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Crossreview! Da gibt es unterschiedliche Meinungen! Requiem (Finnland) "Mask of damnation" CD

Requiem - Mask of damnation CD  


Label: Sound Riot Records  (16 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:00
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.requiem.kpnet.com
Weitere Links: http://www.soundriot.net


Weitere Infos zu Requiem:
REVIEWS:
Requiem Requiem Forever
Requiem Mask Of Damnation
Requiem Mask Of Damnation
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Negative Bewertung! Crossreview von Christian:

Requiem? Bisher nie gehört. Werde ich mir aber merken. Wenn die Jungens noch ein wenig auf die Weide kommen, können sie sicher richtig klasse Musik machen. Ihr zweites Album „Mask of damnation“ kann sich bereits hören lassen.
Die Finnen spielen Neo klassischen Melodic Progressive Symphonic Power Speed Metal. Oder war es Neo klassischer Progressive Speed Symphonic Melodic Power Metal? Ist ja auch egal. Jedenfalls gibt es mal eben schnell mit viel Melodie und recht gut gezielt eins auf die Kauleiste. Mit viel Tüdeldü und Tralala und sehr versiert gespielt.
Der Opener „Blinded“ beginnt mit einer schönen mittelalterlich anmutenden Gitarre und entwickelt sich in seinen 325 Sekunden zu einem wohl komponierten Speed Kracher auf höchstem Niveau. Besonders der aggressive Solopart schubst meine Kinnlade gen Bauchgegend. „The dying ember“ nimmt das Tempo etwas zurück, geht dafür aber besser ins Ohr. Nach dem entspannt galoppierenden Titeltrack hauen uns Requiem mit „Divine illusion“ und „Ethereal journey“ zwei klassische Speed Nummern um die Lauschlappen. Besonders letztgenannter glänzt mit coolen Double Bass Attacken, einem erneut heftigen Gitarrensolo und wird mit seiner eingängigen Gesangsmelodie zu einem richtig kleinen Hit. „Shrine of the ocean“ pendelt nervös zwischen Nackenbrecher und verspieltem Prog. Das vergleichsweise schleppende „Dagger“ ist der wohl eingängigste Song der CD. Mit dem Schlusstrack „The rival’s spell“ ziehen Requiem das Tempo wieder an und verlassen uns dann doch recht früh nach 42 Minuten.
„Mask of damnation“ enthält abwechslungsreiche und von fähigen Musikern geschaffene Kost. Die Songs ragen aus der Masse zwar nur wenig heraus, sind aber auf jeden Fall hörenswert. Nahezu symbolisch für die gesamte Band ist der Gesang: wirklich sehr gut, wird er jedoch nie einen Originalitätspreis gewinnen. Die Drummarbeit ist mir dann schließlich doch noch als außergewöhnlich gut aufgefallen. Die Produktion geht in Ordnung und die Songs haben eine angenehme Länge. Allerdings hätten es zwei oder drei mehr sein können. Die Instrumentarien sind prima komponiert. Für die Gesangsmelodien können Requiem bis zum nächsten Album noch ein wenig in Klausur gehen.
Man möge es mir nachsehen, dass ich die hervorragenden Musiker nicht namentlich erwähne. Das ist mir bei den finnischen Personenbezeichnungen wirklich etwas zu umständlich. Auf jeden Fall wurde die Band 1999 ins Leben gerufen und veröffentlichte im Herbst jenen Jahres ihr erstes Demo „Gods of war“, dem ein Jahr später „Into the night“ folgte. 2001 konnten sie nach den üblichen Besetzungswechseln einen Deal bei Sound Riot unterschreiben und veröffentlichten ihr Debüt Album „The arrival“. Zu erwähnen wäre noch, dass Keyboarder Henrik einen zweiten Job bei Sonata Arctica angenommen hat. Wie lange er bei dem Erfolg dieser Band noch bei Requiem bleiben wird, wissen nur die Neo klassischen Melodic Progressive Symphonic Power Speed Metal Götter. Oder waren es die... na ja, lassen wir das.
 
7.0 Punkte von Christian (am 23.01.2004)
 

musikalischer Background des Verfassers
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1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

Positive Bewertung! Crossreview von ploetzinho:

Donnerwetter, daß trifft mich aber unvorbereitet. Die erste CD „The Arrival“ war ein typischer Euro-Happy-Metal-Jodel-Bis-Zum-Kotzen Release, der durchaus seine Momente hatte. Jetzt haben die Finnen kräftig am Ruder gedreht und die Barke mit der silbernen Fracht auf neuen Kurs gebracht. Das Besprechen von so einem Release wird dadurch zwar nicht leichter, aber interessanter: Man stelle sich ein Grundgerüst vor, dass aus Rhapsody-mässigen Songstrukturen und Melodien besteht. Immer wenn man aber denkt, dass es langsam käsig wird, kommt ein Part, der einige Fragezeichen ins Gesicht zeichnet. Einmal wird eine Solo-Schlagzeug Einlage gerade etwas länger durchgehalten, als man es erwarten würde, dann werden die Vocals plötzlich rauher als man es von derartigen Bands im Allgemeinen gewohnt ist. Freakige Soloeinlagen und überraschende Geschwindigkeitswechsel sind ja sowieso Standard, wenn eine Band das Wort „progressive“ in ihrer Beschreibung führt. Hier können aber auch noch Leute, die es straight und melodisch mögen, bedenkenlos zugreifen. Eine sehr interessante Band, die in Zukunft sicher noch für ein paar Überraschungen gut ist.
 
8.5 von ploetzinho (am 15.01.2004)
 
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