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Danko Jones in Docks, Hamburg am 17.10.2010



















Hamburg, Docks, 17.10.2010, 21:00 Uhr, Zeit zu rocken.

Mit „ I think bad thoughts“ und dem lizzy-esquen “Active Volcanoes” vom neuen Album “Below the belt” gehts los. In der Mitte hinten Drummer Dan Cornelius am minimal ausgestatteten Retrokit, rechte Bühnenseite Bassist John Calabrese mit Instrument in Kniekehlenhöhe und auf der linken Bühnenseite der Schrecken aller Schwiegermütter, Danko Jones himself mit schwarzer Explorer-Gitarre. Klassische Dreierbesetzung, alle in schwarz gekleidet, vier Lichtbalken auf jeder Seite vom Drumkit. Optik sitzt also schonmal. Und der Sound wie es sich für eine amtliche Rock`n Roll-Show gehört: Laut! Schön laut! Selbst ganz hinten oben auf der Empore ohrenbetäubende, aber klare Lautstärke. Sehr gut. „Play the Blues”, das euphorisch aufgenommene “Forget my name” und der Zungenbrecher “Sticky Situation” folgen. Bis hierhin kein einziges Wort von der Quasselstrippe. Nach „Code of the Road” das ebenfalls gut abgefeiert wird, gibt’s dann endlich die erste längere Ansprache. Ein Loblied auf das Hamburger Publikum (2001 wurde noch im Molotow gespielt) und die Ankündigung des Songs, „der hier in Deutschland im Radio gespielt wird“: „First Date, Electricity…“ Der Mob gröhlt mit und feiert. Dankos Zungenspiel à la Gene Simmons und die gelegentlichen Ausflüge in die Bühnenmitte kommen an. Das an die MISFITS erinnernde „Had Enough“ und „Baby Hates me“ führen den Hitreigen weiter. Nun werden die Abstände der Ansprachen kürzer. Dankos Baden in Selbstironie und Sarkasmus gehört dabei genauso zu einem Danko Jones-Gig wie die Schuluniform zu Angus Young: „Next one is about the middle-east and global warming“ heißt es zu „Full of regret“ und erntet Gelächter. “Sugar Chocolate”, das mit diesem gnadenlosen Riff ausgestattete “Sugar High”, “Invisible” und das von vielen sehnlichst erwartete “Lovercall” machen nicht weniger Spaß und ich frage mich wozu eine Band eigentlich zwei oder gar drei Gitarristen benötigt. Der Sound, den Danko Jones mit seiner Explorer erzeugt (allerdings über weite Strecken durch das Bassspiel unterstützt), zerschneidet die Luft, setzt Adrenalin frei und treibt Schweißperlen noch und nöcher auf die Stirn. Man denkt sich: So hat eine Hardrock-Show zu klingen und nicht anders. Nach „The Mountain“ ist das reguläre Set zu Ende und viele Fans bahnen sich den Weg aus der schwitzenden Menge schon Richtung Ausgang, Bar oder wohin auch immer. Zu früh kapituliert kann man da nur sagen. Fünf Zugaben sollen folgen, wobei mit „She`s Drugs“ auch ein Titel auf Zuruf bzw. Wunsch der Fans in den ersten Reihen gespielt wird, der so gar nicht auf der bestehenden Setlist stand. Nach „Samuel Sin“ und guten eineinhalb Stunden ist dann schließlich Schicht im Schacht und jeder, aber wirklich jeder konnte aufgrund der ausgewogenen Setlist (aus alten und neuen Stücken) und der überzeugenden Performance des Powertrios aus Kanada vollauf zufrieden nach Hause gehen.


















Setlist:

I think bad thoughts
Active Volcanoes
Play the Blues
Forget my name
Sticky Situation
Code of the Road
First Date
Had Enough
Baby hates me
Full of Regret
Sugar Chocolate
Sugar High
Invisible
Lovercall
Bring on the Mountain (Become the Mountain)

Encore:
Dance
Tonight is fine
Bounce
She`s Drugs
Samuel Sin












geschrieben am 22.10.2010   von Schneider
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