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Farsot "Vorreiter Eines Neuen Genres!?"
Für die Freidenker farsot. stellt ihr neues Album „Insects“ einen gewaltigen Wandel dar. Musikalisch bewegen sie sich auf neuem Gebiet und überraschen mit Innovation und vielen frischen Ideen. Grund genug, um etwas weiter in die Tiefe zu gehen und den Jungs ein paar Fragen zu stellen. Zur Beantwortung standen mir freundlicherweise Bassist v.03/170 und Gitarrist 3818.w zur Verfügung.
Weitere Infos zu Farsot:
REVIEWS:
Farsot 042103freitod
Farsot Iiii
Farsot Insects
INTERVIEWS:
Farsot - Vorreiter Eines Neuen Genres!?

Euer neues Album ist ja nun schon seit dem 28.10. erhältlich. Wie zufrieden seit ihr mit den bisherigen Reaktionen von Seiten der Fans und Presse?

Bisher haben wir keinen Grund zur Klage. Die Reaktionen aus der Presse sind überwiegend gut und die Reaktionen der Fans sind – soweit wir das mitbekommen – durchaus kontrovers. So wird das Album diskutiert und sorgt für Gesprächsstoff. Unsererseits eine sehr willkommene Reaktion. Uns war klar, dass wir mit „INSECTS“ nicht mehr jedermann´s Geschmack bedienen werden. Aber da lag auch nicht im Geringsten die Intention. Uns war wichtig, erneut etwas eigenes zu schaffen. Dafür kam ein zweites „IIII“ nicht in Frage.

Bis zu „Insects“ war es ein langer Weg, also lass uns doch mal in´s Jahr eurer Gründung zurückgehen (1999 – wenn ich richtig informiert bin). Unter welchen Umständen und mit welchen Erwartungen habt ihr die Band damals in´s Leben gerufen?

farsot. sind anno 1999 als ein Kollektiv von Freunden in Erscheinung getreten. Eine jahrelange gemeinsame Passion für Musik und dessen Nebenwirkungen rief irgendwann (und wohl auch schon einige Zeit zuvor) Träume und später auch Absichten ins Leben, selber aktiv-kreativ in Erscheinung zu treten. Das rückblickend schöne an dieser Tatsache ist, dass wir damals keinerlei Vorkenntnisse, Erfahrungen oder sonstige Einstiegshilfen hatten und gemeinsam, kopfbefreit in die Lern- und Entwicklungslaufbahn farsot. eintreten konnten. Erwartungen sind damals wie auch heute nicht die Essenz unseres Handelns, so dass alles was kam und kommen wird uns stets positiv überrascht oder aber auch nachdenklich stimmt.
Antrieb und Motor werden jedoch hoffentlich immer Selbstverwirklichung und Eigenanspruch sein.

Inwiefern haben euch diese 12 Jahre verändert? Würdet ihr heutzutage manche Entscheidung anders treffen? Welche Ziele verbindet ihr heute mit der Zukunft der Band?

In 12 Jahren passiert viel – vor Allem im ersten Drittel eines jeden Lebens. Dazu zählt in erster Linie die voranschreitende Reife, das Erwachsenwerden sozusagen. Diesen Schritt haben wir und diesen Schritt hat unsere Musik mit uns vollzogen. Rückblickend betrachtet, gibt es sicher immer wieder viele Dinge, die man vielleicht als Fehler ansehen könnte, jedoch waren sie Teil des Weges, den wir beschritten haben und haben uns dahin geführt, wo wir stehen. Für uns gibt es da nichts zu bereuen. Wenn wir unseren Weg unstetig fortführen, aber hinter unseren Entscheidungen weiterhin so konsequent stehen können, gibt es kein festgeschriebenes Ziel. Wir lassen uns überraschen, was uns die Zukunft bietet.

Früher wurdet ihr ja ganz gerne in die DSBM-Ecke gesteckt. Dass ihr nicht viel Wert auf Kategorisierung legt, dürfte der neue Longplayer eindrucksvoll beweisen. Doch wie sah es damals aus? Habt ihr euch als Teil dieses Subgenres gesehen? Viele Bands fühlen sich ja anfangs einer Szene zugehörig und lösen sich erst später mit zunehmender Reife und Individualisierung von den Zwängen derselbigen.

Unsere Intention war nie, mit unserer Musik ein Genre zu bedienen. Wir wollten immer nur das spielen, was uns in der jeweiligen Schaffensphase selbst gefallen hat. Das mag früher eindeutiger bestimmbar gewesen sein, aber es gab da auch noch nicht die abertausend Unterkategorien, wie sie heute existieren. Als wir die „freitod“ geschrieben haben, gab es diese Subkategorie „DSBM“ noch gar nicht. Sicher gab es schon Bands, die die Musik gespielt haben, aber ohne es zu wissen und trotzdem war die Musik dieselbe. Die Ablösung von solchen Gefilden ist dabei lediglich der deutlichen Erweiterung unseres jeweiligen musikalischen Horizonts zuzuschreiben, keinem tieferen inneren Drang, jetzt die und die Musik machen zu müssen. Vielleicht wird ja auch „Insects“ der Vorreiter einer neuen Genrebezeichnung, JMBMWDMATHI (Jazzy Melodic Black Metal with Death Metal and Trip Hop Influences), oder so?

Nach 2 Demos und 1 Album erfolgte nun der Wechsel von der deutschen zur englischen Sprache. Ein Schritt, der schon vorher angekündigt und von einigen Fans kritisch beäugt wurde. Was war der Gedanke dahinter und ergeben sich daraus eventuell Unterschiede in eurer Arbeitsweise? Geht ihr das Texten anders an?

Wenn eine Band so etwas macht, gibt es immer viel Anlass zur Spekulation. Für uns war es nach 12 Jahren lediglich Zeit, unseren Arbeitssprachraum zu erweitern. Für „INSECTS“ war die deutsche Sprache nicht mehr wortgewaltig genug. Es wurde viel experimentiert, aber eigentlich war von Beginn des Songwritings klar, dass wir mit deutschen Texten hier nicht weiterkommen. Die Thematik war zwar noch nicht ausgereift, aber da die Songs eine endzeitliche Stimmung vermitteln, war auch ein Grundtenor vorhanden. Hierbei findet man in der deutschen Sprache nur schwer Worte für das, was man ausdrücken will, und für uns gab es keine Möglichkeit, ein lyrisches Konzept zu entwickeln, das weder affektiert noch albern klingt.

Mit "Insects" habt ihr einen ziemlich schlichten Titel gewählt, welcher reichlich Raum für Interpretationen lässt. Entstand die Idee zum Titel vor oder nach dem Songwriting? Gab er sozusagen den Kurs vor oder beschreibt er eher das letztendliche Ergebnis eurer Arbeit? Welche Aussage verbindet ihr selbst damit?

Wie in der letzten Antwort schon angerissen, basieren die thematischen Ideen auf dem Grundcharakter der Songs. Wir haben schon früh begonnen, diese live darzubieten (teils schon auf unserer Tour 2008) und haben zeitweise mit anderen (auch englischen) Lyrics gearbeitet, die den Stücken in ihrem endzeitlichen Wirken unterstützt haben. Die exakte Thematik hat sich dann nach und nach im Kopf unseres Sängers entwickelt und ist mit den Songs gereift. Es war sozusagen ein symbiotischer Entstehungsprozess. (Keine Ahnung … weitermachen, verwerfen?)

Das Coverartwork, welches laut meinen Recherchen die Abwandlung eines Bildes aus dem Buch "Abriß der Lehre vom Menschen" von Christian Gottfried Wilhelm Lehmann darstellt, fällt ziemlich einprägsam aus. Welche Idee steht dahinter und wie seid ihr auf das Ausgangswerk gestoßen?

Nicht ganz. Die Grundlage für das Cover bildete ein anatomischer Bildatlas, welcher von dem niederländischen Arzt und Dichter Govard Bidloo bereits im Jahr 1685 veröffentlicht wurde. Wir suchten bewusst nach anatomischen Zeichnungen aus „den früheren Tagen“, da diese Werke eine enorme Ästhetik ausstrahlen. Gerade die Illustrationen von De Lairesse, welcher die Bildtafeln der „Ontleding des menschlyken lichaams“ anfertigte, bildeten die perfekte Grundlage für unser Vorhaben, durch Bildmanipulation die Insektenthematik einzubinden. Dadurch erhielten wir die gewünschte Melange aus Ästhetik und Morbidität, welche nicht nur einen starken Bezug zum Album-Konzept herstellt, sondern einen recht ausführlichen Einblick in das musikalische Schaffen von „Insects“ gewährt.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie es mit dem Interesse an Literatur bei euch generell ausschaut. Gibt es bestimmte Themengebiete, mit denen ihr euch auseinander setzt? Oder ist einfache Unterhaltungslektüre dann doch die bessere Wahl?

Die Literaturbegeisterung ist nicht unbedingt allen von uns ins Gesicht geschrieben. Mich persönlich reizen zum Beispiel eher Fach- und Sachliteratur, Presseartikel oder eben ausgewählte Unterhaltungslektüre. Unser Sänger und unser Bassist vertiefen sich auch gerne einmal in moderner oder klassischer Belletristik. Bezüglich der lyrischen Konzeption ist aber vor allem unserem Sänger ein tiefe Auseinandersetzung und visionäre Vorarbeit mit der Materie zuzusprechen. Entgegen kam ihm in diesem Zusammenhang sicherlich das Eigeninteresse an den spannenden metaphorischen Interpretationsspielräumen und gewisse Eigenerfahrungen mit entsprechender Literatur.

Lass uns nun zur musikalischen Seite von „Insects“ wechseln. Für mich stellt das Album einen gewaltigen Sprung dar. Die Songs sind sehr vielseitig und wesentlich sperriger bzw. komplexer als euer bisheriges Songmaterial. Eine bewusste Entwicklung oder ergibt sich das „einfach“ mit zunehmender musikalischer Erfahrung? Hattet ihr beim Songwriting eventuell eine andere Herangehensweise als beim Vorgänger „IIII“?

Unser Debüt behandelt thematisch verschiedene Gefühlszustände. Hierbei ist allein schon durch das gewählte Konzept eine Grundrichtung vorgegeben. Das Resultat war daher auch ein weniger durchschaubar. Unser aktuelles Album hat uns hingegen jeglichen musikalischen Spielraum gelassen, uns auszutoben und wir konnten viel mehr Neues mit einbeziehen - hatten deutlich mehr experimentellen Spielraum. Natürlich fließen sowohl Erfahrung, als auch eine Weiterentwicklung der Fähigkeiten an den Instrumenten bzw. der Stimme mit ein. Dazu noch der musikalische Horizont, der mit den Jahren gewachsen ist - das schafft einiges an Möglichkeiten.

Beim Hören kamen mir hin und wieder eure Labelkollegen Secrets of the Moon in den Sinn. Ein Vergleich, den ich auch schon von anderen gehört habe. Dass ihr zu keiner Zeit kopiert, dürfte klar sein, aber übt diese Band einen gewissen Einfluss auf euch aus? Gibt es eventuell Gruppen, welche euch indirekt inspirieren?

Sicher gibt es eine Menge Musik, die die einzelnen Mitglieder der Band inspiriert, aber keine, welche unsere Werke direkt beeinflusst. Unser Schaffen als “farsot.” ist als Summe aller seiner Bestandteile zu sehen. Es lässt sich sicher nicht vermeiden, dass auch mal ein einzelnes Riff in seiner Spielart der einer anderen Band ähnelt, aber wenn es in einen Kontext zum Song setzt, wird man schnell merken, dass sich sämtliche Ähnlichkeit verflüchtigt. Die Vergleiche mit unseren Labelkollegen sind sicher schmeichelhaft, haben diese doch Alben herausgebracht, die uns in unserem musikalischen Repertoire viel bedeuten, allerdings ist in den häufig angestellten Vergleichen doch auch stark die Handschrift von Markus Stock zu finden, der ja beide Bands aufgenommen und gemischt hat.

In den letzten Jahren entwickelte sich die Beschreibung „Post Black Metal“ zu einem beliebten Sammelbegriff für Bands, welche die Grenzen des Black Metals neu ausloten und mit anderen Genres verbinden. Die Meinungen dazu gehen allerdings weit auseinander. Wie ist euer Standpunkt zu diesem Genre? Segen oder Fluch des Black Metals?

Solche Begriffe haben stets nur soviel Einfluss, wie man ihnen beimisst. Da wir auf solche Kategorisierungen nicht viel geben, sehen wir ihn weder als Segen noch als Fluch. Noch vor einigen Jahren hieß alles, was seinen Weg ein Stück jenseits des Black Metal suchte Avantgarde oder Progressiv. Heute merkt man: man kann auch die Avantgarde noch differenzieren. Es ist eine Eigenart der heutigen Zeit geworden, seinen Wortschatz auf ein Minimum zu reduzieren. Diesem Phänomen folgt auch der Begriff des Post Black Metal. Er ist nur eine weitere Schublade, in die man Bands steckt, bei denen man zu träge ist, ihre Richtung mit Adjektiven zu umschreiben.

Dieses Interview neigt sich langsam dem Ende und so möchte ich noch auf eure aktuellen musikalischen Vorlieben eingehen. Welche Scheiben laufen derzeit in euren Playern? Könnt ihr euch auf einen Favoriten einigen oder hat da jeder seine eigenen Vorlieben?

„Aktuell” ist ein schreckliches Wort, wenn es um Musik geht. Musik ist generell stimmungsabhängig. So können auch Platten an Aktualität gewinnen, die schon längst vergessen schienen oder Jahre nur im Regal standen. Sich zu einigen fällt schwer, aber es gibt ein paar Favoriten, die wir alle teilen. So könnte man natürlich Opeth, Katatonia oder auch Satyricon und Elsiane in’s Feld führen.

Abschließend würde mich interessieren, ob ihr vielleicht noch eine Anekdote aus eurem Bandleben zu erzählen habt. Vielleicht irgendein besonderes Liveerlebnis oder eine Panne im Proberaum?

In 12 Jahren passiert so einiges, da gibt es genug zu erzählen. Auch vieles, das man erst hinterher lernt zu belächeln. So ist es anfangs nicht so lustig, wenn direkt beim Tour-Auftakt noch vor Abfahrt, der Nightliner im Schnee stecken bleibt und man gezwungen ist von 3 Uhr nachts bis 7 Uhr morgens zu Schaufeln und Streusalz zu greifen, um die Tour überhaupt antreten zu können. Trotz einiger weiterer Pannen betrachten wir die Tour trotzdem als durchaus gelungen und einschneidendes Erlebnis.

Also dann bedanke ich mich nochmals für eure Antworten und wünsche euch viel Erfolg für euren weiteren Werdegang! Die letzten Worte gehören natürlich euch: Falls ihr noch irgendwas an unsere Leser und euren Fans loswerden wollt, ist dies die passende Gelegenheit.

Vielen Dank für das Interview und die Wünsche. Danke auch an alle, die uns unterstützen, egal in welcher Hinsicht.

Dieses Interview wurde von meinem Kollegen Rocky (aka Metalrocky) geführt und geschrieben, ich habe es lediglich veröffentlicht!

farsot im Netz:

Diskografie:

Im Zwielicht meines glanzlos´ Lebens (Demo) – 2001
042103Freitod(Demo) – 2004
IIII – 2007
042103Freitod(re-release) - 2009
Insects – 2011

geführt am 10.01.2012   von Gelal
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