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 The Black League (Finnland) "Man's ruin revisited" CD

The Black League - Man's ruin revisited CD  


Label: Spinefarm Records  (132 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:58
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Rock'n'Roll
Homepage: http://


Weitere Infos zu The Black League:
REVIEWS:
The Black League Man's Ruin Revisited
The Black League Mans Ruin Revisited
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“Play it loud or don’t fucking play at all!” So tönt es von der Rückseite der vorliegenden Promo CD. Das lass ich mir gefallen. Mit diesem Motto haben die unglaublichen The Black League von Beginn an einen Stein bei mir im Brett. Und wahrlich: Solche Musik muss man laut spielen. Richtig laut.
Bereits in den ersten Minuten zeigt sich die Stärke der Finnen: Rotzige Ohrwurmriffs. Die Rhythmusgitarren der Band wummern einem vom ersten Moment an in die Magengegend. Der Opener „Old world monkey“ und das folgende „Alive & dead“ wollen dabei aber noch nicht so richtig funktionieren. „Cold women & warm beer“ und „Hot wheels“ dröhnen dafür voll durch. Und ganz klammheimlich macht sich der heimliche Star des Fünfers bemerkbar: Dass Spiel von Bassmann Florida gefällt mir außerordentlich gut. Er zockt sehr variabel und dennoch äußerst songdienlich genau auf den Punkt. Die Soli der Gitarristen können sich auch mehr als hören lassen. Drummer Kimmo Luttinen bildet mit seinem dick besaiteten Gegenpart eine solide Einheit. Sänger Taneli Jarva ist nicht so ganz mein Fall, gibt der Band aber sicherlich mit seiner charismatischen Stimme enorm viel Wiedererkennungswert. Und beim bluesigen „Black water fever“ kann er sogar mein kritisches Herz erwärmen. Das schwergewichtige und deprimierende „Lost in the shadows, I walk alone“ überzeugt vollends.
The Black League spielen genial rotzigen und teilweise sehr düsteren Rock and Roll. Remember Thunderhead (R.I.P.)? Wenn diese Jungs in Finnland aufgewachsen wären, würden sie genau so klingen. Das Infoblatt bringt es auf den Punkt: „Man’s ruin revisited“ handelt von der unheiligen Dreifaltigkeit: Drinks, Spielkarten und wilde Frauen. Für welche Zutat Mann sich auch immer entscheidet, es wird auf jeden Fall ein böser Mann aus ihm.
Doch zurück zu den Songs. Nach zwei sehr gelungenen Depri Rock’n’Roll Hymnen (Gibt es das? Jetzt wohl schon.) haut „Ain’t no friend o’ mine“ im Motörhead Stil auf die Fresse. „The healer“ ist hektisch und aufwühlend. Und immer schwingt im amerikanischen Lebensgefühl des aufzehrenden Rocks die finnische Tristesse mit. Eine sehr explosive Mischung. „Crooked Mile“ müht sich sehr um Abwechslung, weiß aber nicht wirklich zu gefallen. Das recht zurückhaltende „Mad ol’ country“ aufgrund seiner gut eingefangenen Melancholie dafür schon. Der Titelsong ist das richtige für die Fahrt zum Wacken Open Air. Und zum Schluss gibt es noch etwas Balladeskes. Das traurige „Better Angels“ ist sehr gelungen.
Die Band selbst nennt ihre Musik 21st Century Downer Rock. Alles klar, eine neue Schublade in meinem CD Regal. Eine, die sich hoffentlich noch weiter füllen wird. So mag ich das.
 
8.5 Punkte von Christian (am 26.01.2004)
 
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[ Seit dem 26.01.04 wurde der Artikel 5672 mal gelesen ]
 
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