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Stone Sour, Hellyeah (2010) in Herford, X am 21.11.2010
Galerie Stone Sour, Hellyeah 2010 zum Livereview anschauen!

Corey und Co. sind in Deutschland zu Gast, da macht ein Abstecher in den X (eks) nach Herford bei dieser Kälte einem nicht wirklich was aus. Im Vorprogramm gibt es auch noch die Kumepls von Hellyeah, bei denen schließlich u.a. Altmeister Vinnie Paul sein perfektes Schlagwerk bedient. Von daher, ein winterliches Vergnügen angesagt!

Pünktlicher Beginn mit einem AC/DC-Intro sorgt schon allein dafür, dass das Publikum die Band annimmt. Doch ich musste schon staunen, dass doch einige der Besucher auf diese Mischung aus Rock und Metal voll abgefahren sind. Ist es nun mal nicht selbstverständlich, dass diese älteren Herrschaften, gemessen an den Fans von Slipknot/Stone Sour, diesen gewissen Rockvibe rüberbringen, wie junge Hühner. Aber man merkte, Hellyeah wissen genau, wie man das Publikum auf seine Seite ziehen muss. Die Band hat genau das getan, was ein Support auch tun muss. Diese gnadenlose Anheizerrolle ausfüllen. Zwar wollte der Sound nicht immer so richtig, aber die Truppe nahm es mit Humor. Die Jungs gingen ab wie ein Zäpfchen und es passte eben. Was eher unproduktiv gewesen war, wenn man sich als Band vorstellt und dabei sehr energisch agiert, dann passt kein akustischer Track im Nachhinein. Bei der Ansage wird man voll auf die Touren gebracht und dann erklingt ein längerer Anfang mit langsameren Parts, das geht einfach nicht. Da hätte gerade eben der letzte Track der Show, „Cowboy Way“ doch wesentlich besser gepasst.



Setlist Hellyeah aus Herford (ohne Gewähr)
Hellyeah
Goddamn
Matter…
Hell of at Time
You wouldn’t know
Stampede
Alcohaulin’ Ass
Cowboy Way

Bühneumbau für die Stars. Sobald Queens „We Will Rock You“ erklang und das Licht erlosch, war es um die zahlreichen Fans geschehen.
Corey und Co wirkten recht agil und zufrieden. Ein Lächeln hier, Winken da. Doch ich muss sofort darauf hinweisen, dass von Anfang bis zum Ende der Show, einzig und allein der Sound auch hier eher mäßig gewesen ist. Nur enorme Lautstärke macht eben nicht immer was her. Stimme war oft etwas zu leise, die Gitarren völlig überdreht und die Drums einfach viel zu oft knallhart eingestellt, bei diesem Club. Wenn die Leute 40 Euro zahlen sollen, dann muss doch am Mischpult irgendeiner mal merken, dass da was nicht so sein darf. Aber es schien dem überwiegenden Teil des Publikums weniger ausgemacht zu haben. Schließlich freute man sich diese Band auf Clubtour betrachten zu dürfen.
Die Setlist ließ eigentlich kleine Wünsche offen, auch wenn lediglich zwei Songs vom ersten Album auf diese geschafft haben; natürlich das wundeschöne, langsame „Bother“ sowie „Get Inside“. Aber man kann als alter Fan auch nicht alles haben und schließlich präsentiert sich die Band, bzw. repräsentiert sie das neue Werk „Audio Secrecy“. Und die Songs haben es nun mal in sich.
Stone Sour, allen voran Corey weiß genau, wie das Publikum unterhalten werden muss. Die Professionalität, die Erfahrung macht eben so einiges aus. Und auch wenn Coreys Stimme wirklich genial ist, so war sie an diesem Abend, wie schon erwähnt, oft etwas zu leise und an einigen Stellen merkte man ihm die Strapazen der langen Tournee schon.



Was recht überraschend in Herford gewesen ist, war der enorme Anteil weiblichen Fans im Publikum und dabei auch noch eine Menge Teenager. Stone Sour eine Boygroup? Wer weiß, allemal cool, wenn die Mädels eben so etwas wie diese Alternative Metal-Combo hören, als Tokio Hotel und Co. Zumal mir zu Ohren gekommen ist, dass es Frauen gibt, die sich so sehr in die Stimme eines Corey verliebt haben, dass sie ihren langjährigen Partner verlassen würden. Unabhängig davon, wie toll oder eher nicht so toll der Corey aussieht, hieß es an der ein oder anderen Theke des X: „…er hat ja viel Geld, geniale Tattoos und eine heiße Stimme…“. Tja, so sind sie, die Frauen.


Trotz der Tatsache, dass eben der Sound nicht wirklich wollte, hat man wirklich Spaß bei der Sache und allein diese ganzen Tatsachen machen diese Combo sehenswert. Was jedoch ebenfalls einen faden Beigeschmack hinterlässt, sind die mickrigen 75 Minuten Spielzeit des Headliners. Für eine Band dieser Größe und Fanschar, als auch eben dieser Ticketpreise ist einfach zu wenig. Man geht doch eher mit einem Schmunzeln und keinem euphorischen Lächeln wieder in die Kälte hinaus.


Die restlichen Bilder dieses Abends im X gibt es wie immer in der Galerie !


Setlist Stone Sour in Herford (ohne Gewähr)
Mission Statement
Reborn
Made of Scars
Say you’ll haunt me
Unfinished
Lets be Honest
Your God
Bother
Through Glass
Digital (Did you Tell)
Get inside

The Bitter End
Hell & Consequences
30/30-150



geschrieben am 29.11.2010   von Arturek
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