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Heaven & Hell, Axel Rudi Pell, Tim Ripper Owens in Giessen, Hessenhalle am 08.05.2009

Am heutigen Montagabend heisst es wieder mal „Auf nach Giessen!“, denn HEAVEN & HELL werden in der mittelhessischen Universitätsstadt ihre Visitenkarte abgeben. Der Verlockung, das zeitweilige BLACK SABBATH Line-Up mit Ronnie James Dio, Tony Iommi, Geezer Butler und Vinnie Appice -wenn auch unter anderer Flagge- nochmal live zu erleben, sind ausser mir an diesem Tag noch viele andere erlegen, so dass die grösste Halle des Messekomplexes mit mehreren Tausend Fans standesgemäss gefüllt ist.

Um 19.45 Uhr, als noch etliche Fans am Einlass warten, legt TIM RIPPER OWENS mit seinem halbstündigen Set los. Auf den Plakaten ist er nicht genannt, was bei einigen Leuten für Verwirrung sorgt, die aufgrund des blonden Gitarristen denken, schon AXEL RUDI PELL vor sich zu haben. Das Missverständnis klärt sich aber schnell auf und so lauscht man einem kurzen Ausschnitt von Tim’s neuem Soloalbum. Druckvolle Tracks wie „Starting Over“ und „Scream Machine“ bringen erste Bewegung in die vorderen Reihen. Ja und welchen Song aus seiner JUDAS PRIEST-Zeit sollte der gute Ripper wohl spielen? Richtig, „The Ripper“ bildet den Höhepunkt dieses Kurzauftrittes, denn den kennen alle hier im altersmässig bunt gemischten Publikum.

Nach fünfzehn Minuten Umbaupause betritt AXEL RUDI PELL mit seinen Leuten die Bühne. Das eingängige „Tear Down The Wall“ ist ein idealer Einstieg, und so machen die Zuschauer in den nächsten 45 Minuten fleissig mit. Axel würzt jeden zweiten Song mit einem längeren Gitarrensolo, was sich gut mit der energischen Performance seiner Kollegen ergänzt. Weiter geht es mit „Rock The Nation“ und „Mystical“, dann ist die dreiviertel Stunde auch schon vorbei. Die Fans verabschieden AXEL RUDI PELL mit freundlichem Beifall, aber der Wunsch nach einer Zugabe kann leider nicht mehr erfüllt werden.

Um viertel vor Zehn ist es dann endlich soweit: Showtime für HEAVEN & HELL! Nach einem mehrminütigen Intro tauchen alle Scheinwerfer die Bühne in gleissendes Licht, die Musiker haben Aufstellung genommen, lauter Jubel aus tausenden Kehlen brandet auf und die unverkennbaren Takte von „The Mob Rules“ ertönen. Dem schliesst sich mit „Children Of The Sea“ gleich der nächste Klassiker an, danach begrüsst Ronnie erstmal die Fans. Die „Dehumanizer“-Phase wird mit „I“ und „Time Machine“ abgehandelt, aber auch das neue Album „The Devil You Know“ wird in die Setlist eingearbeitet. „Bible Black“ und „Fear“ werden genauso abgefeiert wie „Follow The Tears“. Hinter Vinnies Drumkit steht eine Leinwand, auf der zu jedem Song passende Videosequenzen eingespielt werden. Dann ist es Zeit für diverse Solo-Darbietungen: Vinnie Appice malträtiert fünf Minuten lang gekonnt sein Drumkit. Tony Iommi, der ja immer etwas introvertriert auf der Bühne wirkt, zeigt wenig später seine Klasse an der Sechssaitigen. Im letzten Drittel des Auftritts kommen mit „Falling On The Edge Of The World“ wieder die Klassiker zum Zuge. Ronnies Gesang bei „Die Young“ jagt einem wohlige Schauer über den Rücken. Nach 85 Minuten und einer langen Version von „Heaven And Hell“ verlassen Iommi & Co. die Bühne. Minutenlange Zugabe-Rufe erschallen und so kommen HEAVEN & HELL nochmal zurück. Das umjubelte „Neon Knights“ setzt um 23.20 Uhr den Schlusspunkt unter ein super Konzert der alten Helden.


Viele Grüsse an:

Gunther Lorz (Herzberg Festival GmbH)



geschrieben am 11.06.2009   von Armin
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