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Mandrake "Anno 2002/2003: Jetzt Geht Es In Die Charts?! Potenzial Ist Genügend Da!"
Mandrake, eine der wohl mit coolsten Bands aus dem Norden Deutschlands im Gothic Bereich, die mit ihrem 98er Debüt „Forever“ ihre künstlerischen Fähigkeiten aufgezeigt und nicht nur die Gothic bzw. Black Metal Fans begeistert haben, sind mit einer neuen Maxi-Demo CD wieder am Start. Trotz der Eigenproduktion haben sie bislang vieles mitgemacht, aber lest selbst, was mir Mitbegründer, Vocalist, Gitarrist und Songwriter Lutz de Putter zu erzählen hatte. (siehe auch Review der neuen Maxi-CD „Entwine“vom 22.01.2003!
Weitere Infos zu Mandrake:
REVIEWS:
Mandrake The Balance Of Blue
Mandrake Calm The Seas
Mandrake Entwine
Mandrake Mary Celeste
Mandrake Forever
INTERVIEWS:
Mandrake - Anno 2002/2003: Jetzt Geht Es In Die Charts?! Potenzial Ist Genügend Da!
Mandrake - Die „mary Celeste“ Besatzung Von 2007!
Mandrake - Innocence Weakness - Das Gespräch

Hallo Lutz & Co. Euch gibt es ja schon etwas länger und es hat sich in den letzten Jahren seit der Veröffentlichung von “Forever” (von 1999) sehr viel getan! Vielleicht kannst du uns viel über Eure Entstehung bis zum heutigen Tage erzählen?!
Ja. Wo soll ich anfangen? Mmh. Ein richtiges Entstehungsdatum gibt es eigentlich nicht. "Mandrake" ist wie viele andere Bands aus einer anderen Formation hervorgegangen. Ich denke, das erste offizielle Lebenszeichen von uns muß es so Ende 1996 gegeben haben als wir wirklich öffentlich unter dem Namen "Mandrake" aufgetreten sind. Im April 1997 haben wir dann unser einziges Demo „ Mandragora Offizialis“ aufgenommen und mit einer Auflage von gerade mal 100 Stück veröffentlicht. Aufgrund der guten Kritiken in den einschlägigen Magazinen kam es dann auch zu ersten Kontakten zu Plattenfirmen. "Last Episode" hatte damals Interesse gezeigt uns zu signen, aber - aus welchen Gründen auch immer - ist nix draus geworden. Naja, ein Jahr später haben wir dann unsere erste CD „Forever“ im Soundlodge (www.soundlodge.de) in Rhauderfehn bei Jörg Uken aufgenommen und die CD im Februar 1999 veröffentlicht. Ende 1999 nahmen wir eine Maxi mit drei weiteren Songs auf, die als CD aber nie zu kaufen war. Im Sonic Seducer wurden wir als "Newcomer des Monats" gehandelt als wir mit unserem Song "Nighshades" auf einem Sampler dort erschienen, und in 2001 haben wir mit „Everything Dies“ von Type O Negative zu einer Tribute-CD für Type O beigetragen, die unter dem Titel „Blood, Sweat and Tears“ von Zoomica veröffentlicht wurde. Für Aussenstehende war es aber nicht klar, was eigentlich seit 2000 in der Band vorging. Unser Produzent der "Forever", Homepagebetreuer und langjähriger Freund von mir und der Band, Leonhard Park, (www.dynalex.de) arbeitete wie wild an der Promotion und Vermarktung von "Mandrake", wurde aber über die internen Streitigkeiten nicht informiert.
 
Was kannst du uns über die jetzigen Mitglieder im Einzelnen erzählen! Wie kam es zur Zusammenarbeit?
In Wirklichkeit war "Mandrake" bereits seit Mitte 2000 musikalisch und menschlich ein riesiger Scherbenhaufen, der nicht mehr repariert werden konnte. Das Besetzungskarussel lief auf höchstem Niveau. Es kamen nicht nur neue Leute in die Band, nein, auch alte Mitglieder kamen neu hinzu und gingen auch wieder. Ich habe es lange einfach nicht wahr haben wollen, aber "Mandrake" konnte in dieser Besetzung nicht weiter existieren. Ich hing nicht an den Mitgliedern der Band, sondern an der Band selbst, und ich wollte diese Band nicht aufgeben. So kam es, dass ich im Frühsommer 2002 die Band verließ. Den Bandnamen „Mandrake“ hatte ich mir aber schon lange vorher als Wortmarke schützen lassen, weshalb ich natürlich diesen Bandnamen weiter beanspruchte und ich ihn auch weiterhin immer noch benutze. Nach meinem Ausstieg bot sich Jörg Uken vom Soundlodge als neuer Drummer an und wir haben gleich mit den Proben für neue Songs angefangen. Garvin Bösch von Mephistopheles (www.mephistopheles666.com), der schon vorher als Livebassist für eine Tour bei Mandrake ausgeholfen hatte, stieg dann als festes Mitglied ein. Unsere Sängerin, Birgit Lau, war auch schon bei "Mandrake" tätig gewesen. Unseren zweiten Gitarristen, Henni Franzbecker, lernte ich im Studio kennen. Er war gerade dort und nahm mit seiner Band Chateau (www.chateau-metal.de) auf. So fragten wir ihn einfach, ob er Lust hätte bei uns zu spielen und er war sofort begeistert und sagte zu. Durch einen Bekannten kam der Kontakt mit unserem Keyboarder, Julius Martinek, zustande, der ebenfalls sofort zusagte.
 
Wer ist bei "Mandrake" für was verantwortlich?
Wer ist jetzt bei uns für was verantwortlich? Hmm, schwere Frage. Die Songs werden hauptsächlich von mir und Jörg konzipiert. Wir proben zu zweit im Studio, machen dann von den Songs, die aus der Probe entstehen, ein Demo. Dann arbeiten wir sie mit den anderen Musikern während der Aufnahmen für ne Maxi oder ne CD gemeinsam aus. Jörg ist eigentlich für Interviews zuständig ;-) Ich kümmere mich mit Leonhard um die restlichen Regularien.
 
Als ich eure neue Promo „Entwine“ gehört habe, war ich beim ersten Anhören überrascht und erfreut zugleich. Der Sound ist mal wieder sehr gut geworden und die Stilrichtungen werden diesmal noch deutlicher vermischt und erzeugen eine wahre Freude des Gothic Rock Metals. Entwine zeigt sofort auf, dass echte hit-taugliche Ohrwürmer entstanden sind. Stimmst du mir zu, dass es sich hiermit um eine „neue Ära“ bzw. einen neuen Anfang handelt, da es doch anders als „Forever“ klingt und die neuen Songs lange auf sich warten ließen?
Ja, natürlich klingt es anders. Die Aufnahmen für die „Forever“ waren im August 1998. Die „Entwine“ wurde vier Jahre später aufgenommen. Da ändert sich natürlich einiges, auch im eigenen Musikgeschmack. Unsere Songs hätten, wäre es nach mir gegangen, auch 2000 so klingen können. Aber wie ich schon vorher sagte, ist ja fast zwei Jahre nix passiert. Eine neue Ära ist definitiv angebrochen, allein durch die Tatsache, dass Mandrake anno 2002/2003 aus andern Musikern besteht und wir ganz anders arbeiten als früher.
 
Welche Unterschiede siehst Du zwischen Mandrake anno 1999 und dem heutigen? Was hat sich verändert und warum dieser besonders gute Wechsel?
Verändert haben sich vor allen Dingen die Menschen, die in dieser Band tätig sind. Die Chemie ist nun einfach besser. Es läuft alles viel runder und die ganze Organisation ist zielgerichteter. Alle haben die gleiche Intention und die Zeit, diese zu auszufüllen. Wir haben keinen Proberaum und wir proben auch nicht drei Mal die Woche und wir gehen uns deshalb eben auch nicht auf die Nerven. Wir hocken auch nicht die ganze Zeit miteinander rum, da wir sehr weit auseinander wohnen und dennoch läuft die Sache hervorragend. Das Wichtigste ist aber, dass wir zeitlich flexibel sind und somit sehr schnell auf Angebote reagieren können. Bei uns muß sich keiner erst Urlaub nehmen, wenn wir musikalisch was anpacken wollen.
 
OK, gehen wir auf die einzelnen Songs von „Entwine“ ein. Wie entstanden die Songs zur neuen Promo-Maxi und wie läuft es bei Euch überhaupt mit dem Songwriting ab?
Ja, wie schon gesagt, sind die Songs im Jörgs Studio entstanden. Ich arbeite Ideen zu Hause am PC aus und treffe mich dann mit Jörg im Studio und wir basteln die Ideen irgendwie zusammen. Das geht mal schnell und manchmal auch weniger schnell von statten.
 
In welche Richtung würdest du die einzelnen Songs von „Entwine“ einordnen, da es doch gewisse Unterschiede in diesen drei Songs gibt? Ich ziele damit vor allem auf das sehr ohrwurm-disco-taugliche „The reason is not far to seek“ und das eher an die mandraketypischen Riffs erinnernde Stück „Drifting apart“ an.
Das stimmt, „Drifting apart“ klingt mehr wie unsere alten Sachen, aber gewollt ist das nicht. „The reason is not far to seek.“ ist da wirklich ein wenig auffälliger und mehr Disco oder Rock wie Du sagst. Auf jeden Fall kann ich Dir versprechen, dass sowohl die alten wie auch neuen Elemente von "Mandrake" auf unserem neuen Album zu hören sein werden.
 
Was kannst du uns über die Texte der einzelnen Songs erzählen und wie sollen sie vom Zuhörer verstanden werden?
Äusserst schwierig. Ich halte mich da immer sehr bedeckt und rede nicht sehr gerne über unsere Texte. Sie sind eigentlich auch sehr leicht nachvollziehbar und ich denke, dass jeder, der sich von unseren Texten angesprochen fühlt, auch erkennt, was damit zum Ausdruck gebracht werden soll. Sag Du mir, was Du in diesen Texten siehst und was Du für Dich daraus mitnimmst?
 
Auch wenn ich es schon zu damaliger „Forever“-Zeit nicht verstanden habe, warum es nie geklappt hat einen Deal zu ergattern, so bin ich mir ziemlich sicher, dass mit „Entwine“ ein Schritt in die richtige Richtung getan wurde, um sich bei Radio und vielleicht TV-Sendern zu zeigen. Welche Maßnahmen werdet ihr diesmal unternehmen, um an die Medien ranzukommen und gibt es auch Versuche außerhalb Deutschlands? Was steht als nächstes bei Euch an? Was erwartet uns in der nächsten Zeit von "Mandrake"? Mit welchen Plänen schlägt ihr Euch herum?
Durch die „Entwine“ sind wir jetzt bei Grau/ Prophecy unter Vertrag, die im Spätsommer unser Album veröffentlichen wollen und dann müssen wir einfach mal schauen, welche Möglichkeiten sich ergeben.
 
Was kannst du uns über Eure Mitgliedschaft bei www.Band-Unity.de erzählen? Wie kam es zur Zusammenarbeit, wie funktioniert es und was verspricht sich eine Band wie "Mandrake" von diesem „Projekt“? UND: Wie würdest du eine Band/einen Musikfreak/ein Magazin überzeugen, damit er in die Band Unity mit einsteigt? Was ist das Besondere an der Band-Unity?
Wir gehören ja mit anderen Bands zu den Gründungsmitgliedern dieser Unity. Du hast innerhalb der Unity einfach viel mehr Möglichkeiten, kannst Dich u.a. auf einer coolen Plattform mit deiner Band präsentieren, Dich mit anderen Bands austauschen und gemeinsam Konzerte veranstalten und vieles mehr. Natürlich ist die Unity nicht nur für Bands gedacht. Auch Label, Magazine, Tonstudios, Veranstalter etc. nutzen die Unity zum Teil schon sehr intensiv, getreu dem Motto „Unity bringt mehr als Einzelkämpfe!“ Zahlreiche Online-Lösungen stehen zur kostenlosen Nutzung allen Beteiligten der Szene zur Verfügung. Ob man als Fan aktiv die Lieblingsband pushen möchte oder als Veranstalter oder Band bessere Kontakte zu Magazinen wünscht, auf der Unity-Plattform ist die gesamte Bandszene präsent und jeder, der möchte, kann sich gleichberechtigt, frei und gleich online und direkt einbringen. Darin liegt das Besondere dieser Unity, dass hier Community tatsächlich sinnvoll und mit großem positiven Echo praktiziert wird. Schaut doch einfach mal auf www.band-unity.de vorbei und lest die Projektbeschreibung, wenn Ihr heiß geworden seid...
 
Last word are up for you:……………………!
Vielen Dank für euer Interesse und Grüsse an die Leser von Metal Glory und Horna. I Hope you enjoy our upcoming Album. See ya. Lutz & Mandrake (www.mandrake.de)
 
Mir bleibt auch nur zu danken und hoffen, dass wir bald von Mandrake mehr hören. Viel Glück mit Prophecy und hoffentlich sieht man sich mal aut Tour.

 
geführt am 02.04.2003   von Arturek
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...sehr viel
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