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Kataklysm, Neaera, Fear My Thoughts, Quo Vadis in Hannover, MusikZentrum am 06.01.2007

Im Musikzentrum ging’s mal wieder überpünktlich los. Als wir genau um 20.00 in die Halle kamen, spielten die Jungs von QUO VADIS leider schon. Und erstaunlicherweise war die Halle bereits auch schon gerammelt voll. Kann am Regen gelegen haben oder aber doch an der Klasse-Vorband. Dabei sind die Kanadier hierzulande eigentlich noch recht unbekannt. Was eine echte Schande ist. Mit einem für eine Vorband mehr als amtlichen Sound knallten QUO VADIS dem Publikum rund 25 Minuten äußerst griffigen Tech-Death/Thrash-Metal der Sorte ATHEIST, DEATH und PESTILENCE vor den Latz. Spielfreude, technische Brillianz, eine stimmige Bühnenperformance (Aufrufe wie„This is our last song for tonight and I want to see you guys headbang!“ hört man in Zeiten von Metalcore und Tralala auch nicht mehr so oft) und Songs wie das schweinegeile „Absolution“ sorgten dafür, dass die nachfolgenden Bands es überaus schwer hatten das hohe Niveau von QUO VADIS zu halten. (8/10)

Als nächstes waren die aufstrebenden FEAR MY THOUGHTS an der Reihe, die dieser Tage ihr Century Media-Debut veröffentlichen. Als Hardcore/Metalcore-Act gestartet sind die Jungs inzwischen bei ihrer eigenen Version von wieselflinkem Thrash á la HATESPHERE und THE HAUNTED in Verbindung mit melodischem, teils progressivem Death Metal gelandet. Was sich auf der neuen Platte durchaus hören lassen kann, funktionierte live jedoch noch nicht ganz so prall. Das lag meines Erachtens auch hauptsächlich an dem heiseren Kreischgesang von Sänger Mathias, der auf Dauer etwas nervig war. Darüber hinaus wirkte das Material der Jungs für den unbedarften Hörer auch etwas zu eintönig. Die auf Platte ja durchaus vorhandenen Facetten der Band kamen live nicht wirklich zur Geltung. Schuld daran war vielleicht auch die Setlist, die haufenweise Nackenbrecher-Songs á la „Accelerate or die“, „Accompanied by death“ oder „Blankness“ enthielt. Beispielsweise hätte man auch gern mit dem fantastischen instrumentalen Titelsong der neuen Platte („Vulcanus“) einsteigen können. Das hätte sicher mehr Eindruck hinterlassen als einen Thrasher an den nächsten zu reihen. So fiel der Gig von FEAR MY THOUGHTS insgesamt doch etwas mau aus. Vielleicht waren die Jungs aber auch noch etwas unsicher, da die neue Platte ja noch nicht raus war. (5,5/10)

Die unaussprechlichen NEAERA waren als nächstes an der Reihe und konnten mit ihrem Melodic Death meets Metalcore erstmalig auch die Stagediver auf die Bühne locken. Mit Alexander Dietz hatte man sogar aushilfsweise den HEAVEN SHALL BURN-Gitarristen dabei. NEAERA machten von Anfang an ordentlich Druck. Sänger Benjamin wirkte zwar streckenweise etwas sehr plump in seinen Ansagen. Bei Songs wie „The World Devourers“ oder „Walls instead of bridges“ tobte der Mob dann doch ganz ordentlich und es kam reichlich Stimmung auf. Auffällig war jedenfalls, dass Shouter Benjamin mit seinen tiefen Growls weitaus mehr überzeugen konnte als mit den heiseren Shouts, die ähnlich schnell nervten wie die seines Kollegen von FEAR MY THOUGHTS. Das Publikum schien dies allerdings nicht zu stören und feierte die Jungs auch verdientermaßen ab. (6/10)

Nach einer etwas längeren Pause war es dann endlich soweit, worauf alle Anwesenden sehnsüchtig warteten. KATAKLYSM enterten endlich die Bühne und legten gleich fulminant mit dem Opener der neuen Platte los. „Like angels weeping (the dark)“, gefolgt von dem genialen „Serenity in fire“ und Let it Burn“ bereiteten den Anfang eines Death-Metal-Hit-Feuerwerkes allererster Güte. Es ist schon erstaunlich wie viele Hits sich inzwischen im Repertoire der Kings of Northern Hyperblast angesammelt haben. Die Fans sahen es ähnlich und feierten jeden Song ab ohne Ende. Pogo, Mosh, Headbanging und Stagediver dominierten das Bild vor der Bühne. Mit „Ambassador of Pain“, „Illuminati“, “Face the face of war“, “Crippled and broken” und “As i slither” reihte sich ein Hohlmantelgeschoss an das nächste. Mir persönlich gefielen das immer wieder geile „In shadows and dust“ und das live famos umgesetzte „To reign again“ am besten. Das vielfach von den Fans angestimmte und inzwischen zum absoluten Bandklassiker avancierte „Manipulator of Soulls“ und das gedämpfte „The road to devastation“ bildeten dann das Ende eines lohnenswerten Konzertabends. (8,5/10)








geschrieben am 09.01.2007   von Schneider
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musikalischer Background des Verfassers
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