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 Destiny (Deutschland) "The tracy chapter" CD

Destiny - The tracy chapter CD  


Label: Lifeforce Records  (52 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Hardcore
Homepage: http://www.destinyonair.com
Weitere Links: http://www.lifeforcerecords.com


Weitere Infos zu Destiny:
REVIEWS:
Destiny The Tracy Chapter
Mehr über Destiny in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Diese junge Band stammt aus dem hohen Norden unserer Republik. Genauer gesagt aus Husum. Die Ende 1997 gegründete Kapelle hat sich eindeutig dem Hardcore verschrieben. So vergingen dann die ersten vier Jahre ihres Bestehens, welche aus vielen Liveauftritten, ein paar Demoaufnahmen, sowie einer fünfwöchigen Europatour bestanden, bis sie endlich ihr Debüt veröffentlichen konnten. 2002 erschien „Diving into Eternity“ bei Beniihana Records. Diese Scheibe ging weg wie geschnittenes Brot und ist natürlich ausverkauft. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichten Sie nun dieses vorliegende Langeisen bei Lifeforce Records. Soviel zur Bandgeschichte. Destiny sind Sebastian (Git.), Jim (Dr.), Sascha (Bass) und Johannes (Voc.).
Die Musik von Destiny ist eindeutig Hardcore der neuen Schule. Sehr eingängig werden hier melodiöse Elemente miteingeflochten, welche stellenweise an Skatepunker a la NoFX, oder Pennywise erinnern. Dennoch steht die „Hartkern-Mucke“ im Vordergrund. Die sehr geile Produktion lässt sofort erkennen, dass diese Jungs es ernst meinen und hoch hinaus wollen. Aufgenommen im dänischen Antfarm Studio und gemastert von Tue Madsen ist hier soundmäßig echt alles im dunkelgrünen Bereich. Mir gefällt die unaufdringliche Art der Abwechslung in den Songs. Brachial geht’s im Opener „Forsaken love“ los. Der Johannes kotzt sich so richtig schön aus und es gibt eine volle Gitarrenbreitseite zur Begrüßung. Nach ca. 1,5 Minuten wird der Stress-Regler allerdings ein ganzes Stück zurückgedreht und catchige Melodien halten Einzug um den Song dann allmählich zuende zu bringen. So oder so ähnlich geht es auch in den anderen Songs weiter, wobei ich mich stellenweise sogar an Pyogenesis zu Twinaleblood-Zeiten erinnert fühle. Der Song „Revival of april“ beginnt beispielsweise sehr „baladenmäßig“ und wandelt sich dann zum echten Ungeheuer mit geilen Gitarrenriffs. Es wird aber nie vergessen, dass es hier Hardcore auf die Ohren gibt und keinesfalls Kindergeburtstag angesagt ist. Diese Scheibe zu hören macht echt Spaß und Lust auf mehr. Ich will Destiny unbedingt mal live sehen. In einem Club mit einigermaßen zahlreichem Publikum müsste nach allen Regeln der Kunst die totale Hölle ausbrechen. Da bleibt kein Stein auf dem anderen.
Fazit: Diese Band klingt echt nach mehr. Der tolle Sound in Verbindung mit dem „für neues offenen“ Stil der Jungs ist meiner Meinung nach genau das richtige um sich aus dem Einheitsbrei der jungen Bands hervorzuheben. Daraus kann man was machen. Hoffentlich wird mit Hilfe von Lifeforce Records so viel wie möglich live gezockt. Dann sollten ihnen einige Türen offen stehen.
Checkt unbedingt die Homepage der Band, denn sie sind von Mitte März bis Mai quer durch Europa unterwegs und danach spielen sie auch noch auf ein paar Festivals. Die Chancen in den Genuss zu kommen sind also nicht schlecht.
Gerne mehr von dieser vielversprechenden Band.
 
10.0 Punkte von Arturek (am 26.02.2004)
 
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[ Seit dem 26.02.04 wurde der Artikel 8716 mal gelesen ]
 
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