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 Closterkeller (Polen) "Nero" CD

Closterkeller - Nero CD  


Label: MMP  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 74
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Rock
Homepage: http://www.closterkeller.com


Weitere Infos zu Closterkeller:
REVIEWS:
Closterkeller Nero
Mehr über Closterkeller in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Dem ein oder anderen wird wohl diese Gothic Rock Combo bekannt sein. Wer nicht dazu gehört, dem sei gesagt, dass es sich bei Closterkeller um das Aushängeschild in Sachen - polnischer Gothic Rock - schlechthin handelt. Nicht nur deshalb, weil diese Warschauer als Closterkeller bereits seit 1988 ihr Unwesen treiben und somit etliche Erfolge (TV, Festivals, Verkaufszahlen etc.) in ihrer Heimat zu verzeichnen haben. Ja, man kann schon sagen, dass diese Band einen Kultstatus besitzt!
Nun haben sich Closterkeller gedacht, dass es mal wieder an der Zeit wäre ein Album in englisch einzusingen. Was natürlich auf der einen Seite gut und auf der anderen wiederum schlecht ist. Warum? Na ja, immerhin wird ja nicht jedes Album in englisch eingesungen. Mit dem Album „Nero“, welches bereits im letzten Jahr für viel Furore gesorgt und die Fangemeinde in Polen schon gespalten hat, versucht Closterkeller ein weiteres Mal die westliche Welt in ihren Bann zu ziehen und die Gothic-Fans ein wenig zu „schwärzen“.
Ehrlich gesagt, ist „Nero“ wirklich ein solides Album geworden! Nach dem eher überaus anspruchsvollem Album wie „Scarlet“ hätte ich das in dieser Form nicht ganz erwartet; wenn ich ehrlich sein soll. Aber na ja, man kann sich ja auch täuschen.
„Nero“ verbindet alles wo drunter man sich Closterkeller vorstellen kann, das soll heißen: gewohnter Gothic Rock pur mit female Vocals! Doch was für Closterkeller eher neu ist, sind die zusätzlichen Samples bzw. industrial/wave-Sounds. Und genau dies könnte die langjährige Fangemeinde doch eher verwirren, da man doch mehr Anläufe braucht, um sich bei dieser Scheibe an so etwas zu gewöhnen und die Tatsache zu erkennen, dass es immer noch Closterkeller ist bzw. sein soll.
Von der Qualität her, kann ich an diesem Album kein Manko erkennen, aber wo wir schon über Mängel sprechen würde ich noch etwas hinzufügen. Klar ist, dass die Stimme (an sich) von Anja Orthodox natürlich megastark und überragend ist, doch bei dem ein oder anderen Song hätte es ruhig auch in der polnischen Sprache bleiben können. Irgendwie... na ja, die englische Aussprache passt mir bei manchen Songs nicht besonders. Seien wir doch mal ehrlich, bei den meisten osteuropäischen Bands, die vor allem in den cleanen Vocals ihre Stärken haben, wäre es doch vorteilhafter, wenn diese bei ihrer eigenen Muttersprache bleiben würden. Sorry, aber es hat einfach mehr Flair und englisch hört sich manchmal wirklich nennen wie es „unsanft bzw. unprofessionell“ an.
Fazit: Für alle die auf Gothic á la Within Temptation, Lacuna Coil, The Gathering etc. stehen, kommen an diesem Werk nicht vorbei!!! Kult Gohtic Rock der besseren Klasse und eigentlich nicht wegzudenken für die Wave/Gothic-Gemeinde. Eine gute Promotion und rege Beteiligung an den genretypischen Festivals könnte für die Bekanntheit und somit den Absatz sehr viel bringen. Auch wenn ich die polnische Version bevorzuge, so sei gesagt, dass die englische Version von „Nero“ für den Einstieg nicht sonderlich zu bemängeln ist. Aber als Tipp würde ich hinzufügen, dass manchmal auch die reine Übersetzungen der Texte im Booklet ausreichen würden, um sich einem breiteren Publikum vorzustellen.
 
8.0 Punkte von Arturek (am 25.02.2004)
 
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[ Seit dem 25.02.04 wurde der Artikel 6402 mal gelesen ]
 
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