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Negator "Panzer Forever Panzer!"
Negator haben im April ihr viertes Album "Gates To The Patheon" (Review gibt es HIER) veröffentlicht. Und zu diesem Anlass liess ich mich nicht lumpen Herrn Nachtgarm ein paar Fragen zu stellen.
Weitere Infos zu Negator:
REVIEWS:
Negator Die Eisernen Verse
Negator Old Black
Negator Panzer Metal
Negator Gates To The Pantheon
INTERVIEWS:
Negator - Panzer Forever Panzer!

Hallo und Danke für die Möglichkeit euch ein paar Fragen zu stellen. Wie sieht es zurzeit bei euch aus?

Nachtgarm: Moin! Im Moment proben wir uns den Arsch ab, versuchen Gigs zu spielen, bzw. an Land zu ziehen und dazwischen gehen wir dem Leben nach.

NEGATOR bestehen nun schon seit zehn Jahren. Wie kam es damals zur Gründung der Band?

Die Band wurde seinerzeit von Trolfbert, Tramheim, Berthelm und mir ins Leben gerufen. Einfach um Black Metal zu spielen.

Bitte erzählt uns doch, wie ihr eure ersten beiden Alben "Old Black" und "Die Eisernen Verse" heute seht. Würdet ihr etwas daran verändern wollen oder sind sie genau so, wie sie sein sollen?

Rückblickend würde ich sagen, dass die beiden Alben genauso sind, wie wir sie zu der Zeit haben wollten. Demnach habe ich nichts an ihnen auszusetzen. Ob ich Old Black und Die eisernen Verse heute noch einmal genauso aufnehmen würde? Ich denke nicht. Einfach, weil meine Ansprüche Heute andere sind, als zur damaligen Zeit.

Zwischen "Die Eisernen Verse" und "Panzer Metal" liegen gute fünf Jahre. Wie kam es dazu, dass ihr nach euren ersten beiden Alben fünf Jahre verstreichen ließt bis zum dritten Werk?

Es war nie geplant so viel Zeit verstreichen zu lassen, aber nachdem alle Mitglieder in 2006, außer mir, die Band verließen, um sich auf andere Bereiche des Lebens zu konzentrieren, musste ich erst einmal ein komplettes Line-Up wieder zusammen bekommen. Das erweist sich bei so extremer Musik, wie wir sie machen, ziemlich schwierig in Hamburg und Umgebung. Nachdem ich aber wieder eine verlässliche Truppe beisammen hatte, fingen die Arbeiten zu Panzer Metal an. Dass es dann noch einmal 2 Jahre dauerte, war einfach so.



Euer neues Album "Gates To The Pantheon" ist jetzt seit ein paar Wochen auf dem Markt. Wie sind die Reaktionen der Fans und der Medien bisher? Und wie zufrieden seid ihr damit?

Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Album. Mit Sicherheit ist „Gates“ ein sehr wichtiger Entwicklungsschritt für uns gewesen. Die Reaktion auf die Platte sind durchweg positiv bisher. Natürlich hat immer irgendwer etwas auszusetzen, aber wer will es auch schon jedem Recht machen?

Wann habt ihr damit begonnen das neue Werk zu komponieren?

Vor ziemlich genau 2 ½ Jahren.

Wie geht ihr das Schreiben und Komponieren eines neuen Albums an? Hat jeder seine bestimmten Aufgaben oder macht ihr alles zusammen als Band im Proberaum?

Grundsätzlich entwerfen Finnskald und ich eine Art Grundgerüst für neue Songs. Riffs kommen zu 100% von Finnskald, Texte von mir und die Arrangements teilen wir uns. Nachdem wir unsere Ideen vervollständigt haben, gehen wir damit zu den Anderen, die dann Ihren Teil dazu beitragen. So entwickelt sich nach und nach ein Song nach dem anderen. Für die nächste Platte werden Kliffjard, Hjalmort und Samebrann aber noch stärker mit in das Songwriting mit eingebunden.



"Gates To The Pantheon" ist das erste Album ohne deutsche Texte. Wie kam es zu dieser Veränderung?

Das liegt einfach an der Tatsache, dass sie nicht ins Konzept gepasst hätten. Weder von Ausdruck, noch von der Klangfarbe her. Der Gesang ist bei Negator „nur“ ein weiteres Instrument und wird vorrangig auch so behandelt. Klingt also etwas im Kontext besser auf Deutsch, machen wir es so. Bei „Gates“ war das nicht der Fall. Dafür haben ein paar Sumerische und Altgriechische Passagen es auf die Platte geschafft.

Wer ist für das Cover des neuen Albums verantwortlich und wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Der Name des Künstlers ist Frater Clades, den ich bereits seit vielen Jahren persönlich kenne. Er hatte Zeit, wir brauchten jemanden, der es kann.

Es kommt ja immer wieder die Frage auf, inwieweit man von einer Black Metal Band seinen Lebensunterhalt bestreiten kann (solange man nicht Dimmu Borgir oder Cradle Of Filth) heisst. Wie sieht das bei NEGATOR aus?

Wir gehen alle „normalen“ Beschäftigungen nach. Von Negator zu leben ist eine schöne Idee, aber noch keine Realität.

Wie schauen eure Pläne für den Rest des Jahres 2013 aus? Habt ihr große Konzerte oder Touren geplant? Gibt es ein bestimmtes Event auf welches ihr euch besonders freut?

Wir versuchen so viele Gigs wie möglich zu spielen, was sich tatsächlich nicht als sehr einfach erweist, da viele Veranstalter immer mehr Knausern. Ist ja nicht so, dass wir die Übergagen einfordern, aber wenn bspw. 1400km Strecke anfallen und wir dann eine 75 minütige Show spielen, sollten zumindest die Kosten gedeckt sein. Darüber hinaus planen wir ja schon seit langem, mal wieder auf Tour zu gehen, aber auch das ist leichter gesagt als getan. Wir freuen uns auf jedes Event. Egal ob 50, oder 50000 Leute. Wir geben immer alles.

Zehn Jahre sind eine lange Zeit. An welche Begebenheiten (ob positiv oder negativ) erinnert ihr euch heute besonders gerne oder weniger gerne?

Die Liste, die ich nun schreiben könnte, würde den Rahmen dieses Interviews bei weitem Sprengen, aber hervorzuheben wären da wohl die Tour 2006 mit Koldbrann und Sarkom, unsere Gigs auf dem With Full Force 2011 und dem Wacken Open Air 2011, als auch das Eisenwahn Festival, auf dem wir auch im Jahre 2011 gespielt haben. Das waren, alles für sich genommen, schon sehr gute Begebenheiten. An die schlechten möchte ich mich nicht erinnern und spare mir deshalb eine Zusammenfassung.

Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, was man im Black Metal darf und was nicht. Wie seht ihr das? Was bedeutet Black Metal für euch? Und wie seid ihr zu diesem Genre gekommen?

Da kann ich nur für mich sprechen. Ich denke, dass in der Kunst alles erlaubt sein sollte, sofern es nicht direkt jemanden in seiner Freiheit einschränkt, oder verletzt. Black Metal selbst ist eine Lebensart für mich und nicht einfach nur ein Subkultur. Ein fester Bestandteil meines Lebens. Dazu gekommen bin ich bereits recht früh. Meine erste BM CD war Darkthrone’s „A Blaze in the Northern Sky“, die ich im Alter von 10, durch verschieden Umstände in die Hände bekam. Das war 1991. Davor waren es Bands wie Pantera, Megadeth, Iron Maiden und Kiss, die mich im Alltag erfreut haben.


Wenn ihr wählen könntet mit welchen Bands (ob nun möglich oder leider nicht mehr) ihr ein Konzert spielen könntet, wie würde eure Wahl aussehen?

Ein für mich gelungener Abend würde aus Behemoth, Pantera, Amorphis, Belphegor, Immortal, Der Weg einer Freiheit und natürlich Negator bestehen. Es gäbe noch viele andere Kombinationen, aber diese ist schon ganz weit vorne mit dabei.

Konzentriert ihr euch zurzeit erst einmal nur auf euer neues Album oder liegen schon Pläne für das nächste Werk vor?

Es liegen schon die ersten Grundideen für das neue Album vor und die ersten Gehversuche in diese Richtung, werden dieser Tage gemacht. Nichts desto trotz konzentrieren wir uns natürlich weiterhin auf Gates to the Pantheon. Eins nach dem anderen.

Zum Schluss vielen Dank für eure Zeit! Die letzten Worte gehören Euch!

Besten Dank für das Interview. PANZER FOREVER PANZER!


geführt am 19.06.2013   von Toby
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Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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