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Dante "November Red - Der Kreislauf Des Lebens"
Dante haben mit ihrem dritten Album "November Red" einen Leckbissen des Prog abgeliefert und sich entgültig als Deutschlands Progressive Act Nr. 1 etabliert. Nachdem ich schon die beiden Vorgänger besprechen durfte und nun auch noch fast die Höchstnote für "November Red" ausgepackt habe, bat ich Christian Eichlinger(Drums) mir etwas mehr zu erzählen. Das Frage und Antwort-"Spiel" könnt ihr nun hier nachlesen. Viel Spaß...
Weitere Infos zu DANTE:
REVIEWS:
DANTE The Inner Circle
DANTE Saturnine
DANTE November Red
DANTE When We Were Beautiful
INTERVIEWS:
DANTE - November Red - Der Kreislauf Des Lebens

Moin Christian, wie geht’s euch, jetzt wo das neue Album unter Dach und Fach ist?

Morgen. Es ist wirklich ein befreiendes wie auch schönes Gefühl. Während des Entstehungsprozesses eines Albums geht es ja immer hoch her. Man ist oft angespannt, auf der Suche nach dem Take schlechthin. Umso schöner ist es dann, wenn man das fertige Album in den Händen hält und sagen kann: „Gut gemacht“.

Ich habe ja all eure bis dato erschienenen Alben besprochen und da dachte ich, es ist an der Zeit euch mal etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Das ihr große Dream Theater Fans seid ist ja kein Geheimnis und wer euch näher kennt, weiß auch das die Idee „Dante“ zu erschaffen nach einem Besuch eines Dream Theater Konzerts entstand. Wie war das damals genau?

Wie das damals genau war, kann ich dir leider nur aus dritter Hand erzählen. Ich stieß erst hinzu, als das schon unter Dach und Fach war ;). Jedoch erzählten es mir die beiden Markus (Maichel und Berger) immer wie folgt: Sie kamen in´s Gespräch und der Gitarren-Markus meinte, er schreibe Songs, aber irgendwie fehle es ihm immer ein wenig an Ideen bezüglich Keyboards. Der Tastenmann entgegnete, dass es ihm lustigerweise ebenso ginge, nur eben andersherum. Etwas später hat der Gitarren-Markus per Mail einen Songvorschlag von drei Minuten gemacht, Markus hat dann Keyboard-Overdubs gemacht und das Ganze fügte sich schön zusammen. Aus dieser Idee sollte später einmal der erste DANTE Song entstehen: „More Or Less A Man“

Wer hat euch neben Dream Theater noch beeinflusst und inwieweit fließt dies in eure Kompositionen mit ein?

DANTE ist die Summe aus Musikern, die alle aus verschiedenen Richtungen kommen. Darunter befinden sich neben dem bekannten Prog Metal auch Power Metal, Death Metal, Klassik, Jazz Fusion, Metalcore und noch viele andere. Explizite Nennungen von Bands wären hier wohl falsch am Platz und würden doch nur dazu führen, dass man wieder – wie unweigerlich neben Dream Theater - noch weitere Bands hat, mit denen man dann verglichen wird ;)
kann ich so nachvollziehen

Nach eurem starken, in Eigenregie veröffentlichten, Debüt „The Inner Circle“ seid ihr einen Deal mit dem Amerikanischen Label Prog Rock Records eingegangen und habt dort euren Zweitling „Saturine“ veröffentlicht. Wie kam die Zusammenarbeit mit dem Label zustande und wie schwer ist es heutzutage, wo es ja scheinbar endlos viele Bands gibt, überhaupt einen Deal an Land zu ziehen? Gute Qualität setzt sich ja leider nicht immer und automatisch durch!

Nun ja, wir haben uns beworben und wurden genommen. Es ist heutzutage wirklich nicht einfach, ein gutes Label zu finden, das nicht nur groß ist, sondern auch die Interessen des Künstlers vertritt. Zudem geht es auch immer mehr in die Richtung, dass man eigentlich schon mit einem fertigen Produkt beim Label vorstellig wird. Man braucht nicht glauben, dass die einem das Studio zahlen, das ist dann erst in ganz anderen Gefilden möglich.

Jetzt seid ihr bei Massacre, einem bekannten deutschen Label, bei denen ja jede Stilrichtung ein Zuhause findet und wo man auch kleinen und unbekannteren Bands unter die Arme greift. War diese Tatsache für euch ein Grund dorthin zu wechseln, oder schaffen Massacre einfach die idealen Voraussetzungen für Euch, was Promotion und Release angeht?

Zum einen gefiel uns natürlich die Vorstellung, mit Bands wie Fates Warning zur gleichen Familie zu gehören, und zum anderen ist es schon vorteilhaft, wenn das Label in dem Land ist, in dem man sich selbst auch befindet. Das gestaltete sich damals bei Progrock Records nämlich äußerst schwierig. Gerade was die Beschaffung der CD´s in Amerika für den Verkauf auf Konzerten und im eigenen Shop angeht, da bleibt schon viel Geld auf der Strecke. Wir sind bis jetzt vollkommen zufrieden mit unserer neuen Familie und die Jungs machen einen verdammt guten Job. Großen Dank an dieser Stelle an Tom und Thomas!

Kommen wir nun zum neuen Album „November Red“. Mit eurem dritten Album ist euch erneut eine Steigerung gelungen und ihr kommt bei mir nun schon fast an die Höchst-Punktzahl, sprich an den Klassiker, heran. Wie lief der Entstehungsprozess zur Scheibe ab, oder wie läuft das überhaupt bei Euch? Wird ja sicher auf den beiden Vorgängern genauso gelaufen sein, oder hat sich da was geändert?

Am Entstehungsprozess an sich hat sich nichts geändert. Grundsätzlich läuft das immer so ab, dass sich Markus M. und Markus B. am Wochenende getroffen und Ideen ausgearbeitet haben. Daraus entstanden dann die Songvorschläge. Sind diese vorzeigbar, werden diese der Band vorgestellt und mit der Einbindung von Alex, MAB und mir entsteht dann der typische DANTE Sound, den man nun schon seit drei Alben kennt.

Mir ist aufgefallen, dass die Gitarrenarbeit nochmals filigraner, wenn man das so sagen kann, ausgefallen ist. Macht sich da der Neuzugang von Markus A. Bader mit der zweiten Gitarre bemerkbar, oder wäre dies auch ohne diese spürbar gewesen?

MAB (aka Markus A. Bader) ist ein großer Gewinn für uns. Er fügt DANTE noch eine weitere Note hinzu. Ob das ohne ihn auch spürbar gewesen wäre, kann ich nicht sagen. Definitiv weiß ich aber, dass ich Markus bei DANTE nicht mehr missen möchte. Sei es menschlich oder musikalisch.

Ich möchte gleich nochmal auf Neuzugang Markus zurückkommen. Wie habt ihr euch gefunden und war speziell die zweite Gitarre gesucht?

Ganz einfach, wir haben eine zweite Gitarre ausgeschrieben und ihn dann gefunden.

Ihr habt auf „November Red“ keine überlange Nummer, wie auf den beiden Vorgängern. Ich fand diese Epos mäßigen Stück sehr schön; und vor allem habt ihr euch darin immer sehr schön in Szene setzten können. Warum ist diesmal kein solche Stück dabei?

Das ist eine gute Frage. Nun ja mit „November Red“ dem Titeltrack haben wir ja immerhin einen slim prog Epos. Es hat sich diesmal im Songwriting Prozess nicht so ergeben. Das war bei den anderen Alben einfach anders.

Wie sind die Kritiken zum Album, von meiner mal abgesehen, bisher ausgefallen? Ob die Fans genauso begeistert sein werden wir ich, kann man ja noch nicht wirklich beurteilen, ich gehe aber davon aus ;)

Die Fans wie auch die Kritiker finden das Album gleichermaßen gut. Sicherlich gibt es immer welche, die mehr begeistert sind als die anderen, aber im Schnitt würde ich mal sagen, dass die Reaktionen alle sehr positiv sind.

…und wie zufrieden seid ihr selbst mit „November Red“?

Wir sind mit der Scheibe alle sehr zufrieden. Sicherlich kann man alles immer noch besser machen. Dennoch kann ich für meinen Teil sagen, dass sich der Schweiß gelohnt hat.

Die Titel auf der Scheibe lassen ein Konzeptalbum vermuten. Liege ich da richtig? Wenn ja, was ist das Grund-Thema? Mal davon abgesehen dass der Album Titel auf Herbst schließen lassen könnte.

Nun ja, eigentlich sollte die Veröffentlichung auch dort stattfinden. Jedoch hat es grundsätzlich eher mit dem Kreislauf des Lebens zu tun, was man auch sehr schön am Artwork von Alex sehen kann.

Wer ist eigentlich die Dame die in „Beautifully Broken“ zu hören ist? Ich finde ja dass sie, auch wenn sie nicht so stark in Erscheinung tritt, eine gute Ergänzung zu Alexanders Stimme ist. Habt ihr vielleicht vor sie öfter zu integrieren?

Gute Frage! :-) Das mit der Stimme ist tatsächlich ein permanentes Provisorium. Markus M. hatte die Ballade geschrieben, und wollte eine solche Stimme integrieren. Er hat dann für sein Demo auf eine Sample-CD zugegriffen und aus den gesungenen Phrasen die Vocals zusammengesetzt – so, wie er sich das vorgestellt hatte. Der ursprüngliche Plan war es jedoch, dass die natürlich noch ersetzt und „live“ eingesungen werden, und wir hatten dafür Gaby Koss (Ex-Haggard) gewonnen. Leider hatte Gaby dann langwierige Probleme mit der Stimme, wir haben das Recording immer wieder verschoben, und irgendwann war schlicht keine Zeit mehr da - da haben wir es dann eben einfach so gelassen.

Meine Favoriten sind die längeren Nummer wie „Birds Of Passage“, „The Day That Bled“ und der Titelgeber „November Red“, sowie das erwähnte „Beautifully Broken“. Welches ist dein bzw. Euer Lieblingsstück auf dem Album und warum gerade das?

Mein persönlicher Favorit ist „November Red“, ich finde, dass uns hier einer unseren hymnischsten Refrains gelungen ist. Außerdem ist der Song live ebenso der absolute Killer.

Ihr habt immer ein sehr schönes Cover Artwork. Wer von euch hat die Ideen dazu und wer setzt diese dann um?

Die Cover wie das gesamte Albumartwork kommt immer von Alex. Er ist meiner Ansicht nach in diesem Bezug ein wahrhaftiger Künstler.
da kann ich mich nur anschließen, immer ein Augenschmaus

Das dritte Album wird ja oft als das wegweisende bezeichnet! Wenn dies bei euch auch so ist, dürfte das nächste eine besondere Herausforderung sein, denn die Latte habt ihr ganz schön hoch liegen und müsst versuchen diese zu überspringen. Wie siehst du das? Ist ein so starkes Album im Rücken zu haben eine Last, oder doch eher Ansporn noch einen drauf zu setzen?

Für mich persönlich ist es stets ein Ansporn. Man möchte sich ja auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen. Wie heißt es so schön: wenn man auf hört besser zu werden, hat man aufgehört gut zu sein ;)
da ist was dran

Wie sieht es bei euch an der Live Front aus? Wann und wo werdet ihr euer Album auf der Bühne präsentieren, gibt es in absehbarer Zeit vielleicht auch eine Tour, und was darf der geneigte Fan erwarten?

Wir werden am 02.03 eines unserer legendären Abraxas Konzerte im heimischen Augsburg geben. Am 21.03 werden in der Garage Deluxe in München und am 22.03 im Rind in Rüsselsheim gastieren. Dort werden wir zusammen mit Beyond the Bridges die Bühne rocken. Weitere Konzerte sind noch in Planung.

Da wir gerade bei Konzerten sind. Welchen Gig habt ihr in besonders guter Erinnerung und welchen würdet ihr lieber vergessen? (bisschen fiese Frage ich weiß ;) )

Jeder Gig hat für sich Reiz. Eine besonders schöne Erinnerung habe ich an unseren Auftritt beim Lechwood auf Schloß Scherneck im Jahr 2011. Es war ein schöne Sommernacht und leider auch der letzte Gig, den wir zusammen mit Markus Berger spielten, der leider am 5. Januar verstarb. Ich denke an diesen Gig stets mit einem Lächeln zurück. Es war ein toller Tag, eine tolle Nacht und ein geiles Konzert. Hierzu gibt es auch einen Mitschnitt.

Not Like myself
http://www.youtube.com/watch?v=5DpICNuS_Ns&list=PL259DCC0346CA6594




Wie sind eure weiteren Pläne, habt ihr noch Material über oder gar schon neues für ein weiteres Album, oder lasst ihr es eher „ruhig“ angehen?

Wir sind schon wieder fleißig. Es befinden sich gerade zwei Songs in der Endstehungsphase. Jedoch setzen wir uns hierbei nicht unter Druck. Wir möchte gerade jetzt auch verstärkt das neue Album promoten.

Gehen wir mal vom Album weg. Das Jahr ist ja noch jung und so kann man ja einen kleinen Rückblick auf 2012 wagen. Welche Bands oder Alben haben dich in 2012 am meisten beindruckt(auch außerhalb des Metal) oder auch inspiriert?

Also die Überraschung des Jahres war für mich die Band Kontrust mit dem Album „Second Hand Wonderland“. Ich habe selten eine so gelungene Verschmelzung von Stilrichtungen verschiedener Art gehört, ohne dass man den Eindruck bekommt, dies geschieht nur, um möglichst viele Elemente unterzubringen.
Crossover in höchster Kunst!

Wenn du die Zeit um 5 oder 6 Jahre zurückdrehen könntest. Gibt es etwas was du anders machen würdest, oder tätest du alles genauso wie du es getan hast?

Hm, ich würde eigentlich nichts anders machen. Es wäre nur vielleicht schön, wenn sich DANTE schon vor 10 Jahren gefunden hätten. Dann würden wir jetzt wohl schon vom Fünften Album sprechen :)

Das war´s dann auch schon. Nun kannst du noch was an die Fans loswerden oder einfach mal was sagen was du schon immer mal sagen wolltest.

Es wäre schön, wenn sich die Menschen im allgemeinen wieder mehr Zeit für den Genuss und das Erleben von Musik nehmen würden. Musik ist in den letzten Jahren immer mehr zum nebenbei konsumierten, immer verfügbaren und zudem kostenlosen Produkt geworden. Ich würde es begrüßen, wenn hierbei wieder die Wertschätzung höher stehen würde. Wenn die Musik nicht als allgegenwärtig und selbstverständlich betrachtet werden würde und auch wieder mehr die Bereitschaft dafür vorhanden wäre, den Künstlern die entsprechende Anerkennung zukommen zu lassen, indem man eben nicht Gebrauch macht von kostenlosen Downloads und Streaming Diensten. Stattdessen hat man mittlerweile die Möglichkeit, die Alben auch bei den Künstlern direkt zu kaufen. Somit hat man dann auch als Hörer oder Fan die Gewissheit, dass die Unterstützung voll dem Künstler zu Gute kommt und nicht irgendwo versandet. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir nun auch einen Onlineshop haben. Dort bieten wir für unserer Fans ein besonderes Goodie an: hier können alle drei Alben in signierter Form mit Widmung bestellt werden.

http://shop.danteband.de

Ein schönes und zum Nachdenken anregendes Schlusswort, deren Aussage ich mich uneingeschränkt anschließen kann, Danke Christian!

Ich danke dir für deine Zeit und dieses Interview und wünsche dir und Dante alles Gute für die Zukunft. Natürlich hoffe ich dabei auf weiter so tolle Alben!

keep rocking and stay metal

Thomas


Dante im www:

Diskographie

The Inner Circle - 2008
Saturine - 2010
November Red - 2013

geführt am 07.02.2013   von Gelal
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