METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Interviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

The Styx Shipping Society "...ein Erfolgreicher Findungsprozess!?"
Nach nunmehr 3. Album, mit stetig steigender Qualität, wurde es langsam mal Zeit den Metallern von The Styx Shipping Society etwas dichter auf den Pelz zu rücken um ein bisschen mehr über die Jungs und ihre Arbeit zu erfahren. Dazu standen mir P. Gottfreid(Vocals) und Fabian(Drums) freundlicherweise per Mail zur Verfügung. Was sie zu berichten haben, könnt ihr nun hier nachlesen. Viel Spaß!
Weitere Infos zu The Styx Shipping Society:
REVIEWS:
The Styx Shipping Society City On Fire
The Styx Shipping Society Auf Aschegrauen Straßen
INTERVIEWS:
The Styx Shipping Society - ...ein Erfolgreicher Findungsprozess!?

Moin Leute, heute nun endlich das versprochene Interview. Leider habe ich nicht eher die Zeit gefunden!


P.Gottfried: Hi Thomas, kein Problem. Wir freuen uns, dass es dennoch geklappt hat.


Als erstes möchte ich euch bitten, ein bisschen über eure Band Historie zu erzählen, damit euch unsere User etwas näher kennen lernen.


P. Gottfried: Wir, das heißt Fabian (Schlagzeug), Sven (Bass und Anfangs Gitarre) und ich (Vocals) haben die Band im Frühjahr 2007 gegründet. Der Name "The Styx Shipping Society" existierte aber schon Jahre vor diesem Ereignis als eine Art Luftschloss in unseren Köpfen. Parallel zu den ersten Gehversuchen an den Instrumenten wurden Logos gezeichnet und immer wieder debattiert, wie denn der eigene Sound klingen müsste, welche Stile und Stilelemente auf jeden Fall Verwendung finden würden. Im weiteren Verlauf des Jahres entstanden dann relativ schnell die ersten Songs, welche zwischen den Weihnachtsfeiertagen als erstes Tondokument der Band auf Festplatte gebannt wurden und unter dem Namen "Demo +2007+" in unsere Diskographie einging.

Das Jahr 2008 stand dann ganz im Zeichen unseres Studiodebüts "A grand opening for a coming end", welches wir bei Robert Babutzka, in dessen 1210 Progressive Media Studio in Arzberg, aufgenommen haben. Kurz vor dem Aufnahmetermin stieß mit Fabian Wenz ein etatmäßiger Gitarrist zur Band (bis zu diesem Zeitpunkt hatte Sven neben dem Bass ebenfalls den Sechsseiter bedient).

2009 erweiterten wir unser Line Up mit Martin an der zweiten Gitarre und bestritten in dieser Konstellation auch unsere ersten Live-Konzerte.

2011, Fabian Wenz war mittlerweile wieder ausgestiegen, nahmen wir unser erste Langrille "City on fire - or how to awake the beast in man" bei Larsen Beattie, in dessen Frost Studio (Helmbrechts/Gösmes), auf. Gemastert wurde die CD im Anschluss von Andy Classen. Mit dem Album im Rücken schafften wir es unter die ersten 20 Bands des Summer Breeze Newcomer-Wettbewerbs "New Blood Award".

2014 erschien mit "Auf aschegrauen Straßen" unsere aktuelle und erste deutsprachige Veröffentlichung. Aufgenommen wurde wieder bei Larsen Beattie. Für das Mastering zeigte sich diesmal Christoph Brandes verantwortlich. Die seit längerem vakante Gitarre hat seit einigen Wochen eine Gitarristin namens Katrin übernommen.


Welche Bands haben euch beeinflusst und inwieweit finden diese Einflüsse in euren Kompositionen Platz?


Fabian: Da wir alle einen relativ breit gefächerten Musikgeschmack haben, ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Beeinflusst sind wir von den unterschiedlichsten Bands aus unterschiedlichsten Genres, bis hin zu einzelnen Musikern und Schriftstellern. Bei unseren Frühwerken ist definitiv der Einfluss des nordischen Black Metals zu erkennen. Meines Erachtens haben sich die Kompositionen im Laufe der Jahre so weiter entwickelt, dass es trotz eines gewissen Wiedererkennungswertes schwierig ist, uns einem bestimmten Genre unterzuordnen.

P. Gottfried: Wie Fabian schon sagte, lag am Anfang die gemeinsame Schnittmenge vor allem im skandinavischen Black Metal der 90er. Darkthrone, Satyricon oder Carpathian Forest (um jetzt mal bei den Prominenten zu bleiben :-) ) fanden und finden wir alle geil und natürlich beeinflusst einen das, was man mag. Wir haben allerdings nie versucht, unsere Musik bewusst an einen anderen Künstler anzulehnen. Im Gegenteil, der Spruch "das erinnert mich jetzt irgendwie an ..." ist in unseren Proberaum zumeist das Todesurteil für ein Riff oder eine Idee.


The Styx Shipping Society ist ein recht ungewöhnlicher Name. Was soll er ausdrücken und wie ist es zu diesem gekommen?


P. Gottfried: Da ich selbst nie einer Religion angehörte, aber bereits in frühster Kindheit immer wieder mit dem Thema konfrontiert wurde (in Bayern kommt man da einfach nicht drum rum), hat mich als Außenstehender diese ganze "ein Leben nach dem Tod-Sache" schon immer fasziniert. Versteh mich nicht falsch. Ich habe die Geschichte nie gekauft, aber die Frage, warum der Mensch auf Teufel komm raus einen tieferen Sinn in seine Existenz und natürlich sein Sterben projizieren muss, begleitet mich schon ewig. Ganze Kulte wurden um diese Frage errichtet. Ob zur Wahrheitsfindung oder aus rein wirtschaftlichen Bestrebungen sei jetzt mal dahingestellt.
In diesem Kontext empfand ich den Styx immer als das perfekte Symbol für das unausweichliche Ende und die menschliche Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders sympathisch finde ich, dass die Griechen auch die wirtschaftliche Seite gleich für alle sichtbar mit eingebaut haben (für die Überquerung des Todenflusses Styx, welcher gleichbedeutend mit dem Einzug der Lebenden ins Reich der Toten ist, musste einem Fährmann namens Charon als Obolus eine Münze übergeben werden).
Ebenfalls haben mich die sogenannten "burial societys", wie beispielsweise die jüdische Chevra Kadisha, für unseren Namen inspiriert. Dies sind Beerdigungsgesellschaften, die sich der rituellen Bestattung Verstorbener verschrieben haben.

Daraus entstand dann "The Styx Shipping Society". Stell dir vor, Charon hätte expandiert und würde heutzutage die Seelen nicht nur per Schiff versenden... für ein paar Münzen holt er bzw. wir dich mit der Limo direkt vor deiner Haustüre ab. Ein todsicheres Geschäft, oder?
(Das ist wohl wahr ;) Anmk. d.R.)


Ich habe vor fast drei Jahren ja schon eurer Album „City On Fire…“ besprochen und Euch damals schon für euer Songwriting und eure Instrumentalen Fähigkeiten gelobt. Nun ist dieses Jahr im April der Nachfolger „Auf Aschegrauen Straßen“ erschienen, auf dem unverkennbar eine Steigerung zu vernehmen ist. Die größte Veränderung ergibt sich aber durch die deutschen Texte, welche ihr diesmal verwendet. Werdet ihr jetzt weiterhin deutsche Texte schreiben, oder war dies explizit nur für diese EP gedacht?


P. Gottfried: Für uns war "Auf aschegrauen Straßen" in Sachen "deutscher Texte" eine Art Testballon.
In der Planungsphase, also noch bevor irgendetwas getextet oder komponiert war, habe ich meinen Bandkollegen gegenüber den Wunsch geäußert, die Lyriks diesmal in ihrer ursprünglichen Form auf die Platte zu bringen.
Ursprünglich bedeutet, dass ich meine Texte bereits seit unseren ersten Gehversuchen als Band grundsätzlich auf Deutsch verfasst habe, losgelöst von der Musik und meist in Gedichtform. Der Arbeitsschritt „Übersetzung“ stand also bisher immer für die Transformation des Gedichtes zum Songtext. Hierbei ärgerte mich aber schon immer, dass gewisse Eigenheiten und nicht zuletzt auch ein wenig die Bindung, die ich zu den Texten hatte, verloren ging.
Da zum Zeitpunkt der Wunschäußerung bereits klar war, dass wir für diese EP, auch im Bezug auf das Songwriting, neue Pfade beschreiten wollten, haben die Anderen eingewilligt.

Jetzt, nachdem wir "Auf aschegrauen Straßen" auf den Weg gebracht haben, sind wir uns als Band (auch die zunächst kritischen Stimmen) einig, dass wir auch in Zukunft mit deutschen Texten arbeiten wollen.


Nun sind ja schon einige Monate, seit Release, ins Land gezogen. Wie sind die Reaktionen der Fans und Medien auf die neue Scheibe und inwieweit habt ihr Reaktionen auf die Sprachänderung der Texte?


P. Gottfried: Zusammengefasst kann man sagen, dass "Auf aschegrauen Straßen" polarisiert. Wir konnten mit diesem Werk auf der einen Seite unsere bisher besten Reviews einfahren (neben deinem Review stachen besonders die Kritiken im Legacy und bei Powermetal.de hervor), mussten aber auf der anderen auch zum ersten Mal zwei richtig böse Verrisse einstecken (schwermetall.ch und metal.de).

Die Sprachänderung an sich brachte natürlich mit sich, dass die Texte mehr in den Fokus rücken und im positiven wie im negativen als prägendenes Element wahrgenommen werden.
Streitbar scheinen wir auch in dieser Disziplin zu sein. Die Kommentare reichten von "exzellent integrierte lyrischer Sprache" bis hin zu "unfreiwillig komisch". Besonders cool fand ich den Spruch von Rüdiger Stehle, der uns folgendes in Poesiealbum schrieb:" Wäre die Neue Deutsche Härte gute Musik, und vor allem wahrer Stahl, dann müsste sie im Endeffekt genau so klingen wie THE STYX SHIPPING SOCIETY anno 2014. Tut sie aber nicht, und daher bleiben wir bei Bands, die es wirklich verstehen, harte deutsche Lyrik in harte, kalte und doch packende Musik zu kleiden."

Von Seiten des Publikums gab es bisher eigentlich nur positives Feedback.


Ihr habt für die EP ein Thema gewählt, was auf den ersten Blick doch schon eher als „ausgelutscht“ gilt, aber doch irgendwie immer wieder Interessante Ansätze bietet. Warum habt ihr gerade das Thema gewählt und ist dies auch ein Grund gewesen, die Lyrics in Deutsch zu verfassen? Um sich vielleicht eindeutiger ausdrücken zu können!?


P. Gottfried: Naja, eigentlich sucht man das Thema ja nicht. Zumindest ich nicht. Es ist eher so, dass das Thema einen findet bzw. anspringt und nicht mehr loslässt. Man beginnt zu schreiben und merkt an diesem ganz eigenen Kribbeln im Bauch, dass nun etwas entstehen will.
Bei den Texten für "Auf aschegrauen Straßen" war das Thema bzw. die Fragen: "Was muss passieren, um die sprichwörtliche Menschlichkeit sterben zu lassen, ab wann dominiert der Selbsterhaltungstrieb das Handeln, und was passiert mit der Psyche, wenn auch der letzte Hoffnungsschimmer verglommen ist?".
Als Leinwand für die Handlung musste eine von Cormac McCarthys "The Road" inspirierte Welt herhalten, in welcher sich einige versprengte überlebende einer weltumspannenden Katastrophe ihren Weg durch eine über und über mit Asche bedeckten Umgebung bahnen.
Wenn du sagst das Thema wäre "ausgelutscht" gebe ich dir insoweit recht, dass der Kern der Geschichte, also die oben genannten Fragen, allgegenwärtig sind. Jedes Individuum auf diesem Planeten wird sie sich irgendwann stellen (in welcher Situation auch immer) und sie dementsprechend auch beantworten müssen.

Dass es nun gerade diese Texte waren, die (wie vorhin bereits geschildert) in ihrer ursprünglichen Form Verwendung fanden, war Zufall.


Jetzt wo einige Monate, seit dem Erscheinen von „Auf Aschegrauen Straßen“, ins Land gegangen sind. Wie zufrieden seid ihr selbst mit der Scheibe? Würdet ihr im Nachhinein irgendetwas anders machen?


P. Gottfried: Ich höre mir die CD auch jetzt, gut ein Jahr nach den Aufnahmen, noch regelmäßig an und das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen. Für mich persönlich ist es unsere erste Veröffentlichung, mit der ich im Bezug auf meine Performance zufrieden bin. Klar gibt’s immer kleine Details bzw. die eine oder andere Ecke, die man heute anders abgefeilt hätte, aber das ist, denk ich, normal. Im Großen und Ganzen kommt "Auf aschegrauen Straßen" der Vision, mit der wir ins Studio gegangen sind (besonders was den Sound angeht), ziemlich nahe.


Nur so am Rande. Habt ihr eigentlich einen Lieblingssong auf der Scheibe? Wenn ja, welchen und warum gerade diesen?


Fabian: Das mit dem Lieblingssong ist so eine Sache. Bei „Auf aschegrauen Straßen“ ist es so, dass jeder Musiker „seinen“ eigenen Song geschrieben hat. Prinzipiell finde ich alle Songs super, und auch wenn Eigenlob bekanntlich stinkt, gefällt mir das selbst geschriebene „Entmenscht – am Totenbett einer Zivilisation“ am besten.

P. Gottfried: Mir liegt die CD als Ganzes am Herzen. Für mich als Texter steckt in jedem dieser Songs etwas sehr persönliches. Wenn du mich allerdings festnageln möchtest, würde ich mich (im Moment) für "Aschegrau - So lang die Füße tragen" oder "Doppelglas - Fragmente eines blauen Traumes" entscheiden.


Was mir bei eurer Musik besonders gefällt ist, dass man das Ganze nicht einfach so nebenbei hören kann, sondern wirklich zuhören muss um die Feinheiten zu entdecken. Somit erschafft ihr Musik für Zu- und nicht für Hinhörer. Wer ist bei Euch das „Genie“ hinter den Kompositionen? Macht ihr das zusammen, oder gibt es Einen der die Vorgabe macht und jeder bringt sich dann mit ein?


Fabian: Die Songs entstehen auf unterschiedliche Weise. Meistens kreieren wir die Songs zusammen. Aus einer Idee entwickeln sich einige Riffs, die wir dann gemeinsam im Kollektiv ausarbeiten. Manchmal entstehen sie aber auch aus nur einer Feder, speziell wie auf „Auf aschegrauen Straßen“.
Jedes Bandmitglied hat hier einen Song zu einer fertigen Geschichte geschrieben. Durch die unterschiedlichen Interpretationen der Texte und der differenzierten Vorgehensweise im Songwriting haben wir es auf „Auf aschegrauen Straßen“ geschafft, der Platte noch mehr Gefühl, Tiefe und Sphäre einzuverleiben.

P. Gottfried: Musik zum Zuhören... Das ist mit Abstand das größte Kompliment das Du uns machen konntest :) Ich denke, hier liegt auch die Ursache für die gegensätzlichen Meinungen, die besonders unsere aktuelle Platte einheimst. Ich persönlich mag Kunst, die mich auf eine Reise mitnimmt. Wenn uns das auch nur bei einem einzelnen Zuhörer gelungen ist sind wir, meiner Meinung nach, definitiv auf dem richtigen Weg.


Ihr habt den progressiven Anteil, der eh relativ klein war, ein bisschen verringert. Hat sich das einfach so in den Kompositionen ergeben, oder ist das gewollt? Ich finde ja, dass dieser Progressive Touch gut in Eure Musik passt.


Fabian: Ich kann da wiederum nur für mich sprechen, aber beabsichtigt würde ich nicht sagen. Ich plane Songs nicht. Musik kommt bei mir aus dem Bauch. Ist der Funke einer Idee gefunden und spricht diese mich persönlich an, versuche ich ihn zu entfachen und baue so ein Grundgerüst auf, welches dann zu meist von meinen Mitstreitern leicht angepasst und verfeinert wird. Wichtig ist für uns, dass das Gesamtbild passt, ob dieses dann eher progressiv oder eher melancholisch ausfällt spielt hierbei eher eine untergeordnete Rolle. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und je nach dem, von wem die Grundideen kommen, werden die Songs in ihrer Ausrichtung unterschiedlich ausfallen. Beim nächsten Mal kann es also durchaus wieder mehr progressive Riffs geben, oder auch nicht. ;-)


Ihr habt nun schon einige Releases am Start, seid aber immer noch ohne Label, oder hat sich auf diesem Sektor was getan? Erkennen die Label-Bosse euer Potential nicht oder wollt ihr einfach Unabhängig bleiben und alle Entscheidungen selbst treffen?


Fabian: Der Traum vom Plattenvertrag. Wer hatte ihn in seinem Musiker Dasein nicht? Wir haben es bisher mit jedem Release versucht bei einem Label unterzukommen. Auch wenn sich die Suche schwierig gestaltet, hatten wir bei einigen kleineren Labels die Möglichkeit einen Vertrag zu bekommen, doch sehen wir keinen Zwang „Knebelverträge“ zu unterschreiben. Wenn man seine Rechte abgibt, sollte das Angebot dann auch soweit stimmen, dass das Risiko jeder Partei ausgeglichen ist bzw. abgedeckt wird. Sollte eines Tages ein für uns passendes Angebot verfügbar sein, werden wir da auch sicherlich zuschlagen, doch bis dahin bleiben wir lieber unabhängig.

P. Gottfried: Im Klartext gesprochen. Verträge, die einen dazu verpflichten, der Plattenfirma nach Ablauf des Geschäftsbeziehung die gepressten, aber nicht verkauften Alben abzukaufen bzw. abzulösen, können und wollen wir nicht unterschreiben. Noch dazu wenn sich der zu zahlende Preis nach dem letzten im hauseigenen Mailorder der Plattenfirma verlangten Verkaufspreis richtet.


Kann ich absolut nachvollziehen und würde nicht anders handeln!

Ihr seid ja bestimmt auch hier und da live anzutreffen. Wann und wo kann man Euch denn mal auf der Bühne sehen und was dürfen die Fans dann erwarten?


Fabian: Live haben wir seit 2013 nicht mehr gespielt. Leider ist die Art unserer Musik in unserer Region nicht sehr gefragt. Hinzu kam, dass ich auf Grund einer Krankheit seit Februar 2014 bis September 2014 nicht in der Lage war, an meinem Instrument zu spielen. Momentan sind wir auf der Suche nach Auftritten für 2015, wobei die überregionalen Möglichkeiten, auf Grund des „geringen Bekanntheitsgrades“ auch oft eingeschränkt sind. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass es da draußen auch noch Metalheads und Veranstalter gibt, die auch der Musik für Liebhaber eine Chance geben werden.

P.Gottfried: Erwarten darf man von uns eine Black Metal Show ohne gängige Black Metal Klischees. Vier Jungs + ein Mädel, die auf die Bühne gehen, um hart zu rocken, zu schwitzen und zusammen mit den Publikum die Songs zu zelebrieren, die ihnen am Herzen liegen... und ach ja, wir tragen dabei auch noch relativ schicke Klamotten :)


Na dann hoffe ich mal, dass sich da bald was ergibt und drücke dafür die Daumen, mehr kann ich leider auch nicht tun :(

Kommen wir nun langsam zum Ende. Wie wird es mit The Styx Shipping Society weitergehen? Habt ihr schon neues Material für ein neues Album und könnt ihr, wenn dem so ist, schon etwas darüber verraten?


P. Gottfried: Wir befinden uns aktuell wieder in der Songwritingphase. Erste Lieder bzw. Songfragmente liegen bereits auf Halde. Ein Textkonzept ist ebenfalls zu 80 % fertig und wird sich diesmal um einen Sterbenden drehen, welcher sich in Richtung Styx aufmacht, sich aber nicht so richtig mit seinem Schicksal anfreunden mag. Hierbei handelt es sich um den Versuch, einen eigenen, kleinen (Toten)kult zu erspinnen.


Klingt schon mal interessant und lässt mich schon erwartungsvoll in die Zukunft blicken, wäre cool, wenn ihr wieder an mich denkt :)

Nun könnt ihr noch ein paar Worte vom Stapel lassen, die euch immer schon auf der Zunge lagen und die ihr den Metalheads da draußen, oder auch jungen Bands, ans Herz legen möchtet.


P. Gottfried: Als Frontmann einer Band, die selbst bisher nur kleine Sprünge zustande gebracht hat, wäre es vermessen anderen Gruppen Tipps geben zu wollen. Als Statement
an die Metalwelt da draußen bleibt mir eigentlich nur das folgende zu sagen: Wir als Band haben von Beginn unseres Bestehens immer versucht etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen und würden uns natürlich freuen den einen oder anderen "Zuhörer" gewinnen zu können, bzw. auf einem unserer nächsten Konzerte begrüßen zu dürfen. Über unsere Homepage http://www.thestyxshippingsociety.de gelangt ihr unter anderem auf unseren Youtube-Channel, wo es Songs von allen unserer bisherigen Veröffentlichungen zu hören gibt. Über die Seite könnt ihr diese natürlich auch beziehen.


Wie ihr wisst, ist dies hier meine letzte Arbeit für Metal Glory. Ich freue mich dass ich Eure Musik, durch meine Arbeit hier, kennenlernen durfte und hoffe natürlich weiterhin mit Euch in Kontakt zu bleiben. Euch wünsche ich für die Zukunft natürlich alles Gute und weiterhin viel Spaß beim musizieren und komponieren. Ich werde euch im Ohr/Auge behalten!!!

Herzlichen Dank für dieses Interview!

In diesem Sinne

stay metal

Thomas


P.Gottfried: Wir haben zu danken Thomas. Wir wünschen Dir alles gute für dein zukünftiges Betätigungsfeld. Bis denne...


Danke!!! …und bis dann
geführt am 12.11.2014   von Gelal
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

musikalischer Background des Verfassers
fast alles
X   Aktuelle Top6
1. Civil War "The Killer Angels"
2. Until Dawn "Horizon"
3. Helloween "Straight Out Of Hell"
4. Obscenity "Atrophied In Anguish"
5. Dungeon Rocks "Encounter"
6. Mechanical Organic "This Global Hives Part One"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Metallica "Ride the Lightning"
2. Dissection "Storm of the Light's Bane"
3. Helrunar "Sól"
4. Iron Maiden "Killers"
5. Black Sabbath "Vol.4"
6. Venom "Black Metal"

[ Seit dem 12.11.14 wurde der Artikel 2838 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum