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Blood Runs Deep "Into The Void - Interview"
(Interview von IlonA) >> Düstere, schleppende Klänge auf den Pfaden zwischen Doom und Gothicmetal sind aus der Musiklandschaft nicht wegzudenken. Und das nicht nur aus Übersee oder Skandinavien, sondern auch direkt aus der Schweiz, wie BLOOD RUNS DEEP mit "Into the Void" gerade eindrucksvoll bewiesen haben. Dass es ein Leben nach Type O´ Negative gibt, dürfte also spätestens jetzt niemand mehr bezweifeln - davon konnte sich auch sicherlich jeder, der sie vor kurzem auf Tour mit A Pale Horse Named Death erlebt hat, überzeugen. Aber das ist natürlich noch lange nicht alles, was diese noch relativ junge Band ausmacht. Grund genug, hier einmal näher nachzufragen, here we go:
Weitere Infos zu Blood Runs Deep:
REVIEWS:
Blood Runs Deep Into The Void
INTERVIEWS:
Blood Runs Deep - Into The Void - Interview

Hi! Mit „Into the Void“ ist euch ein wirklich hörenswertes, stimmungsvolles Album - und mit „Fading Away“ für mich auch gleich ein klarer Band-Hit gelungen, Glückwunsch! Wie sind die Reaktionen auf euren Zweitling bisher gewesen, seid ihr zufrieden?

Vielen Dank. Wir sind mit unserem neuen Album sehr zufrieden. Auch die Reaktionen waren bis jetzt sehr gut und es fällt uns doch auch ein Stein vom Herzen. Es ist auch eine Art Bestätigung, dass wir in den letzten Jahren doch nicht alles falsch gemacht haben und wir auf dem richtigen Weg sind. Das gerade der Songs „Fading Away“ sehr gut ankommt, freut uns umso mehr.


Euer Debutalbum „These Thoughts About Suicide“ stammt aus dem Jahr 2009. Gehen wir noch ein bißchen zurück in der Bandgeschichte - seit wann gibt es BLOOD RUNS DEEP?

Wir haben damals im Jahr 2008 mit der Produktion für das erste Album „These Thoughts about Suicide“ begonnen. Bis dahin hatten wir immer wieder Formationswechsel und spielten einige Konzerte innerhalb der Schweiz. Wir sind alle in der näheren Umgebung aufgewachsen und waren schon bevor wir überhaupt mit der Musik angefangen haben miteinander befreundet.


Eure Songs atmen förmlich den „Spirit“ des 90er Doom- und Gothicmetals von Type O Negative bis Paradise Lost. Das wird jeden Fan dieser Musik und Zeit freuen, wobei so stark düster-atmosphärisch geladene Klänge in ihrer Art natürlich immer aktuell sind. Wo liegt euer musikalischer Background, was habt ihr für Einflüsse?

Bands wie Black Sabbbath oder Pink Floyd hatten schon immer einen grossen Einfluss auf unsere Band. Auch das Album „Monotheist“ von Celtic Frost hatte uns damals geprägt und ist für uns nach wie vor ein Meistwerk. Wir wollten auf dem neuen Album vorallem härter und schleppender werden als noch auf dem Vorgänger. Die Songs haben wir dementsprechend so entwickelt. Der „Spirit“ des 90er Doom liegt wahrscheinlich an unseren Synthesizers, welche auf diesem Album wichtiger geworden sind.


Was inspiriert euch, wer komponiert und textet?

Es ist nicht so, dass wir uns in eine spezielle Stimmung versetzten müssen um die Songs zu schreiben. Stefan Vida komponiert und schreibt die Texte. Er bringt die Ideen, die Songs werden dann zusammen mit der Band ausgearbeitete. Wir waren von Beginn weg sehr zielstrebig und wussten, welche Richtung wir einschlagen wollten.


Die Europatour mit A Pale Horse Named Death (APHND) ist gerade erst ein paar Wochen her. Wie ist es gelaufen und was waren die Highlights?

Jeder Tag hatte seine Highlights. Wir hatten wieder eine großartige Zeit mit APHND. Die Tour ging leider viel zu schnell vorbei. Wir hätten problemlos noch 2-3 Wochen weitertouren können
.

Gab es auch weniger schöne Erlebnisse oder habt ihr sonst eine besonders lustige/krasse/strange on-the-road-Story für uns?

Schade war natürlich dass die beiden Shows in Finnland gestrichen wurden. Speziell Helsinki ist für uns immer ein Highlight. Wir wurden dort bislang immer schön empfangen, wir lieben die Stadt und kennen dort viele gute Leute. Wir hoffen, dass wir das bald mal nachholen können. Die besten Stories bleiben immer unter uns. :-)


Wenn ich richtig sehe, wart ihr 2012 schon einmal mit APHND auf Tour (das klingt schon nach einem eingespielten Team), was lassen sich hier für Vergleiche ziehen?

Ich denke wir sind rein musikalisch nicht sehr weit von einander entfernt und wir verstehen uns sehr gut. Die beiden Touren mit Ihnen waren daher sehr angenehm. Das sind super Typen, von denen wir enorm viel lernen konnten. Sie können unglaubliche Geschichte erzählen.:-)


Ihr seid jetzt beim deutschen Label BRET HARD Records unter Vertrag. Wie kam dieser Kontakt zustande?

Wir haben uns Ende 2012 in Köln auf unserer Europatour kennengelernt und sind danach stets in Kontakt geblieben. Im Frühsommer 2013 haben wir uns dann nochmals getroffen und die letzten Details geklärt.


Ein kleiner Blick in die Zukunft - gibt es schon Pläne? Kann man BLOOD RUNS DEEP diesen Sommer vielleicht auf dem ein oder anderen Festival live erleben?

Bislang sind noch keine weitere Shows geplant. Wir wollen aber unser neues Album „Into the Void“ mit Sicherheit nochmals live promoten. Kann gut sein, dass sich in nächster Zeit etwas ergibt. Zudem wollen wir frühzeitig in Studio zurückkehren und an neuem Songmaterial arbeiten. Es wird nicht nochmal 5 Jahre dauern bis wir wieder was veröffentlichen.:-)


Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiter! Das letzte Wort geht an euch:

Besten Dank an euch für das Interview und den Support. Wir hoffen schon bald wieder in Deutschland zu touren!


http://www.bloodrunsdeep.net


Dieses Interview hat IlonA geführt und erstellt.
geführt am 12.05.2014   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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[ Seit dem 12.05.14 wurde der Artikel 2320 mal gelesen ]
 
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