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Classics Tschornyi Kofe (Russland) "Pjanaja Luna" CD

Tschornyi Kofe - Pjanaja Luna - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label:   (231 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1996   (7 verwandte Reviews)
Spieldauer:
Musikstil: Hard Rock   (1445 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Hard Rock
Homepage: http://www.blackcoffee.ru/
Weitere Links: http://www.rusmetal.ru/index2.html


Weitere Infos zu Tschornyi Kofe:
REVIEWS:
Tschornyi Kofe Belij Weter
Tschornyi Kofe Pjanaja Luna
Mehr über Tschornyi Kofe in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Von den Russen TSCHORNYI KOFE erschien 1996 in Form von Pjanaja Luna das vorerst letzte Album. Zwar meine ich auf der Suche im WWW etwas kryptisches von einer neuen CD gelesen zu haben, aber sicher bin ich mir (noch nicht). Der Schwarze Kaffee gehörte in der russischen Metal-Szene zu den tragenden Säulen und wurde immer in einem Atemzug mit Arija, Kruiz und Master genannt. Wie die drei anderen Bands sind auch TSCHORNYI KOFE einzigartig. Von daher läßt sich der Stil auch nur recht grob als Mischung auch solidem, schnellen russischem Metal und Hardrock bezeichnen, der aber auch von ruhigen Momenten lebt. Getragen wird die Musik von einem charismatischen Sänger (sorry, aber mit Namen kann ich ausnahmsweise nicht dienen – und wer mal russisches Vinyl in den Händen hatte, wird auch wissen warum – null Infos auf dem Cover).
Und letztendlich ist auch diese Gesangsleistung die große Stärke dieses Outputs. Die russischen Vocals ergänzen natürlich perfekt die musikalische Komponente. Es war nach der englischsprachigen Blamage von „Golden Lady“ das einzig richtige wieder auf die Landessprache zurückzugreifen. Den Russen gelingt es daher mit spielender Leichtigkeit das textliche Konzept eines Tracks auch musikalisch zu untermalen.
„Gde-to f slezakh“ (Somewhere In Tears) ein gefühlvoller Mid-Tempo-Hardrocker. „Weter“ (Wind) ein schnellerer Hardrocker, der erstmals die Scheibe in höhere Geschwindigkeitsregionen schraubt und seinem Namen gerecht wird. „Bjelaja Notsch“ (White Night) eine typisch russische Ballade, die vor allem von der einfühlsamen Instrumentierung und den phantastischen Vocals lebt.
„Znamaja Mira“ (Flag Of The World) ist das schnellste, härteste und meiner Meinung nach auch das beste Stück des Albums. Genau diese Art von Songs haben die Russen mich begeistern und in den Bann ziehen können. Schnell, hoch melodisch, klassisch russisch und gesanglich perfekt veredelt. Mit dem Instrumental „Kalifornia“ folgt der Übergang in die ruhigen Phase der Scheibe. „Ja tak ustal (I´m so tired)“ ist der richtige Soundtrack für den Chill-out nach einem heftigen Konzert. „Pjanaja Luna (Drunken Moon)“ eine sehr gefühlvolle Ballade, die ein gelungener Klagegesang an den schon am Abend aufkommenden Kater ist. „Come together“ ist trotz der abermals abgrundtief schlechten englischen Lyrics ein weiteres Stück. Irgendwie klingt die Stimme nach ein Versuch Michael Jackson nachzueifern. Das ganze wird mit russischem Pop und ein paar tiefer gestimmten Gitarren vermengt. Geschmackssache, aber durchaus originell. „Listja“ („Leaves“) fängt wie eine weitere charismatische Ballade an, steigert sich aber von Strophe zu Strophe bis zu einem echten Hymnen-Refrain. „Rok-n-Rol“ ist wie der Name sagt, ein einfacher Rocker´n´Roller und ein würdiger Abschluß einer rundum gelungenen, mit vielen leisen tönen durchsetzten Scheibe, die besser ist als „Golden Lady“, aber leider nur phasenweise die große Klasse der ersten beiden LPs erreicht. Wenn man bedenkt in welch schwierigen Zeiten diese CD entstanden ist, bleiben 7 Punkte und die Empfehlung allen Fans des Sowjet-Metals zuzuschlagen. (Und die Hoffnung mit meinem bescheidenen Russisch alles halbwegs richtig übertragen zu haben). Modernitätsfanatiker, die glatten Poppo-Sound a la Sonata Arctica suchen können die Finger aber weg lassen.


 
6.5 Punkte von nameless (am 15.10.2001)
 
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