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 Criminal (Chile) "No Gods No Masters" CD

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Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:50
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Metal
Homepage: http://
Weitere Links: http://www.metalblade.de


Weitere Infos zu Criminal:
REVIEWS:
Criminal Sicario
Criminal No Gods No Masters
Criminal White Hell
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Ein ziemlich rohes blutiges Stück Fleisch werfen uns die Chilenen von CRIMINAL mit ihrem neuesten Release “No Gods No Masters” vor die Füße. Ultraderbe, aber auf intelligente Art und Weise fällt mir nach dem ersten Anhören spontan ein. Anton brüllt und kreischt sich die durch Santiago de Chiles Smog verschmutzte Seele aus dem Leib und der Rest der Band grindet und bolzt, was das Zeug hält. Irgendwie läßt sich die Mucke der Recken von der Südhalbkugel auch gar nicht einordnen. Zu vielschichtig sind die Einflüsse, welche von Grindcore über Death Metal, ‚normalem’ Heavy Metal bis hin zum Hardrock reichen.
Besagter Schreihals Anton Reisenegger bellt beispielsweise beim ersten Stück ‚Aberration’ genauso wie der gute alte MORBID ANGEL-Shouter David Vincent auf „Altars Of Madness“, bei ‚No Return’ hingegen wie ein tollwütiger Bastard aus KREATORs Mille und Tom Angelripper und bei ‚Dark Half’ schließlich wie SEPULTURAs Max.
‚Deconstrution’ (kein Schreibfehler) – schönes Thema ... Midtempokracher.
Weitere Anspieltips: ‚Tidal Wave’ – brachiales Instrumental, ‘Downfall’ – bestes und völlig eigenständiges Stück – sowas habe ich auch noch nie gehört ..., ‚Dark Half’ und ‚Faceless’ – hier gilt Ähnliches wie bei ‚Downfall’, wobei sich, wenn man sich auf die zuletzt genannten Stücke beschränkt, so etwas wie ein ureigener Stil herauskristallisiert. Hut ab !
Fazit: Mit „No Gods No Masters“ ist den Chilenen zwar kein absoluter Meilenstein, aber ein ansehnliches Stück zeitgemäßen und völlig eigenständigen Metals gelungen. 8 ½ Punkte.


Tracklist:
1. Aberration (4:10)
2. Consumed (3:25)
3. No Return (3:21)
4. Deconstrution (3:41)
5. Violent Change (3:11)
6. Tidal Wave (1:46)
7. Downfall (4:07)
8. Idol (3:55)
9. Dark Half (4:09)
10. Faceless (3:55)
11. Heresy (Bow To None) (4:11)

Line-Up:
Anton Reisenegger – Gitarre, Vocals
Rodrigo Contreras – Leadgitarre
Zac O’Neil – Drums
Mark Royce – Keyboards
(Der Bass wurde auf dem Album von Reisenegger und Contreras eingespielt)

 
Tracklist: Lineup:
1. Aberration
2. Consumed
3. No return
4. Deconstruction
5. Violent change
6. Tidal wave
7. Downfall
8. Idol
9. Dark half
10. Faceless
11. Heresy (bow to none)

 

 
8.5 Punkte von WARMASTER (am 16.02.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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