Robb als auch Lips stellen kann. Und von der Liveperformance konnten wir uns ebenfalls überzeugen lassen, siehe Livereview und die Galerie!!!



geführt am 23.08.2011   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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[ Seit dem 23.08.11 wurde der Artikel 4627 mal gelesen ]
 

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