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Nachtreisen Tour 2009 in Hamburg, Marx am 14.09.2009
Galerie Nachtreisen Tour 2009 zum Livereview anschauen!

Am 14.09. kehrte die "Nachtreisen-Tour 2009" mit DORNENREICH, AHAB und FJOERGYN im Hamburger Marx ein. Wir waren etwas früher angereist, da noch Interviewtermine mit AHAB und DORNENREICH anstanden. Beide liefen sehr gut, und stehen in Kürze für einen (hoffentlich) vergnüglichen Lesespass bereit. FJOERGYN und DORNENREICH ist sicherlich eine Konstellation, die gut zusammen passt, AHAB hingegen hatten es in diesem Package wohl schwerer, da ihr pechschwarzer Nautic Doom (ich verzichte mal auf das ’Funeral’ da dieser Kürzel von der Band selbst als „etwas unpassend“ bezeichnet wird...) Zum ersten mal während der Tour (Hamburg war Halbzeit) hieß es schon kurz nach Beginn des Einlass "Ausverkauft". (Toby / Blizzard)

Mit leichter Verspätung enterten FJOERGYN um kurz nach halb neun die Bühne. Als erste Band des Abends hatten sie es etwas schwerer, da der Sound nicht wirklich löblich war. Allerdings machte dies der Band wenig, da sie ihr Bestes gab und ein sehr solides Konzert hinlegte. Die neueren Songs wurden freundlich vom Publikum angenommen und die älteren Hits der Marke ´Sade´ oder ´Narziss(t)´ verfehlten die Wirkung nicht. Nach dem Ende des Gigs war ich positiv überrascht, da FJOERGYN bisher völlig an mir vorüber gegangen waren. Ein toller Mix aus Black, Pagan, Gothic und Dark Metal mit teilweise wunderbaren cleanen Momenten! (Toby)

Ähnlich wie Toby hatte ich dem Thüringer Vierer FJOERGYN bis dato nie Beachtung geschenkt; Bands dieser Couleur schießen ja auch wie Pilze aus dem Boden. Also völlig unvoreingenommen ans Werk und dem interessanten Stilmix lauschen. Ging wohl auch einigen anderen Besuchern ähnlich, denn der Opener sorgte nicht unbedingt für Begeisterungsstürme. Aber es wurde besser. FJOERGYN hängten sich in der Folge mächtig rein und konnten trotz der massiven Soundprobleme das Eis mit fortschreitender Spielzeit zum schmelzen bringen. Allerdings war der Gig bereits nach gut 35 Minuten zu Ende. Fazit: Solide mit einigen guten Momenten, aber auch nicht mitreißend (Blizzard)

Weiter ging es mit den musikalischen Ausreißern an diesem Abend: AHAB. Ihr 2006er Debütalbum "The Call Of The Wretched Sea" schlug vor drei Jahren ein wie eine Bombe. Ich war nicht wirklich gespannt auf den Auftritt, da ich mit der Musik nicht viel anfangen konnte, aber der Gig hat mich wirklich umgehauen. Der Sound war druckvoll und sehr gut. Die Spielfreude war den Jungs klar anzusehen. Es wurden vier Songs gespielt, die alle mehr oder weniger sehr gut waren, wobei vor allem ´The Hunt´ hervorzuheben ist. Auch hier wurde ich sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass AHAB live so eine Macht sind! Klasse! (Toby)

AHAB waren ja der eigentlich Grund warum ich mich nach Hamburg aufgemacht hatte. ’The Call of the wretched Sea’ ist ein Meilenstein des Genres und auch der aktuelle Longplayer „The Divinity of Oceans“ ist ein derart intensives Doom-Monstrum auf dessen Live Umsetzung man gespannt sein durfte. Und trotz der neuen Vielschichtigkeit, die die Besatzung der Pequod für sich entdeckt hat, harmoniert das Material prächtig mit alten Hits wie ’The Hunt’. AHAB sind Live eine brutale Macht, die pechschwarze und beklemmende Stimmung der Alben konnte auch an diesem Abend perfekt umgesetzt werden. Kurzes Intro und eine sich bedrohlich auftürmende Bassflut die alles wegzuspülen drohte, läuteten den Auftakt zu ’Yet Another Raft of the Medusa’ ein. Der Sound wurde spürbar besser, sodaß AHAB das Marx mit druckvoller und cooler Live Performance in ihren Bann ziehen konnten. 45 Minuten zogen die Mannen um Frontmann Daniel Droste alle Register ihres Könnens und bewiesen eindrucksvoll das a)Doom auch Live bestens funktioniert und b) das AHAB auch Live eine wirkliche Macht sind. Für mich der Gewinner des Abends! - zumal selbst solch vehemente Zweifler wie Toby überzeugt werden konnten ;-) (Blizzard)

Nach der gewohnten Umbaupause betraten DORNENREICH endlich die Bühne des nunmehr komplett gefüllten Clubs. Aber halt! Nicht alle waren anwesend. Eviga setzte sich mit Akustikklampfe hin und Inve stand mit seiner Geige an seiner Seite. Als erstes Stück intonierte man das Akustikstück ´Drang´ vom aktuellen Studioalbum "In Luft Geritzt". Leider waren einige Leute im Publikum zu laut, so dass ein richtiges Feeling nicht aufkommen wollte, aber dennoch war es eine tolle Darbietung. Weiter ging es mit einer Metal-Version des Stückes ´Jagd´, welches meiner Meinung nach noch viel besser klang als die Akustik-Version. Es folgte ein beeindruckendes Tripple vom "Her Von Welken Nächten". Mit einer beeindruckenden Intensität wurden die Songs ´Eigenwach´, ´Grell Und Dunkel Und Strömt Das Leben´ und ´Schwarz Schaut Tiefsten Lichterglanz´ gespielt. Leider war der Sound nicht immer ganz perfekt, da Evigas's Gitarre meist sehr leise klang und von Inve's Geige übertönt wurde. Als nächstes wurde dem Publikum eine Instrumantal-Version eines neuen Stückes vom 2011 (voraussichtlich Toby, voraussichtlich... [Blizzard]) erscheinenden Album "Flammentriebe" präsentiert. Typisch DORNENREICH und doch anders als bisheriges. Ich bin schon jetzt sehr gespannt! ´Der Hexe Flammend' Blick´ vom "Hexenwind"-Werk und ´Leben lechzend Herzgeflüster´ werden als nächstes gespielt bis es dann soweit ist und ´Trauerbrandung´ erschallt. Die Menge tobt und geht sichtlich mit! Als letzte Zugabe gibt es noch ´Wer Hat Angst Vor Einsamkeit´ zu hören und dann ist auch leider schon Schluss. Aber nach gut 75-80 Minuten bleibt ein großer Teil des Publikums glücklich zurück. DORNENREICH sind Live immer noch sehr stark und eine klare Macht und das auch bei etwas schlechterem (aber annehmbarem) Sound. (Toby)
Nun war ich an der Reihe überrascht zu werden. DORNENREICH hatte ich bis dato nie Live gesehen, so dass ich mit keinerlei Erwartung an den Gig mich zurück ins proppevolle Marx drängte. Und ich muss sagen: es hat sich gelohnt. DORNENREICH ist eine Band, die unheimlich fesselt. Insbesondere Eviga ist ein unglaublich charismatischer Frontmann der einen in seinen Bann zieht. Ansonsten ist Tobys Bericht der Dinge nichts hinzu zu fügen. Fazit: Für mich die positive Überraschung des Abends und der Hinweis das DORNENREICH Live auch für „nicht Fans“ ein tolles Konzerterlebnis bieten (Blizzard)

Die (Nacht-)Reise nach Hamburg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer es nicht geschafft hat, die Tour zu besuchen, sollte es sich fest vornehmen, jede dieser Bands bei nächstbester Gelegenheit Live zu bewundern. Es lohnt sich! (Toby / Blizzard)
Und zu Hause kann ab jetzt die neue und erste Live-DVD von DORNENREICH geschaut werden! Ich freue mich aufs nächste Mal! (Toby)
(Na hoffentlich gibt’s von AHAB auch bald eine ;-) (Blizzard) ()





Setlist Dornenreich:
Intro
Drang
Jagd
Eigenwach
Grell und Dunkel strömt das Leben
Schwarz schaut tiefsten Lichterglanz
Midtro
Flammentriebe II
Der Hexe flammend´ Blick
Leben Lechzend´ Herzgeflüster
Trauerbrandung
********
Wer hat Angst vor Einsamkeit
Outro


Setlist Ahab:
Yet Another Raft of the Medusa
Old Thunder
The Divinity of Oceans
The Hunt







geschrieben am 24.09.2009   von Blizzard
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musikalischer Background des Verfassers
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