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Steve Lukather 2011 in Berlin Postbahnhof, Fritz-Club am 12.11.2011
Galerie Steve Lukather - 12.11.2011 in Berlin zum Livereview anschauen!

Live dabei und somit für diesen Bericht verantwortlich: Matthias
Pünktlich kurz nach Zwanzig Uhr betritt Steve Lukather die Bühne im Fritz- Club, Berlin Postbahnhof. Begleitet wird er von Eric Valentine (Schlagzeug), Steve Weingart (Keyboards) und dessen Frau Renee (Bass). Balladesk beginnend mit „Darkness in my World“ aus dem aktuellen Album „All's Well That Ends Well“. Lukather ist wirkt entspannt und frisch, was man nach der schweren Zeit, die er hinter sich gebracht hat, durchaus auch hätte anders vermuten können. Seine Mutter ist kürzlich gestorben, seine Ehe kaputtgegangen. „Und das, obwohl seine Frau gerade das gemeinsame Kind bekommt. Ich bin am Arsch“ schildert er der Berliner Zeitung BZ die Situation zur Entsstehungsgeschichte dieses Albums. Er sieht dieses Album als eine Art Wiederinstandsetzung des Steve Lukather. Kein Alkohol, kein Tabak, keine Parties mehr, statt dessen Sport – das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Nach einem kurzen schwermütigen Intermezzo, begleitet von genialen Jazzeinlagen am Keybord von Steve Weingart, eröffnet Steve die Rocksession langsam aber heftig über „Tribute to Jeff Porcaro“ mit dem genial eingespielten „While My Guitar Gently Wheeps“ in Reminiszenz an George Harrison. Das Publikum – Fans und Bewunderer der mittleren Altersklasse – werden mit vielen alten Solostücken der vorangegangen CD’s („Lukather“, Candyman“) in Schwung und Begeisterung versetzt. Genial, virtuous an der Gitarre, wie eh und je scheinen die persönlichen Reha- Maßnahmen voll anzuschlagen.




Da wird auch nicht viel gesungen (eh nicht die Stärke von Lukather), die Gitarre ist die Botschaft – und die kommt an! Wie im Schneeballsystem erkennt die Band diese Botschaft und verteilt sie um ihre eigenen Talente verstärkt ins Publikum – in der Zusammensetzung von Ausnahmemusikern an Keyboard und Schlagzeug, wobei letzteres von Eric Valentine zur Begeisterung des Publikums mit feinsten Soloeinlagen – zuletzt stehend mit wirbelnden Sticks – bedient wurde.
Der Sound im Fritz-Club ist der Größe geschuldet; vorne laut, hinten schon angenehmer, aber insgesamt sauber abgemischt und dem Event angemessen. Bühne und Beleuchtung waren technisch sparsam ausgerichtet – Mittelpunkt waren (berechtigterweise) die Musiker, allen voran Steve Lukather. Leider fehlte ein Fotograben und dazu noch ein Tipp an den Beleuchter: Für die Pressefotos ohne Blitz bei den ersten drei Tracks sollte das Licht mehr von vorn, als hinten und auch nicht unbedingt in rot und blau strahlen. Danach kann’s ja richtig losgehen ;-)!
Die Location war gefüllt, was mich gewundert hat, denn weder am Ostbahnhof, noch am Ort selbst war plakatiert oder ein Hinweis auf das Konzert. Die echten Fans wissen eben, wo sie hin müssen – und das ist auch der Tipp: in dieser Besetzung und Verfassung sollte man sich Steve Lukather und Band nicht entgehen lassen.

Am Rande sei auch das moderate Merchandising positiv vermerkt; z.B. T- Shirts für 10 – 20,- €, oder die Vinyl- LP für 20,-€ gehen, wie der Eintritt von 28,-€, in Ordnung.





Live dabei und somit für diesen Bericht verantwortlich: Matthias

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geschrieben am 15.11.2011   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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[ Seit dem 15.11.11 wurde der Artikel 5064 mal gelesen ]
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