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Eigenproduktion Neronia (Deutschland) "Nerotica" CD

Neronia - Nerotica CD  


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 61:35
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Rock
Homepage: http://www.neronia.net


Weitere Infos zu Neronia:
REVIEWS:
Neronia Nerotica
Mehr über Neronia in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Hesse komme. Vielmehr kommen sie zurück. Denn Neronia können schon einiges an Historie aufweisen. 1993 veröffentlichten sie unter dem Namen Ulysses ein Album. Seinerzeit wurde dieses Werk sogar von Clive Nolan (Arena) und Karl Groom produziert, der 2001 mit Threshold’s „Hypothetical“ sein bisheriges Meisterstück ablieferte. Reiste man damals noch in das verregnete England, muss man heutzutage wie eigentlich alle Kollegen deutlich kleinere Brötchen backen. „Nerotica“ entstand im eigenen Studio.
Mit Falk Ullmann steht ein neuer Sänger am Mikro, der mir persönlich ganz gut gefällt. In den ganz hohen Passagen wird die Luft für ihn manchmal noch etwas dünn. Ein sattes Live Programm wird da sicherlich helfen. Der schnippische Charme seiner Stimme ist mal etwas anderes als der übliche vocalistische Einheitsbrei im Prog Rock. Mit dem herausragenden Gitarristen Mirko Rudnik haben die Darmstädter auch einen echten Könner in den Reihen. Rudnik zeigt bei seinen ausgedehnten Solo Passagen ein sehr gutes Melodieverständnis und einen guten Tonumgang. Ich freue mich immer, wenn ein Saitenflitzer einen Ton auch einmal stehen lassen und ausleben kann. Permanente Griffbrettwichserei ist auf die Dauer nur nervig. Komplettiert wird das Line Up durch Drummer Robert Zoom und Bassist Jörg Schaufert (ex-Lancelot).
2002 erschien das erste Demo der Band. Nun liegt das Debüt Album vor. Mir schleierhaft, warum Promotion Firma Nova Entertainment nicht im Netz zu finden ist. Sie werden es sicher selbst wissen.
Das Songmaterial von „Nerotica“ liegt im Bereich des melodischen und progressiven Rocks. Anfangs gibt es mit „Fast way“ und „In the mirror“ sogar etwas zum Mitgrooven, das restliche Material ist jedoch größtenteils ziemlicher Weichspüler Krams. Das ist auch das Hauptproblem der neun Stücke: Sie knallen einfach nicht. Teilweise liegt das sicher an der recht schwachen Produktion. Drummer Robert hält sich sehr zurück, geht manchmal auch einfach unter. Besonders die Toms klingen grauenhaft. Allerdings ist sein Spiel auch nicht sehr kurios. Beim nächsten Mal bitte mehr Freiraum für die Trommeln. Der gute Basser Jörg müht sich redlich, kann jedoch auch nichts mehr retten. Eier sind auf „Nerotica“ schlicht und einfach ausverkauft.
Die Stärken der Band liegen eher im Kompositorischen. Die ausgefeilten Songstrukturen haben einiges an Potential und fesseln den Hörer einige Zeit. Zudem gelingt es der Band, diverse Stimmungen mit ihren interessanten Melodieläufen zu erzeugen. Und so auf die Schnelle fällt mir keine Band ein, mit der ich Neronia in eine Schublade stecken würde. Sehr eigenständig, was die vier da machen.
Wenn im Hessenland schon niemand Fussball spielen kann, so gibt es da doch wenigstens ein paar gute Musiker. Die CD läuft unter „ganz nett“. Melodic Rock Fans, die es gern mal etwas anspruchsvoller mögen, können ja mal ein mp3 Download riskieren und sich bei Gefallen die CD auf der bandeigenen Homepage bestellen.

 
6.5 Punkte von Christian (am 07.02.2004)
 
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[ Seit dem 07.02.04 wurde der Artikel 7027 mal gelesen ]
 
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