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Troopers, Hochspannung 2000 in Fulda, Kulturkeller am 23.06.2005

Den Anfang machen die Jungs von HOCHSPANNUNG 2000, die in der Fuldaer Szene keine Unbekannten mehr sind, spielten sie doch dieses Jahr schon hier auf dem Nachwuchs-Contest und dem "Aufmucken gegen Rechts"-Festival. Leider sind zu Beginn ihres Gigs nur etwa fünfzehn Zuschauer im Kulturkeller versammelt, aber für den weiteren Abend besteht Hoffnung, denn etliche lassen sich noch draußen im Museumshof die Sonne auf den Pelz scheinen.



Davon unbeirrt punkrocken die Vier mit "Ego Shooter" gleich locker drauflos, hier zeigt sich bereits die Marschrichtung für den weiteren Auftritt: melodischer Deutschpunk mit gelegentlichen Hüpfeinlagen. Die überwiegend schnell vorgetragenen Songs haben zumeist lustige Texte, wie z.B. "Arschlochkind", "Dumm geboren" oder "Mein Freund der Baum". Dazu gibt es noch zwei Coverversionen: mit "Pippi Langstrumpf" verneigen sich die Youngster vor den sich auf dem Altenteil befindlichen Szene-Helden WIZO, wenig später folgt eine coole Punk Version von Karel Gott's "Biene Maja", das daran anschließende "Es ist Zeit zu gehen" hat dann finalen Charakter.
Fazit: es waren abwechslungsreiche 45 Minuten, den inzwischen zahlreicher gewordenen Fans hat's gefallen.



Die Umbaupause nutze ich, um das für nach dem Konzert geplante TROOPERS-Interview klarzumachen. Mittlerweile haben sich auch die letzten Sonnenanbeter in den Saal begeben, so daß jetzt knapp fünfzig Besucher der Dinge harren, die da kommen werden. Da ertönt auch schon das TROOPERS-Intro, die Bühne ist in blaues Licht getaucht und das Trio aus Berlin entert die Bretter. In den ersten Sekunden könnte man meinen, die bis zur Halskrause tätowierten Ü-30er, Bandleader Atze (Vocals, Gitarre) und Friedemann (Drums), hätten ihren kleinen Bruder zum Bass spielen mitgebracht, aber dieser rein visuelle Eindruck verschwindet genauso schnell wie er gekommen ist, denn Matze steht den beiden alten Hasen musikalisch in nichts nach.



Die ersten beiden Songs "Geliebt, Gehaßt" (von der gleichnamigen 2000er CD) und "Verrückt genau wie wir" (von der 1998er "Gassenhauer" CD) werden übergangslos durch die P.A. gejagt. Die Mischung aus Punk und Metal, gepaart mit Atzes aggressiven Texten und haßerfüllten Vocals kommt beim Publikum klasse an. Nach dem neueren Track "Keiner liebt mich" folgt mit "Gassenhauer" die inoffizielle Band-Hymne. Das wiederum ist der Startschuß für ca. fünfzehn Burschen, sich ihrer Hemden zu entledigen und für den Rest des Konzertes wild durch den Saal zu pogen. Dabei gehen leider einige Bierflaschen zu Bruch und auch ein Tisch verändert hin und wieder seinen Standort, aber weitere Schäden bleiben glücklicherweise aus.



Weiter im Reigen geht es mit "Einer von uns", danach kommen mit "Respektlos, scheiße und jung" sowie dem Anti-Nazi-Song "Feige Sau" zwei tolle Mitgröhl-Nummern. Die Rhythmus-Sektion geht äußerst tight zu Werke, so daß alle Tracks mit fettem Sound herüberkommen. Der reguläre Teil ist mit "Gewalt" und "Wie es uns gefällt" dann auch schon beendet, aber die TROOPERS kommen noch für eine Zugabe zurück: "Scheißegal" setzt den Schlußpunkt unter ein mit ca. 65 Minuten recht kurzes, aber intensives Konzert, das alle Anwesenden, wenn man in die Runde schaut, zufrieden gestellt hat. Ich mache jetzt noch schnell mein Diktiergerät startklar und gehe nochmal im Kopf die Fragen für das Interview durch, das ihr an anderer Stelle lesen könnt.
geschrieben am 30.06.2005   von Armin
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musikalischer Background des Verfassers
Thrash-, Speed-, Death- und Black-Metal, Mittelalter-Mugge
X   Aktuelle Top6
1. Ensiferum "Victory Songs"
2. Gernotshagen "Märe aus wäldernen Hallen"
3. Troopers "Bestialisch"
4. Turisas "The Varangian Way"
5. Witchburner "Blood Of Witches"
6. Excrementory Grindfuckers "Bitte nicht vor den Gästen"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Slayer "Reign In Blood"
2. Metallica "Master Of Puppets"
3. Slayer "Hell Awaits"
4. Anthrax "Among The Living"
5. Overkill "Taking Over"
6. Metallica "Ride The Lightning"

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