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 Versover (Brasilien) "House of bones" CD

Versover - House of bones CD  


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:11
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.mausoleum-records.com


Weitere Infos zu Versover:
REVIEWS:
Versover House Of Bones
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Das Label Mausoleum Records spezialisiert sich scheinbar auf geschmackvolle Wiederveröffentlichungen von längst vergessenen Perlen und die Einfuhr von ungeschliffenen Diamanten aus exotischen Ländern. Beides sehr noble Anliegen, die von den Belgiern mit Hingabe erfolgreich umgesetzt werden.
Bei VersOvers „House of Bones“ haben wir es mal wieder mit einem aktuellen Diamanten zu tun. Die Brasilianer spielen harten und melodischen Heavy Metal fernab irgendwelcher Italo Speed Hymnen oder skandinavischer Grunzkultur. Klassisch, so zu sagen. Power Riffing, galoppierende Rhythmen und eine aggressive Melodiestimme im Gesang sind die Zutaten des Urwaldcocktails. Hier ein wenig New Wave of British Heavy Metal, dort etwas US Metal. Unmerklich fließen ein paar Bay Area und US Core Elemente ein, die mir nicht so gut gefallen. Allerdings sind sie wahrscheinlich die entscheidende Ingrediens, die der Musik des Vierers den ganz persönlichen Charakter einhaucht.
Das Album basiert auf der Geschichte A CASA DES OSSOS von einem jungen brasilianischen Autoren namens Adriano Villa. Die Geschichte des Schreiberlings ist eine eher untypische Vorlage für derart harte Musik. Ein flugreisender Business Man erlebt während eines Fluges ein paar Hallus, die ihn in das Haus der Knochen führen. Dort erkennt er, dass es wichtigere Dinge gibt als Kohle und Karriere.
Irgendwie scheint sich dieser reisende Schlipsi in einer deutschen Fluglinie zu befinden. Die Stewardess quatscht jedenfalls astreinen Krautslang. Danach gibt es mit „Prologue“ und „Thoughts of a stranger“ erst einmal amtlich und mit viel Melodie auf die Fresse. Zu dem US Metal Flair gesellen sich Thrash Elemente, tighte Rhythmen, präzises Drum und Bass Gewitter und schöne Leads. „Wind up the clock“ glänzt da eher durch Abwechslung. Danach geht es etwas ruhiger zur Sache. „Daem Angel“ unternimmt einen kleinen Ausflug in rockige Gefilde, und der fast schon poppige Refrain von „Touch the walls“ fordert zum Mitwippen auf. Danach fällt das Niveau leider deutlich in den Keller. Die ruppigen Songs „Desparation Mist“, „Screams of pleasure“ und “Ruins of memory” können mich wenig begeistern. Am Schluss treten die Jungs bei “Dead hour and twelve minutes more” wieder etwas aufs Gaspedal, aber ich habe doch schon so langsam begonnen, mich zu langweilen. Lediglich der eingängige Titeltrack rüttelt mich noch einmal wach.
Die Stücke 1 bis 5 sowie Nummer 8 sind eine klare Neun in der Bewertung. Der Rest hat allenfalls eine Sechs verdient. Einigen wir uns also auf sieben Zählen und einen halben.
 
7.5 Punkte von Christian (am 04.02.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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[ Seit dem 04.02.04 wurde der Artikel 5433 mal gelesen ]
 
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