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Eden Weint Im Grab "In Einem Dunklen Zeitalter"
--- Dieses Interview hat Laughing Moon/Basti geführt.- - - - Mit ihrem neuen Akustikalbum „Nachtidyll“ fahren die Berliner Düsterpoeten Eden weint im Grab allerorts positive Kritiken ein und hatten kurz vor Jahresende auch noch einmal die Möglichkeit, im Vorprogramm von Coppelius ihr Material live darzubieten. Nachdem beide Bands ihre Shows beeindruckend absolviert haben und abgekämpfte, aber glückliche Fans zurücklassen, nimmt sich Sänger und Bandkopf Alexander Paul Blake noch die Zeit, sich einigen Fragen zu stellen. Und während sich in aufgelockerter Atmosphäre auch Gitarrist Marco dazugesellt und die korrigierende Stimme aus dem Off gibt, dreht Herr Blake den Spieß gleich einmal um und stellt selbst die Fragen.
Weitere Infos zu Eden Weint Im Grab:
REVIEWS:
Eden Weint Im Grab Geysterstunde I - Ein Poetisches Spektakel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab Nachtidyll - Ein Akustisches Zwischenspiel
Eden Weint Im Grab Geysterstunde Ii
INTERVIEWS:
Eden Weint Im Grab - Düster-metallisches Juwel Zu Mitternacht
Eden Weint Im Grab - In Einem Dunklen Zeitalter
Eden Weint Im Grab - Von Metal Zu Akustik Und Zurück – Ein Zwischenstand



Alexander: Hat es euch denn überhaupt gefallen heute?
Ja natürlich!

Alexander: Was heißt natürlich, das ist ja nun nicht selbstverständlich.
Ich habe euch heute zum dritten Mal gesehen, und vorher eure beiden Auftritte auf dem WGT, ich konnte mich bisher noch nie beschweren.

Alexander: Da hast du also ansonsten die Metal-Konzerte gesehen. Hattest du trotzdem das Gefühl, dass heute der Geist von Eden weint im Grab herüberkam, auch wenn wir akustisch spielen?

Auf alle Fälle, wenn nicht gar noch besser!
Alexander: Wow… Wir hatten heute sogar Beschwerden aus dem Publikum, warum wir kein Metal-Konzert gespielt haben. Aber es ist natürlich immer schwer es allen rechtzumachen.

In einem anderen Interview hast du dich ja regelrecht verwundert gezeigt ob der vielen positiven Reaktionen zu „Nachtidyll“. Nun ist ja schon etwas mehr Zeit ins Land gezogen, und auch einige Auftritte hast du bereits absolviert. Wie würdest du die Meinungen der Fans heute zusammenfassen, sowohl zur CD als auch zu den Konzerten?
Alexander: Ich weiß nicht, es war eigentlich alles recht gut. Also wir hatten eine Rezension, die war nicht so gut, aber ansonsten hat es scheinbar allen gefallen. - - - Marco: Es hat sich heute auch jemand entschuldigt für die nicht so gute Rezension! (lacht) - - - Alexander: Dann war das wohl die Eine die wir gesehen hatten! (lacht) Ich weiß nicht, es ist ja immer so eine Sache, von den Fans kriegt man ja teilweise gar kein Feedback, und es sind nur ganz wenige die sich dann mal zu Wort melden. Wir als Künstler freuen uns ja auch immer, wenn sich überhaupt einmal jemand dazu bemüßigt fühlt, uns zu schreiben oder mal auf Facebook etwas zu kommentieren, im Gästebuch oder im Forum. Die Leute die das kommentiert haben, die fanden es alle gut. Da weiß ich jetzt natürlich nicht, ob diejenigen die das Album nicht mögen, oder die sagen „Nöö, ich mag lieber die Metal-Variante!“, ob die sich einfach nicht zu Wort melden oder ob es wirklich so viele Leute gut finden. Aber letzten Endes ist es das Wichtigste, das wir dahinter stehen, und das tun wir.

Kam das Akustikalbum der Fortsetzung der Geysterstunde in die Quere? Wo steht ihr derzeit mit dem Material zum neuen Album?
Alexander: Ich hatte drei Lieder geschrieben, und Texte schreibe ich immer mal zwischendurch. Aber eigentlich war es schon so ein Ding, das dem im Wege stand. Es war auf dem WGT (Wave Gotik Treffen, Anm.), da waren wir auf einem Konzert von Adversus, und dort hatte mir unser damaliger Gitarrist erzählt, er arbeite gerade an zwei Akustikversionen. Da dachte ich mir, Na ja Akustikversionen, ob das so funktioniert? Wenig später habe ich dann den Chef der „TheARTer Galerie“ in Berlin getroffen, immer noch beim Konzert von Adversus, und der meinte: Ich würde euch gerne mal in meiner Galerie spielen lassen, aber das geht wegen der Lärmbeschränkung leider nur akustisch. Ich meinte, warum eigentlich nicht, komm wir machen das! Ein halbes Jahr später habe ich ihm das zugesagt. Dann haben wir Adversus noch gefragt, die ebenfalls gerne mitspielten, und auf einmal hatten wir diese Konstellation innerhalb von anderthalb Stunden. Dann stand das so, und wir mussten eben im Laufe des Sommers ein ganzes Akustik-Album arrangieren, und haben das in der raren Freizeit noch gemacht. Wie war die Frage eigentlich? Ach ob das der „Geysterstunde“ im Weg stand. Ja, ursprünglich war der Plan, „Geysterstunde II“ dieses Jahr zu machen, und durch das Akustik-Album war dann natürlich nicht mehr die Zeit. Denn wir machen die Musik ja nicht hauptberuflich, sondern nur nebenbei.

Dazu kommt, dass du ja zugleich dein Manager und Produzent bist, dein Label betreibst und und und. Wie gehst du mit dieser vielfachen Belastung um?
Alexander: Wie gehe ich damit um? Ich mache einfach. Es bringt ja auch nicht viel, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn das hindert einen meistens nur daran, dass man von der Stelle kommt. Ich mache einfach so gut ich kann, und ich bin jetzt auch nicht böse wenn mir mal jemand irgendwelche Aufgaben abnimmt. Meistens tut es keiner aus der Band… --- Marco: (kann sich ein Grinsen nicht verkneifen) --- Alexander: Dann mach ich es halt selber! Was dabei herumkommt, passiert halt, Sachen wie Promotion oder die Auftritte. Wir sind aber immer noch in so einem Status, wo mehr passieren könnte, wenn wir professioneller Partner haben würden. Wir sind immer noch auf der Suche aber bislang hat es noch nicht geklappt. Solange machen wir einfach trotzdem unser Ding und lassen uns da nicht beirren. Ich bin ja auch so ein bisschen Workaholic, der teilweise auch bis tief in die Nacht arbeitet und macht, und versucht das Ganze voranzubringen.

Bei der Zusammenstellung der Songs für das „Nachtidyll“ fällt auf, dass dein erstes Album ziemlich unterrepräsentiert ist. Nach welchen Gesichtspunkten hast du die Stücke ausgewählt?
Alexander: Nach der Möglichkeit, sie in eine Akustikversion um-arrangieren zu können. Ich glaube, die Songs des ersten Albums (Traumtrophäen toter Trauertänzer, Anm.) würden akustisch nicht funktionieren, weil sie einfach relativ rifflastig sind, und wir haben meistens Stücke genommen, die auf Harmonien basieren, und zu denen man auch einen schönen Gesang finden konnte. Ich wollte dieses Akustik-Album ja auch überwiegend klar singen, mit Streicher-Arrangements. Ich hätte ja auch gerne noch mehr vom ersten Album genommen, aber irgendwie war einfach kein Song da bei dem es gepasst hätte.


Ich mag Eden weint im Grab vor allem wegen des hohen lyrischen Anspruches, von dem sich meiner Meinung nach ja einige andere Bands mal eine Scheibe abschneiden könnten. Überall hört man ja dass Musik immer oberflächlicher wird, wie siehst du die Sache?
Alexander: Spontan würde ich sagen, dass man das nicht pauschalieren kann. Wenn man in die Massenmedien schaut, scheint schon alles immer oberflächlicher zu werden. Marco hat mir vorhin gerade erzählt, dass bei RTL vor zwanzig Jahren Megadeath-Konzerte übertragen wurden, wo ich mir dachte: Was, so etwas lief bei RTL? Und heutzutage hat man da nur noch diese blöden Castingshows? Wie gesagt, die Massenmedien verblöden zunehmend, aber ich glaube schon, dass es im „Underground“ schon viele Bands gibt, die sich Mühe geben irgendetwas Eigenes zu erschaffen, und auch einen Anspruch haben. Ob der nun lyrischer Hinsicht ist oder kompositorischer oder hinsichtlich des Images, das ist zweitrangig, da findet jeder seinen Weg. Ich glaube auch, dass so eine Gegenkultur immer wieder aufkommt, sprich wenn man das Gefühl hat das etwas generell falsch läuft in der Gesellschaft, dann finden sich auch immer Leute, die dagegen rebellieren. Vielleicht auch auf künstlerischer Ebene, ich hoffe es jedenfalls. Meine Art ist vielleicht eher dieses Lyrische, aber das heißt ja nicht dass jeder das so machen muss.

Dein neuer Song „Kali Yuga“ steht im Hinduismus für ein Zeitalter von Hass, Gier und Verwirrung, in welchem wir uns gegenwärtig befinden sollen, so jedenfalls erzählte es mir jüngst das Internet.
Alexander: Das dunkle Zeitalter, ja. Ich glaube schon, dass wir uns in einem dunklen Zeitalter befinden, wenn man sich so umschaut in der Welt. Wenn die Menschen kollektiv erwachen würden, würden sie feststellen, dass sie in einem ganz anderen Zustand leben könnten. Das soll jetzt nicht nach esoterischem Humbug klingen, aber ich denke, wenn sich die Menschen auf wesentliche Werte besinnen, wie Respekt oder liebevollem Umgang, dass sie dann einfach eine Welt erschaffen könnten, die ganz anders ist als das was wir heute haben – wo die Gesellschaft ja wirklich darauf basiert, was du gesagt hast: Gier, Hass, Neid, Kriege, Ausbeutung. Aber es ist kein Naturgesetz, dass die Welt so sein muss, und ich glaube auch nicht dass der Mensch so sein muss. Das liegt an uns und an jedem Tag. Und deswegen war mir ein Song wie „Kali Yuga“ auch wichtig. Als würdest du den Blickwinkel von der ganzen Welt verkleinern auf eine einzelne Situation daraus, diese Situation habe ich beschrieben, aber sie steht stellvertretend für ein größeres Ganzes. Für Freiheitsberaubung, Überwachung, und dass Individualismus immer mehr verloren geht. Und ich hoffe eigentlich, dass irgendwann ein neues Zeitalter anbricht! Es gibt da ja diesen Maya-Kalender, der angeblich zu Ende gegangen ist…

Das wäre direkt meine nächste Frage gewesen, wie kommentierst du eigentlich die Befürchtung Vieler, dass am 22. ja wieder einmal unsere Welt untergehen sollte?
Alexander: Na ja, daran glauben viele jedes Mal, wenn irgendeine Gelegenheit kommt, dass etwas Drastisches passiert. Aber ich glaube daran, dass diese Änderungen immer sehr subtil und auch subjektiv sind, und dass diese eher im Geiste des Einzelnen passieren. Das liegt an jedem selbst, solche Schwingungen für sich anzunehmen oder auch nicht. Von daher war dieser Weltuntergang eine geschürte Hysterie, und so haben das ja auch die Maya nie gesagt. Dass der Kalender da endet, heißt ja auch, dass etwas Neues beginnen kann, und diese Chance hat die Menschheit jetzt. Ob wir das wahrnehmen, werden wir einmal sehen.

Bei der „Moritat des Leierkastenmanns“ wurdet ihr heute von Le Comte Caspar begleitet, was mich sehr gefreut hat. Wie kam es denn eigentlich zum Auftritt im Vorprogramm von Coppelius?
Alexander: Es gab einen Bandwettbewerb, den Coppelius ausgerufen hatten, weil sie für das Jahresabschlusskonzert 2011 in Berlin eine Vorband gesucht haben. Damit wollten sie dem Nachwuchs – auch wenn ich uns nun nicht mehr als Nachwuchs empfinde – eine Chance geben, und wir haben da aus Spaß mitgemacht. Haben uns natürlich auch Mühe gegeben, haben ein Gedicht geschrieben und eingereicht, und einige andere Sachen. Und Coppelius fanden den Einsatz der Band toll und wollten auch denen die nicht gewonnen haben eine Chance geben, sich vor ihrem Publikum zu behaupten. Hach, das klingt jetzt so nach Newcomer! Jedenfalls war das dann der Grund, dass Coppelius gesagt haben, sie wollen uns einladen für ein Konzert. Daraus wurden dann zwei, und nun sind wir hier. Dass Le Comte Caspar mitgespielt hat, beruht auf seiner Initiative. Er meinte irgendwann, er findet das immer eine nette Geste, den Vorbands auf diese Art und Weise die Ehre zu erweisen, und da haben wir gesagt, nimm doch den Leierkastenmann, weil es eben auch der Song war mit dem wir uns damals beworben haben.

Für die nächste Frage bitte ich um deine Vorstellungskraft: Wenn es dir in den Kopf schösse, noch einmal ein Album mit vertonten Gedichten zu erschaffen, welche Dichter kämen dann wohl zum Zuge?
Alexander: Ha! Na ja, William Blake wahrscheinlich. Aber der hat auf Englisch geschrieben, von daher müssten wir entweder diese Texte übersetzen oder ein englisches Album machen. Oder halt Trakl, Teil Zwei. Das wäre auch interessant, es gibt genug Gedichte von Trakl die sehr schön sind. Aber momentan beschäftige ich mich mit solchen Sachen eigentlich nicht, weil „Geysterstunde II“ erst einmal im Fokus steht. Ich glaube wir sollten die Leute auch nicht überfordern mit ständigen Eskapaden; wenn wir unseren Weg gradliniger gegangen wären in der Vergangenheit, hätten wir vielleicht auch schon viel mehr erreicht. Aber dummerweise spuken mir dann wieder irgendwelche Sachen im Kopf herum, die ich dann umsetzen muss, und der Rest der Band muss dann halt irgendwie mitmachen. --- Marco: (antwortet mit einem breiten Grinsen) --- Alexander: Der Markt verlangt ja eigentlich nach Bands, die ein Erfolgsrezept haben und dieses beständig wiederholen, und wir machen da genau das Gegenteil. Von den letzten drei Alben die wir veröffentlicht haben, waren zwei nicht regulär, Das Trakl-Album (Der Herbst des Einsamen, Anm.) und jetzt das „Nachtidyll“. Die Leute wollen ja eigentlich eher das nächste Metal-Album haben, von daher kann ich mir vorstellen, jetzt erst einmal wieder zwei oder drei Metal-Alben in Folge zu machen – nicht weil wir den Leuten genügen wollen sondern um uns auch selber zu besinnen auf das, was uns ausmacht. Wer weiß! Das kann man ja auch nie planen, das passiert einfach … oder es gibt „Nachtidyll, Teil II“.

Da sich das Jahr ja nun beinahe zum Ende geneigt hat, möchte ich die Gelegenheit nutzen und dich fragen, was du vom Jahr 2012 sowohl positiv als vielleicht auch negativ in Erinnerung behalten wirst?
Alexander: Für uns war es ein toller Moment, beim WGT auf der Bühne zu stehen. Es war so, dass wir in der Halle standen, eine Dreiviertelstunde vor unserem Auftritt, die erste Band hat gespielt, und es waren vielleicht 150 Leute da. Wir dachten schon, das wird jetzt vielleicht richtig übel hier. - - - Marco: Einen Tag davor war die Halle dort ja auch schon eher schlecht besucht. - - - Alexander: Genau. Dann standen wir auf der Bühne, und auf einmal war das Ding voll! Das sah beeindruckend aus und war ein toller Moment, dort zu spielen. Es ist ja auch ein Privileg, vor so einem Publikum spielen zu dürfen. Und auch die beiden Konzerte in der „TheARTer Galerie“ waren sehr intensiv. Wir haben ja sehr viel Arbeit in diese Akustik-Sachen investiert, und man weiß ja nicht wie es ankommt, das Publikum war aber sehr warmherzig und hat uns offen aufgenommen. Wir haben uns zwar auch mal verspielt, das ist ja auch normal, aber trotzdem war es sehr intensiv. Na ja, und die Arbeit an „Nachtidyll“ hat natürlich auch sehr viel Spaß gemacht und Erfüllung gebracht. Negativ, weiß nicht, da denke ich eh nicht so daran zurück. Man soll ja auch nur an die positiven Sachen denken.

Was waren denn eigentlich für dich die besten CD-Neuveröffentlichungen dieses Jahr?
Marco: Nachtidyll! - - Alexander: Außer dem eigenen Album? Hm, die neue Alcest-CD. Mir fällt es immer schwer, mich an die ganzen Veröffentlichungen des Jahres zu erinnern. Was war denn noch so dieses Jahr? - - - Marco: Hattest du nicht Anathema positiv erwähnt? - - - Alexander: Stimmt, das neue Anathema-Album war auch sehr gut. Was war denn noch so neu? Wenn du eine Top 10 oder so haben möchtest, kann ich dir das gerne noch per Email nachschicken. Da habe ich in Ruhe Zeit, darüber nachzudenken. (Und dies hat er auch flugs getan, hier nun die Top 10 des Jahres 2012 von Alexander Paul Blake.):
01. Alcest "Les Voyages De L'ame", 02. Anathema "Weather Systems", 03. Dead Can Dance "Anastasis", 04. Delerium "Music Box Opera", 05. Enslaved "Riitiir", 06. I Like Trains "Shallows", 07. Les Discrets "Ariettes Oubliées …", 08. Paradise Lost "Tragic Idol", 09. Storm Corrosion "Storm Corrosion", 10. Tenhi "Saivo"!!!

Zum Schluss noch eine Frage, die du seit der Veröffentlichung von „Nachtidyll“ sicherlich schon oft gehört hast, die ich mir aber dennoch nicht verkneifen möchte: Wird es auch in Zukunft Unplugged-Darbietungen oder gar weitere Akustik-Aufnahmen geben?
Alexander: Darbietungen ja. Wir sind ja bestrebt, dieses Programm noch öfters aufzuführen. Und Aufnahmen… machen wir nochmal was? - - Marco: Weiß ich nicht! (lacht) - - Alexander: Ich glaube das ist momentan schwer zu sagen. Wir haben jetzt dieses Album gemacht, machen nun erst einmal „Geysterstunde II“, und was danach kommt wissen wir auch nicht. Ausschließen würde ich es nicht, aber es hat vorerst keine Priorität, jetzt an ein neues Akustikwerk zu denken. Vor allem, es macht auch erst dann Sinn, wenn wir noch ein paar Alben veröffentlicht haben, aus denen man Material nehmen könnte. Wir haben jetzt von den alten Alben alle Songs, die sich angeboten haben, aufgenommen, und nun „Geysterstunde II“ zu machen und davon einen Akustik-Abklatsch macht ja auch keinen Sinn. Was ich mir eher vorstellen könnte, wäre, dass wir den einen oder anderen Song noch einmal krampfhaft in ein Akustik-Set hinein quetschen, und dieses dadurch noch etwas erweitern. Da hätte ich Lust drauf, dass man dies noch flexibler gestaltet, und dass man nicht nur das „Nachtidyll“-Album immer komplett darbietet, sondern auch ein paar andere Songs.

So, damit wäre ich mit meinen Fragen am Ende, und möchte dir natürlich noch die Gelegenheit geben, ein paar abschließende Worte an die Leser zu richten, falls du noch etwas auf dem Herzen hast.

Alexander: Es ist ja immer so, dass man sich als Musiker auch über Feedback freut, von daher ist es schön, wenn sich die Leute auf unsere Seite verirren und dann auch einmal etwas im Gästebuch hinterlassen, unser Forum ein bisschen beleben. Oder wenn es auch nur auf Facebook ist… wobei, auf Facebook rutscht das immer so schnell runter (lacht). Wir freuen uns über jeden, der, wenn er die Musik mag, uns das auch mitteilen mag und Kontakt aufnimmt. Wer uns noch nicht kennt und durch dieses Interview auf Eden weint im Grab aufmerksam geworden ist, der darf natürlich auch gerne auf unserer Seite die Gratis-Downloads antesten oder das Leierkastenmann-Video, gerne auch mit Le Comte Caspar als Gast. Letzte Worte sind immer schwierig. Auf jeden Fall danke für das Interview und dass du dir die Mühe machst!

--- Dieses Interview hat Laughing Moon/Basti geführt.- - - - Quelle der Fotos Basti/metalglory.de und Pressefotos von edenweintimgrab.de
geführt am 02.01.2013   von Arturek
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