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Dekadent "Es Brodelt Am Fuße Der Slowenischen Alpen!"
Seit dem Erscheinen ihres letzten Albums war es recht still um die Ausnahme-Avantgarde-Blackmetaller DEKADENT. In der Hoffnung, dass es sich dabei nur um die Ruhe vor dem nächsten Sturm handelt, musste ich einfach mal nachfragen, ob und was dort gerade vor sich geht. Mastermind, Sänger und Gitarrist Artur Felicijan und Bassist Drouth waren so nett IlonA per E-Mail einiges zu erzählen – aber lest selbst!
Weitere Infos zu Dekadent:
REVIEWS:
Dekadent Manifestation Of Seasonal Bleeding
Dekadent The Deliverance Of The Fall
Dekadent Venera: Trial And Tribulation
INTERVIEWS:
Dekadent - Extreme Metal Scene Deserved The Deliverance Of The Fall
Dekadent - …woman As A Deity…
Dekadent - Es Brodelt Am Fuß Der Slowenischen Alpen...
Dekadent - Something´s Going On At The Base Of The Slovenian Alps...
Dekadent - Es Brodelt Am Fuße Der Slowenischen Alpen!
Dekadent - Veritas: Berge & Hexerei In Slowenien

Hallo aus Deutschland! Es ist jetzt über zwei Jahre her, seit euer letztes grandioses Album Venera:Trial and Tribulation rauskam, und seitdem hat es meine persönliche Playlist nicht mehr verlassen. Und ich bin sicher, eure Fans hier sind sehr neugierig zu erfahren, was gerade bei DEKADENT los ist?
Artur: Das ist schön zu hören. "Venera…" war wirklich ein vielfältiges Album, eins dass du mehrfach hören kannst und immer wieder versteckte Elemente in den Songs findest. Es war auch unser härtestes Album bis jetzt, und es waren einige neue technische Anteile darin die bei unserer nächsten Leistung noch mehr Glanz erhalten werden. Wir haben bereits ein paar tolle neue Songs die sehr herausfordernd sind, aber auch wieder eine Menge traditionellen Dekadent-Sound beinhalten.

Arbeitet ihr gerade an einem neuen Album?
Artur: In der Tat. Gerade jetzt sind wir im Studio und nehmen die Basslinien für unser neues Album auf. Wir haben unsere Kräfte wieder mit unserem früheren Drummer Garghuf (Anm.: Enthroned/Ex-Gorgoroth/Nefarium) zusammengetan, um auf jeden Fall eine kompromisslose Performance und live-Atmosphäre zu bekommen. Bis jetzt läuft alles wirklich gut. Die Songs sind intensiv, die Melodien etwas bedrohlicher, und ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das unser größtes Album bisher sein wird. Drouth: Mit Garghuf im inspirierendsten Teil Sloweniens am Fuß der slowenischen Alpen aufzunehmen, war eine große Erfahrung. Wir hatten eine tolle Zeit und alles lief sehr reibungslos. Die Stimmung war da und wir haben die Drum-Aufnahmen in kürzester Zeit abgeschlossen, die Basslinien kommen als nächstes und später die Vocals.


Der Film (DVD) zu eurem zweiten Album The Deliverance of the Fall war ein einzigartiges Stück düsterer Metal-Kunst. Denkt ihr für die Zukunft an ein weiteres Projekt dieser Art?
Artur:Wir bereiten etwas wirklich besonderes in Video-Art für unser neues Album vor. Alles was wir jetzt sagen können, ist, dass es etwas völlig neues sowohl für uns als auch für den Rest des Metalgenres sein wird. Wir arbeiten sehr hart an dieser Ergänzung zum Album, aber ich darf noch keine Details darüber verraten. Es wird jedenfalls etwas sehr erfreuliches für Dekadent-Fans und Fans des Independent-Films sein. Ok, das war genug.


Es gab einen Line up-Wechsel zwischen euren letzten zwei Alben. Wie habt ihr die neuen Musiker gefunden, und wird das „Venera...“-Line-up jetzt konstant bleiben?
Drouth: Ich bin etwa sechs Monate nach dem „Venera...“-Release zur Band gekommen, als Live-Musiker für ein paar Shows. Die slowenische Metal-Szene hängt sehr zusammen, jeder weiß gut Bescheid, welche Bands es gibt und wer die Mitglieder sind, und so hat mich Artur kontaktiert um bei ein paar geplanten Shows auszuhelfen. Eine der Shows war in Berlin, und die anderen waren mehr lokal, aber ich wurde schnell ein volles Bandmitglied, als wir merkten, dass wir ähnliche Visionen für die Band haben und die gleichen Ideen mögen. Ich glaube, dass wir ein paar Sound-Grundlagen für Dekadent geschaffen haben, auf denen wir aufbauen können soweit die Bandmitglieder mitgehen und das line-up in Zukunft konstant halten werden.


Ihr hattet auch einen Labelwechsel, von Pentacle Music zu G-records. Werdet ihr dort bleiben, oder sucht ihr vielleicht nach einem neuen Label?
Artur: G-Records war eine wirklich schlechte Erfahrung für Dekadent, die die Band fast gekillt hätte. Das Problem mit Labels heutzutage ist, dass sie die Künstler nicht unterstützen, weil sie es einfach nicht können. Die meisten Labels fahren ein altes Geschäftsmodell, welches vor Jahrzehnten funktioniert hat, aber nicht heute. Labels müssten kreativer arbeiten, etwas anderes anbieten oder wenigstens andere Methoden nutzen um die Alben zu verkaufen und ihre Bands zu promoten. G-Records stellte sich als ein weiteres, kommerzielles Möchtegernlabel heraus, das seine Künstler für den eigenen Gehaltsscheck ausquetscht. Wir haben gerade eine neue Partnerschaft mit Blood Music aus Finnland unterschrieben, das ist ein wirklich cooles Underground-Label, das seinen Bands helfen will und seine Zeit den Fans und Musikliebhabern widmet.


Hattet ihr Auftritte oder eine Tour in der letzten Zeit? Was ist mit Tourplänen für die Zukunft, vielleicht auch in Deutschland?
Drouth: Wir haben uns im vergangenen Jahr, nach den Live-Promotions für Venera, hauptsächlich auf den Schaffensprozess für das neue Album und die Zusammenarbeit mit unserer neuen Plattenfirma konzentriert, so dass wir leider nicht viel live aufgetreten sind. Aber mit dem neuen Album kommen neue Live-Dates, neue Touren werden geplant und wir werden definitiv auch Deutschland auf die Liste setzen, weil es eine tolle Erfahrung war, als wir das letzte Mal dort gespielt haben.


Was ist mit der Metalszene in Slowenien, gibt es dort gerade Acts, auf die die Metalwelt deiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit richten sollte?
Drouth: Es gibt viele Metalbands hier in Slowenien und eine starke Szene, aber ich schätze Slowenien ist halt ein kleines Land, dem Major Labels nicht viel Aufmerksamkeit schenken- noch. Es gibt Bands mit großem Potential und einer soliden Fanbasis hier in Slowenien. Mephistophelian und Penitenziagite sind zwei meiner persönlichen Favoriten im Deathmetal-Bereich, und in den letzten paar Jahren hat The Canyon Observer einen massiven Fußabdruck im post/sludge genre hinterlassen. Soweit es um Thrash geht, denke ich an Eruption und Negligence...und natürlich viele mehr, die gerade auf dem Grat balancieren international bemerkt zu werden, aber noch nicht ganz dort angekommen sind.

Vielen Dank für das Interview! Ich hoffe euch bald live on stage zu sehen?
Artur: Danke an Metalglory und all unsere deutschen Fans. Wir werden euch definitiv irgendwann im nächsten Jahr sehen, wenn wir unser neues Material live on stage präsentieren werden.
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Dekadent Website: http://www.dekadent.si

Dekadent bei YouTube und Gesichtsbuch: http://www.youtube.com/user/DekadentOfficial#p/a
https://www.facebook.com/dekadent.official
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Dieses Interview hat IlonA geführt sowie übersetzt/erstellt.
geführt am 25.10.2013   von Arturek
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...sehr viel
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[ Seit dem 25.10.13 wurde der Artikel 2579 mal gelesen ]
 
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