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 Stream (Frankreich) "Chasin' the dragon" CD

Stream - Chasin' the dragon CD  


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 67:08
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.mausoleum-records.com


Weitere Infos zu Stream:
REVIEWS:
Stream Chasin' The Dragon
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Mausoleum Records meldet sich mal wieder mit einem Release bei Metalglory. Das belgische Label garantiert in der Regel Qualität, und das ist auch diesmal nicht anders.
Stream kommen ursprünglich aus Frankreich und wurden in den Achtzigern von dem Gitarristen Peter Scheithauer gegründet, der auch von Belladonna und Killing Machine bekannt ist. Die Band brachte ein Album heraus, löste sich dann aber während des Aufnahmeprozesses zum Nachfolger auf. Peterle zog es in die Stadt der Engel, wo er sich neue Mitstreiter suchte und den Zweitling fertig stellte. Mit „Nothing is sacred“ erschien sogar Album Nummer Drei, doch nach der Veröffentlichung des Produktes ging die damalige Plattenfirma pleite. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. An Streams Silberling kann es nämlich nicht gelegen haben. Mausoleum fand das Teil jedenfalls gut genug, um es vor dem Tod in den Archiven der Bedeutungslosigkeit zu bewahren. Mit ein paar Bonus Tracks von vorhergehenden Outputs wurde „Chasin’ the dragon“ zusammengestellt. Und in 2004 soll mit „Metamorphosis“ sogar ein ganz neues Album erscheinen.
Konzentrieren wir uns aber für diesmal auf „Chasin’ the dragon“. Das Album nimmt uns mit auf eine Pauschalreise in eine Zeit, in der sich der härtere Rock der siebziger Jahre in den Heavy Metal der frühen Achtziger verwandelte. Das Scheibchen richtet sich also eher an Nostalgiker und Junggebliebene. Für diese Käufergruppen ist des dann aber auch eine lohnende Investition.
Schon der eröffnende Titelsong lässt viel erwarten. Ein simples und dennoch mitreißendes Riff schwebt auf einem edel rockenden treibenden Groove. Das folgende „Snake eyed moon“ (cooler Songtitel) ist schon so etwas wie eine Mischung aus Whitesnake und ganz frühen Iron Maiden. Macht sehr viel Spaß. „Rock bottom“ ist so langweilig, wie sein vielerorts benutzter Name vermuten lässt. „Camouflage“ stampft sich dafür schwer und sicher in die Gehörgänge. So geht es mit viel Licht und ein wenig Schatten über insgesamt satte 67 Minuten auf einen Trip in die Vergangenheit. Bei schnelleren Songs (zum Beispiel „Far from the madding crowd“) erinnern mich Stream ein wenig an Deep Purple. Ein Instrumental und eine Schnulze am Ende des regulären CD Teils sind eher überflüssig.
Die Bonustracks fallen soundmäßig etwas ab, sind dafür jedoch authentisch. „Real world“, „Heavens gate“ und „Tonight you’re gonna fly“ sind erdige Rocker, bei der eine bestechend tighte Seitenrhythmusfraktion auf einem präzisen Drumbeat hämmert. „In your lies“ beschließt die Zeitreise dann recht bluesig.
 
7.0 Punkte von Christian (am 25.01.2004)
 
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[ Seit dem 25.01.04 wurde der Artikel 4951 mal gelesen ]
 
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