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Decapitated, Dies Irae And More Ultimate Domination in am

Vorbericht zur ersten "Ultimate Domination Tour" in Europa!

Bald ist es endlich soweit und die erste große europäische Tour mit den polnischen Bands DECAPITATED, DIES IRAE, HATE und CRIONICS wird in 21 Städten (10 x in Deutschland) für Furore sorgen. Dabei ist vorgesehen, dass der Headliner 1 Stunde Spielzeit bekommt und die restlichen Bands jeweils 40 Minuten zur Verfügung haben. Des weiteren wird es auch eine Menge an Merchandise geben und das alles zu günstigeren Preisen (Quelle: Empire Records). Auch wenn es wohl kaum nötig ist diese zu erwähnen, möchte ich ihm Rahmen eines kleinen Vorberichts zur Tour trotzdem die Bands aus meiner Sicht vorstellen.
Also wir sehen uns bei den Gigs.
Auf solch ein Package haben wir doch alle schon lange gewartet.

DECAPITATED

Death Metal der allerfeinsten Sorte und das auch noch mit wohl den jüngsten Vertretern dieses Genres. Angefangen hat es 1996, als sich die Brüder Vogg (guit. - bei der Gründung 15 Jahre alt) und Vitek (dr. – 12 Jahre) und deren Kumpel Sauron (voc. – 15 Jahre) zusammengetan haben. Komplett war dann das Line-Up im Jahre 1997, als mit Martin ein damals 13jähriger die Basssaiten übernahm. Das erste Demo-Tape „Cemeteral Gardens“ war auch schon im Juni 1997 fertig und erhielt einwandfreie Reviews. Durch die VÖ des zweiten Demos „The Eye of Hours“ 1998 konnten die Jungs einen Deal mit Massive Managment erhaschen. Mit deren Mittel konnte das Debüt „Winds of Creation“ unter der Produktion von Peter (Vader) aufgenommen werden. Auch wenn durchaus einige Vadersounds zu hören waren, so gab es auch etliche Vergleiche bzw. Parallelen zu Bands wie Cannibal Corpse, Morbid Angel und Deicide. Was den Jungs wohl bis heute nicht geschadet hat. Ganz im Gegenteil. Durch dieses Debüt bekam die Band auch massig an Angeboten aus dem Westen, wobei sie sich schlussendlich für WickenWorld/Earache Records entschieden haben. Und ich denke, dass nach der VÖ des Albums im Westen schon jeder von dieser Band was gehört hat. Nicht zuletzt durch das zweite Werk im Jahre 2002 „Nihility“, welches sich deutlich als Vergleich zu Vader distanzierte. Auch die vielen Auftritte mit Bands wie Immolation, Destroyer 66, Krisiun, Vader etc. haben deutlich dazu beigetragen, dass der Name „Decapitated“ in aller Munde ist.
2004 wurde mit „The Negation“ ein echtes Meisterwerk. Und hier wurde deutlich, dass alleine eine fette Produktion dafür sorgen kann, dass ein Death Metal Album wirklich vieles zu bieten hat (siehe Review).
Also, mehr muss man zu diesen Jungs nun wirklich nicht sagen, die muss man gesehen haben.
(mehr Info: www.decapitated.net )


DIES IRAE

Auch wenn es niemand so richtig glauben will, so ist diese Band bereits 1992 entstanden. Gegründet durch Mauser (guit. – damals auch bei Christ Agony aktiv), China (guit., - damals auch noch bei Vader, zurzeit bei NYIA), Czarny (bass) und Gilan (dr.). Das erste Demo „Fear of God“ wurde zwar 1994 fertiggestellt, aber erst 2 Jahre später durch Serenades Records auf die Menschheit im Underground losgelassen. Diese Mini(Demo)CD klang nach typischen Death Metal mit vielen technischen Solis und klassischen Gitarrenintros. Einige hatten es damals mit eine Prise von Morbid Angel und Vader verglichen, aber etwas „neuer“. Die Vaderparts haben dem Mauser so gut gefallen und Peter (Vader) überzeugt, dass er ab 1997 bei VADER die Gitarre übernehmen durfte (übrigens für China) und er dadurch Dies Irae erst mal zur Seite bzw. ad acta legte. Die übrigen Member fanden neue Aufgaben bei u.a. Christ Agony und Prophecy.
Erst im Jahre 2000 fand Mauser wieder Zeit sich seinem Projekt zu widmen. Gemeinsam mit Novy (bass und voc., damals noch Behemoth und Devilyn; jetzt bei Vader und Spinal Cord), Doc (dr. – damals auch bei Vader) und Hiro (guit. – von Sceptic) wurde das Debütalbum „Immolated“ via Metalblade veröffentlicht.
Auch wenn die Band deutlich zu kämpfen hatte, was den Vergleich zu VADER anging (ich denke es werden viele nur mit Vader verglichen, schließlich ist das die bekannteste Deaht Metal Formation Polens). Aus diesem Grund wurde DIES IRAE lediglich nur als eine Projektband wahrgenommen. Nicht nur einmal konnte man den Schriftzug VADER 2 bzw. Kopieband um die Ohren gehauen. Doch Dies Irae ließ sich nicht unterkriegen und legte mit wesentlich mehr Abwechslung und vor allen Dingen keinen deutlichen vadertypischen Parts mit dem Nachfolger „The Sin War“ im Jahre 2002 nach. Spätestens ab diesem Zeitpunkt muss jedem klargeworden sein, dass diese Band, mag sie noch so viele andere Sachen nebenher laufen haben, als eine „wahre“ Death Metal Band und kein Projekt anzusehen und so zu bewerten ist.
Leider fand jedoch dieses Album auch nicht den wesentlichen Zuspruch, wie es vielleicht verdient gehabt hätte. Aber es ist auch schwer, wenn 3 von 4 Leuten aus einer Hauptband wie Vader besteht. Das muss man nun mal auch zugeben.
Doch was mehr dazu beigetragen hat, dass die Band weniger Beachtung fand, war die Tatsache, dass sie nicht LIVE spielten. Ausgenommen sei hier die reine polnische Tour im Jahre 2003 und die Empire Invasion Tour 2004, bei der sie das aktuelle und letzte Album „Sculpture of Stone“ ihren heimatansässigen Fans präsentiert haben. Doch die Erfahrungen dieser Bühnenshows haben dazu beigetragen, dass sich die Jungs um einen freien Zeitraum bemüht haben, um endlich auch mal außerhalb der eigenen Grenzen die Songs vorzustellen.
Nun endlich im Februar gibt es die Möglichkeit. Die einzige Frage, die es noch zu klären gibt wäre: Wer sitzt diesmal an den drums? Zuletzt durfte nämlich Vitek von Decapiated für den verhinderten Doc aushelfen. Mal sehen was und wer uns erwartet?!
Mehr Infos: (http://dies-irae.pl )


HATE

Die wohl mit älteste und anfangs am wenigsten unterstützende polnischen Death Black Metal Hoffnung der 90er Jahre. Die ersten Töne erklangen bereits im Jahr 1990, als Adam „The First Sinner“ (guit, voc), Qack (guit) und Mittloff (dr.) sich unter dem Namen INFECTED zusammen gefunden haben. Bereits nach einem Jahr fand man den Namen HATE doch viel anspruchsvoller. Danach ging es mit etlichen Demos und Mini-CDs los, bis sie do richtig im Jahre 1996 mit dem Debüt „Daemon Qui Fecit Terram“ von sich deutlich hören ließen und den polnischen Underground mit ihrem Hass besudelten. Deutlich den Markt aufgemischt haben sie jedoch mit „Lord is Avenger“ aus dem Jahre 1998. Diese aggressive und bestialische Form des Death Metals suchte fortan seines Gleichen. Ein geniale Darbietung, die bisher in dieser Härte und Dominanz des polnischen Undergrounds nicht so zu finden war. Doch trotzdem verhalf auch diese und die drauffolgende Scheiben „Cain´s Way“ (siehe Review) nicht zum gewissen Bekanntheitsgrad außerhalb ihrer Grenzen. Auch wenn „Cain´s Way“ durch westliche Labels Zuspruch bekam und auch im Westen veröffentlicht werden konnte, so hielt sich der Tourstress und die Pressepräsenz eher zurück. Aber vielleicht war der Markt auch noch nicht bereit für diese Band.
Doch endlich mit den bisher letzten Output „Awakening of the liar“ (siehe Review), welches durch seine enorm druckvolle Produktion allein für Furore sorgt, konnte auch u.a. Listenable Records vor der Qualität überzeugen, die fortan für die Band die Promotion in Europa, Asien und Australien übernommen hat.
Warten wir mal ab, ob sie die Härte und die Perfektion auch erst mal auf deutschem Boden bieten können. Zumindest konnten wir uns ja bisher mit der DVD Veröffentlichung „The Litanies of Satan“ im letzten Jahr von der LIVE-Qualität überzeugen!
Adam The Sinner comes over Europe, so check it out!!!
Mehr: www.hatesatanic.org


CRIONICS

Crionics zählen in diesem Package zu den bisher unbekanntesten oder sagen wir zu den noch sehr neuen Bands unter der Flagge der polnischen (Black-) Metalbewegung.
Sie werden jedoch bereits jetzt als die mit nächste Black Metal Hoffnung nach Behemoth in den Medien gehandelt. Ohne sie jedoch dabei gleich mit der Ausnahmeband um Nergal & Co. vergleichen zu wollen.
Michał Skotniczny – voc, guit, Dariusz Styczeń – guit., Marek Kowalski – bass und Maciek Zięba – drums haben Crionics 1997 ins Leben gerufen. Hauptanliegen war schnellen und melodischen Metal zu spielen. Die erste Demo ließ nicht lange auf sich warten. Natürlich blieb auch diese Band nicht von Line-Up Wechsel verschont. Darisuz stieg aus, aber um noch tiefere Melodien in den Sound zu bekommen wurde der Keyboarder Waclaw Borowiec mit ins Boot geholt. Zudem kam 2001 ein neuer Drummer (Maciek Kowalski – Ex- Tromsnar) und ein neuer Gitarrist Bartosz Bielewicz hinzu.
In diesem Line-Up absolvierte Crinoics viele Konzerte, bevor die Arbeit zum Debütalbum "HUMAN ERROR (Ways To Selfdestruction)" gestartet wurde. Eine Tour mit u.a. Behemoth, Darkane und Frontside folgte sowie eine Teilnahme beim berühmten Metalmania Festival 2004 in Kattowitz. Ein Westlabel (Candlelight Reocords) hat sich auch gemeldet, um das Debüt für den Rest der Welt zugänglich machen zu können.
Das zweite Werk „Armageddon's Evolution" wurde im letzten Jahr fertig gestellt und über Empire Records zunächst in Polen veröffentlicht. Dadurch kann eine Tour, die auf ganz Europa ausgedehnt wird, nicht mehr länger auf sich warten lassen, schließlich können die Jungs nur so ihr Können unter Beweis stellen. Schließlich wird hier noch Corpsepaint der wahren Black Metal Ära aufgetragen und die Dämonen in den melodischen Tracks heraufgeschworen.
Also, sehr gute Anheizer für die Headliner der ersten offiziellen Ultimate Domination Tour.
Mehr: www.crionics.prv.pl

Tourdaten:
02.02.05 PL Wrocław / Diabolique
03.02.05 D Jena / Rosenkeller
04.02.05 B Gent / Eland
05.02.05 NL Katwijk aan Zee / Scum
06.02.05 D Nurnberg / tba
07.02.05 D Hamburg / Markthalle
08.02.05 D Fulda-Dirlos / Alte Piesel
09.02.05 D Aalen / Rock It
10.02.05 D Osnabruck / N8
11.02.05 NL Haarlem / Patronaat
12.02.05 D Trier / ExHaus
13.02.05 NL Rotterdam / Baroeg
14.02.05 D Essen / Zeche Carl
15.02.05 D Munster at Darmstadt / Live Arena
16.02.05 D Heidelberg / Schwimmbad
17.02.05 A Innsbruck / PMK
18.02.05 CH Zurich / Kulturmarkt
19.02.05 ITA Florence / Ministry
20.02.05 ITA Rome / Circolo Degli Artisti
21.02.05 A Graz / Explosiv
22.02.05 PL Krakow / Extreme

Die Promotion läuft über das Massive Management www.empire-records.com.pl und die Touragentur: Crush Concerts www.crushconcerts.com.


ALSO NICHTS WIE HIN!!!!




geschrieben am 20.01.2005   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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