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Opeth - Heritage Tour 2011 in Hamburg, St. Pauli - Grosse Freiheit 36 am 03.12.2011
Galerie OPETH - Heritage Tour 2011 in Hamburg zum Livereview anschauen!

Mit ihrem neuen Werk „Heritage“ haben die Schweden ihre eingefleischten Fans auf die Probe gestellt. Was sich spätestens seit dem 2008er Werk „Watershed“ anbahnte, haben sie mehr ausgedehnt. Die Meinungen sind bis heute geteilt, was das etwas ungewöhnliche, aber eben absehbare „1970ies-Progressive-Rock“-Album anbelangt.
Nicht nur ihre Alben sorgen für das gewisse Etwas, auch deren Liveshows sind, waren und wie es nun nach dem erneuten Besuch dieser Band scheint, werden es immer bleiben. Nicht zuletzt aufgrund der Perfektion, die sie an den Tag legen, sondern auch, weil sie immer wieder für Überraschungen sorgen und zudem noch Mikael als beinahe „Stand-Up-Comedian“ an Bord haben; sozusagen ein Garant für hervorragende Unterhaltung des Publikums.
Das ausverkaufte Haus an diesem Samstag bestätigt nicht nur diese Tatsachen.



Auch in Hamburg, im ausverkauften Haus der Grossen Freiheit 36 „auf“ St. Pauli, bei ihrer derzeit noch laufenden und schon vor einigen Monaten gestarteten „Heritage-Tour 2011/2012“ verkörpern OPETH das, was sie schon immer waren: eine einzigartige und unvergleichliche Band, die man einfach erlebt haben muss.
Nichts von wegen, wieder nur alte Hits, die man angeblich jedem Fan bei jeder Tour vorsetzen muss, weil es eben beliebte Songs sind. Das heißt, kein Song von u.a. „Blackwater Park“. Es gibt an diesem Abend geniale Performances von Klassikern wie „Credence“ vom 98er-Drittwerk „My Arms, Your Hearse“, weiterhin „Face Of Melinda“ von „Still Life“ als auch eine Single, die lediglich für ein Computerspiel komponiert worden ist nämlich „Throat Of Winter“. Des Weiteren gibt es ein langes (rein gefühlsmäßige 10 Minuten!) Drumsolo von Axe während des „Watershed“-Songs „Porcelain Heart“. Doch, wie zu vermuten war, stehen die „neuen“ Songs an erster Stelle, zum Glück. Auch wenn am Anfang der beiden ersten Songs (siehe Setlist) sicherlich hier und da am Monitor auf der Bühne etwas nicht stimmen mag, so kann man das der Band nicht anmerken. Routine und Bühnenerfahrung sprechen für sich. „Nepenthe” als auch die DIO-Huldigung “Slither” eignen sich hervorragend für eine Live-Show dieser Band. Opeth schaffen es auf diese Weise, ihren typischen Sound in die neuen „Sphären“ des Prog-Rock verschmelzen zu lassen. Sie lassen es sich nicht nehmen eine akustische Session in die Show mit einzubetten.
Mit welch einer Intensität, Perfektion und Freude –nach bereits so vielen Shows in ganz Europa- hier in Hamburg die Band agiert, kann man kaum in Worte fassen. Man muss es eben gesehen und gehört haben. Es passt einfach alles zusammen.
Und wenn dann auch noch einer der besten* Songs (*meiner Meinung nach) des aktuellen Albums als Zugabe aufgetischt wird, das grenzt schon an „genauste Berechnung“ der Live-Setlist oder gar Verschwörungstheorien, die einen von Opeth abhängig machen sollen. Die Darbietung von „Folklore“ ist nicht in Worte zu fassen.



Was bliebe also noch anzumerken, neben den noch nicht erwähnten Songs (siehe Setlist)? Vielleicht noch eins und zwar der Humor von Mikael. Seine ständigen Anmerkungen, Stories und „Kollegen-Verarschen“ (Bsp.: ich zitiere: „…wir müssen leider nun mit dem Song aufhören, da Martin Mendez (bass) dringend scheißen muss…“), grenzen an die Qualitäten eines wahren Comedians. Auch wenn diese Art der Unterhaltung eines Mikael ist für die Fans von Opeth nicht wirklich neu. Es ist jedoch immer wieder schön, dass er sich was Neues einfallen lässt, um das Publikum zum Lachen und Mitmachen zu bewegen. Man (Fans!) muss da schon sehr aufpassen, was man so alles reinbrüllt, während der Songpausen.

Eins was an diesem Tag nicht so passte war die Tatsache, dass Opeth bereits um 19.30 angefangen haben. Zumal davor noch ihre Prog-Kollegen von Pain Of Salvation die Menge einheizen durften. Hallo, 19:30 Uhr, an einem Samstag und unabhängig von der Uhrzeit, es ist Grossen Freiheit 36 auf St. Pauli in Hamburg!!? Wenn ihr mich fragt, völlig unverständlich; irgendwelche Studentenparties hin oder her, was soll so ein Quatsch?




Fazit:
(wie so oft) Unbeschreiblich! Knapp 110 Minuten geniale Unterhaltung mit einer hervorragenden und überaus gewagten Setlist. Cooler Sound, geniale Stimmung, immer wieder schön anzusehen und anzuhören. Muss man erlebt haben.


Setlist 03.12.2011 HH, St. Pauli –Große Freiheit 36-

--Song (Album)--
The Devil´s Orchard (Heritage)
I Feel The Dark (Heritage)
Face Of Melinda (Still Life)
Porcelain Heart (incl. Drumsolo) (Watershed)
Nepenthe (Heritage)
Throat Of Winter (God Of War –Game)
Credence (My Arms, Your Hearse)
Closure (Damnation)
Slither (Heritage)
A Fair Judgement (Deliverance)
Hex Omega (Watershed)
----
Folklore (Heritage)
(Spielzeit 19:30 – 21:20 Uhr)



(weitere Bilder in der Galerie)


geschrieben am 06.12.2011   von Arturek
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...sehr viel
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