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Die Kammer "Herausforderungen Und Türme Bis Zum Mond..."
Dieses Interview hat IlonA mit DIE KAMMER via E-Mail geführt.- - - - DIE KAMMER hat soeben allen Freunden akustischer Musik (und denen, die es vielleicht noch werden wollen) ihr Debutalbum „Season I: The Seeming and the Real“ präsentiert. Und wenn es gleich so gelungen ist wie in diesem Fall, macht das natürlich neugierig, mehr darüber zu erfahren. Marcus Testory und Matthias Ambré waren so nett, mir dazu ein paar Fragen zu beantworten. Hoffen wir also, dass die Welt so bald noch nicht untergeht...aber lest selbst:
Weitere Infos zu Die Kammer:
REVIEWS:
Die Kammer Season I: The Seeming And The Real
Die Kammer Season Ii: Views From The Inside
INTERVIEWS:
Die Kammer - Herausforderungen Und Türme Bis Zum Mond...

Erstmal meinen Glückwunsch zu eurem beeindruckenden Debüt! Mit diesem Album ist, wie ich finde ein besonderes Werk in der Musiklandschaft entstanden, das auch Publikum über die reine Gothic- oder Rock/Metalszene hinaus anspricht, ohne sich dabei in Richtung Mainstream zu bewegen. Wie läuft es bisher an, wie sehen die Reaktionen aus?
MT: Ich kann mich nicht beklagen...;-)...d.h. sehr gut, sehr schön und sehr wohltuend. MA: Vielen Dank für das Kompliment! Ja, in der Tat – auch wenn der ein oder andere vielleicht etwas anderes erwartet hatte – diejenigen, die ein Herz für akustische Musik haben, zeigen sich regelrecht begeistert. Und das tut wirklich verdammt gut.

Von DIE KAMMER haben viele Leute bisher sicher noch nichts gehört, von den Menschen dahinter aber vielleicht schon- deshalb bitte ein paar Worte zur Bandbiografie und zu eurem musikalischen Background:
MT: Das könnte ausarten. Ich beschränke mich also auf die Eckpunkte. In Wien geboren und groß geworden, in Paris das Leben erlernt und in Frankfurt ein Orchester Namens Chamber betrieben...und noch vieles mehr... MA: Ja, lass uns nach vorne schauen. Rückblickend war es bisher ein sehr bewegtes Musikerleben mit extremen Höhen und Tiefen. Ich hatte das Glück seit frühester Kindheit Musik machen zu dürfen und wurde von vielen Seiten darin unterstützt. Die KAMMER ist ein kleiner Einblick in das, was sich da in den vielen Jahren so angesammelt hat und es ist bei weitem noch nicht alles.

Eure Songs kommen sehr ehrlich und authentisch rüber. Wie kam es zu dem Thema „Schein und Sein“, stecken persönliche Anliegen oder Erfahrungen dahinter?
MT: Natürlich. Songs sind am kernigsten wenn ein gewisser Grad Autobiographisches darin verborgen ist. Das Thema "Schein und Sein" hat uns die letzten Monate und Jahre begleitet und beschäftigt, privat und geschäftlich. MA: Der Slogan beinhaltet natürlich sehr viel. Das reicht von der philosophischen Betrachtung, was das „Sein“ eigentlich sein soll, bis hin zur Verarbeitung von profaneren Dingen, wie die allgegenwärtige Bigotterie und Scheinheiligkeit, die es immer wieder aufzuspüren gilt. Bei sich selbst und bei anderen.

Gibt es für euch Lieblings- oder besonders wichtige Songs darunter?
MT: Bei mir sind es zur Zeit alle 12, ich möchte mich auch nicht unter einem davon entscheiden müssen. MA: Ich denke wir geben uns redlich Mühe jeden Song mit der gleichen Liebe und Zuneigung zu behandeln. Frag’ eine Mutter nach ihrem Lieblingskind und Du wirst vermutlich immer diese Antwort bekommen.

Der Mix aus Gitarre, Tuba und Streichern, nur um mal ein paar Beispielinstrumente zu nennen, fällt auf und gibt zusätzlich eine eigene Note. Steckt eine besondere Idee hinter der Vielzahl und Auswahl der Instrumente? Wie kam es zu dieser Zusammenstellung?
MT: Nuja, die grundlegende Idee ist es, so authentisch wie möglich handgemachte Musik zu machen. Basis dessen sind zwei Gitarren und zwei Stimmen. Sie sind quasi die Bleistiftzeichnung, die Skizze. Violine, Viola, Cello und Tuba sind die Farbe, das Schlagzeug der Rahmen. MA: Als Arrangeur gesprochen: Ich liebe die Herausforderung! (lacht)

Auch das Coverartwork ist sehr gelungen und trifft auf den Punkt. Stammt die Idee dazu aus der Band oder lag es in der Hand des Künstlers (Ingo Römling)?
MT: War das Ingo oder waren es wir? Gute Frage, bei uns entstehen viele Dinge auch in gemeinsamen Sitzungen. Ich glaube mich zu erinnern, daß die grundlegende Idee von uns war und Ingo sie dann in der ihm eigenen Kunst zum Leben erweckt hat. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Fotos von Sven Fennema auch eine wesentliche Rolle im Artwork und Erscheinungsbild der KAMMER darstellen, sprich, die Räume in denen alles stattfindet... MA: Ja, in der Tat. Am Ende zählt das Gemeinschaftsprodukt, nicht die Einzelleistung. Meine Philosophie ist ja: die Musik ist die Chefin und wir sind alle nur ihre Angestellten.

„Season I“ legt nahe, dass dies bestimmt nicht der letzte Streich der KAMMER gewesen sein wird. Wie sieht es aus, gibt es schon Pläne für eine Fortsetzung- und steht vielleicht schon ein Thema für eine „Season II“ im Raum?
MA: Die Liste der Ideen und Pläne ist schon jetzt so lange, dass man damit einen Turm bis zum Mond bauen könnte. Und da wollte ich schon immer mal hin. Ja klar, im Kopf reift natürlich schon längst der nächste Streich heran. Aber worum es da geht, das wird natürlich nicht verraten. MT: aiaiaiaiai, so isse, die Jugend von heute. Kaum hatse was bekommen was ihr schmeckt, schon willse was neues (lacht). Also ich bin froh, dass wir jetzt erst mal Saison 0 und I auf die Beine gestellt haben. Ich schätze, wir werden die Saison I auch über das Jahr 2013 hinweg präsentieren, insofern die Welt nicht im Dezember unter geht. Aber natürlich werden wir in nicht all zu ferner Zukunft auch schon wieder an weiteren Songs und Ideen arbeiten und die Saison II vorbereiten.

Gibt es schon Live-Pläne für die Zeit nach den nun anstehenden Release-Konzerten?
MT: Pläne ja, konkrete Aussagen dazu noch nicht. Fest steht, dass wir mit Headline Concerts einen sehr guten und potenten Partner haben, dar sich um diesen Bereich kümmert. Wir sind guter Dinge nächstes Jahr das eine oder andere Festival bespielen zu dürfen... MA: Au ja! Und das schlimme ist: wir freuen uns schon drauf!

Vielen Dank für das Interview, alles Gute weiter und viel Erfolg mit eurer KAMMERmusik! Das letzte Wort geht an euch:
MT: Ich kann nur Danke sagen. Danke für den schönen, herzlichen Empfang und fürs Zuhören! MA: Herzlichen Dank!
DIE KAMMER - - - -

Dieses Interview hat IlonA mit DIE KAMMER via E-Mail geführt.- - - -
30.10.12 mit
geführt am 30.10.2012   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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2. Mordor "Prayer to..."
3. Vader "alles"
4. Metallica "bis einschl. Justice for all"
5. Nick Cave & the Bad Seeds "alles"
6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"

[ Seit dem 30.10.12 wurde der Artikel 3555 mal gelesen ]
 
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