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Negative in Capitol, Hannover am 05.11.2006
Galerie Negative - Live im Capitol, Hannover 05.11.06 zum Livereview anschauen!

Negative machen halt in Hannover. Zum zweiten Mal in diesem Jahr in Hannover. Die erfolgreiche Supporttour mit Him sowie The Rasmus abgehackt und nun mit neuem Album „Anorectic“
(siehe Review )
im Gepäck als Headliner unterwegs. Das Rockerleben eben!

Leider scheint es sich nicht zu sehr in Hannover rumgesprochen haben, dass die Finnen erneut unterwegs sind. Denn leider war das Capitol gerade mal halb voll oder sollte ich sagen halb leer. Ok, sagen wir mal, die vorderen Reihen bis zum Mischpult waren ziemlich eng besetzt. Doch, wenn man schon mal im ausverkauften Capitol war, dann kennt man ja wie eng es zugehen kann. Aber dies schien niemanden was auszumachen.

Bevor es mit Negative losging, durften deren Kumpels ran. Die als „very special guest“ angekündigten Jann Wilde & Rose Avenue durften eine knappe halbe Stunde, die seit den Mittagsstunden wartenden Fans, zunächst anheizen. Aber nicht nur ich fragte mich: „Was ist das für eine Band, kennt die einer?“ Es schien zwar nicht so, als ob jemand sie wirklich kennen würde, doch trotzdem wurden sie bereist beim betreten der Bühne im tobendem Applaus und unter starkem (eher weiblichem) Geschrei begrüßt.
Musikalisch als auch modetechnisch (Kleidung und Frisuren!!!) würde ich die Band irgendwo in das Regal von David Bowie, Ramones, T-Rex und Slade reinstellen. Was die da in einer halben Stunde zelebriert haben, kam tatsächlich beim Publikum in den ersten Reihen gut an. Selbst beim letzten Track hatten selbst die nicht wenigen älteren Zuschauer ihren Spaß, schließlich spielten die Punk-Rocker einen Coversong von Elvis „The King“ Presley. Sound war ok, das Stageacting passte ebenfalls sehr gut zum Gesamteindruck, vor allem vom Frontman, daher eine solide Show für einen Anheizer. Die Musik nicht so ganz mein Ding und ich hätte sie bestimmt auch nicht als „very special“ angesehen, aber trotzdem für diesen Abend voll ok.

Pünktlich um 21:05 Uhr ging es dann mit Jonne & Co. los.
Intro „Zirkusmusik“ erklang und die Combo trat auf die Bühne. In den ersten Reihen gab es kein Halten mehr und durch das Geschrei war das Intro fast kaum zu hören. Mit „Glory of the Shame“ legten die Finnen los und ließen sich wohl von der guten Laune des Publikums sofort anstecken. Das Publikum schien völlig aus dem Häuschen zu sein. Im Fotograben, war auch kein Durchkommen und die Band schien voll in ihrem Element zu sein. Hut ab, wie elektrisierend und powervoll die Jungs gestartet sind. Wie sich herausstelle dauerte diese powervolle Vorstellung bis zum Schluss an.
Jonne, Sir Christus und Antti haben ihre Positionen auf der Bühne ständig geändert, Kilometergeld wäre ein gutes Stichwort. Jonne hat hervorragend mit dem Publikum kommuniziert und seine typischen (sexy!) Anmachgesten kamen natürlich ebenfalls an. Aber bei dem überwiegend weiblichen (teen!) Publikum, ist dies auch kein Wunder. Doch schadet solches Image einer Rockband? Keinesfalls, schließlich gibt es dies in vergleichbarer Weise seit den 80er und es funktioniert. Zumindest, wenn es so cool präsentiert wird. Zumal Negative allein mit ihrer Musik den originellen Rock verkörpern.


Natürlich stand an diesem Abend die Vorstellung des neuen Outputs im Vordergrund, also wurden unter anderem „One last shot“, die neuste Single „Planet of the sun“, „Song for broken hearted“, „Stop f*ckin´around“, „Sinners night“ und „Reflections“ präsentiert. Doch es durften natürlich auch die Tracks des bisher erfolgreichsten Albums „Sweet & Deceitful“ nicht fehlen. Eine überaus harte Version von “Moment of our love” oder „In my heaven“ sowie “Frozen to lose it all” oder My my, hey hey Out of blue” von Neil Young kamen ebenso sehr gut an. Allesamt wurden in viel rockigerer Art und Weise vorgestellt, als es auf den Alben der Fall ist. Zudem passte die Lichshow zum jeweiligen Song und der Sound war vollkommen akzeptabel. Also was will man mehr?
Negative haben sich sehr wohl gefüllt, man sah es den Jungs förmlich an. Nicht nur die direkte Kommunikation war ausschlaggebend, auch selbst geschossene Fotos der Combo vom Publikum oder das Hochalten eines Banners „Rock´n´Roll Revolution“, welches einem Fan entrissen wurde sorgte für einen sehr netten Eindruck.
Zudem gab die Band ganze 90 Minuten gas. Da sage doch mal einer „Value for money“ wäre heute nicht mehr möglich.

Fazit: Originell, überzeugend, rockig, wie eben alte Hasen des Showgeschäfts! Der (harte) Rock ´n ´Roll lebt. Negative heizten wirklich ein. Ein Rockkonzert, welches ich am liebsten mit einem aus den früheren 90er vergleichen würde. Ich hätte es vorher nicht gedacht, dass dieses Gefühl auf diese Art und Weise, in diesem Genre, so möglich ist. Wer es nicht glaubt, seht euch diese Combo an, ohne jegliche Vorurteile. Es wirkt!
Geile Show, coole Tracklist, der Spaß und die Freude war dem Publikum und der Band anzusehen, wobei Negative noch sehr professionell gewirkt haben. Solche Konzerte sind ihr Geld wert. Gerne wieder!

Bilder der Liveshow, wie immer in der Galerie !


Websites:
Negative: http://www.gbfam.com/negative
Jann Wilde & Rose Avenue: http://www.jwra.net/




Mein Dank geht an Dirk und Martin sowie Jonne für ein absolut nettes Interview. „Starallüren, was ist das?“!





geschrieben am 07.11.2006   von Arturek
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