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Eigenproduktion Anguish Force (Italien) "Anguish force" CD

Anguish Force - Anguish force CD  


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:30
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.anguishforce.com


Weitere Infos zu Anguish Force:
REVIEWS:
Anguish Force 2: City Of Ice
Anguish Force Anguish Force
Anguish Force Defenders United
Mehr über Anguish Force in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Einstellung von Anguish Force gefällt mir sehr gut. Schön geposte Fotos, ein sattes „Heavy Metal forever“ im Infoblatt und einen schönen Metal Scream zu Beginn des dem Intro folgenden Openers „11th September“, der ordentlich auf das Gaspedal drückt. So lob ich mir Metal eigentlich.
Dennoch kann mich das aktuelle Demo der seit 1995 bestehenden Italiener nicht wirklich begeistern. Die Musik ist traditioneller Heavy Metal mit leichter Thrash Schlagseite. Und die fünf Metaller haben sich wirklich mit Leib und Seele dem straighten Schlag auf die Fresse verschrieben. Simple Riffs und einfache Songstrukturen sind an sich nichts schlechtes. Viele Bands liebe ich dafür. Nur sollte man, wenn man an dieser Stelle spart, an anderen Ecken nachlegen. Und das will Anguish Force nicht so recht gelingen. Mir persönlich sind sie einfach nicht fett genug. Und letztendlich fehlt ihnen etwas Charakter und Charisma, um mehr zu sein als eine Demoband von vielen. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Riffs und Töne doch recht abgehackt gespielt werden. Und die Soli locken auch keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Irgendwie fehlt so der richtige Spielfluss. So ähnlich wie wenn im Abstiegskampf der Ball nicht rund durch die eigenen Reihen läuft.
„Space Station 074“ macht dabei durchaus Spaß und weiß mit netten Melodien zu gefallen. Auch „The legend of thunder“ mit der galoppierenden Strophe und einem tollen Refrain bleibt dem Hörer in Erinnerung. Dazu kommen aber Ausfälle wie das banale „Cause of death“ oder das vor Klischees triefende „Vampire“.
Auch textlich muss ich Anguish Force kritisch betrachten. Das Drama von New York wird sehr oberflächlich geschildert. Dazu das übliche Schlachtengeträller, Vampirromantik und der Pharao darf auch mal wieder dran glauben. Eigentlich sind das Themen, die auch viele meiner Lieblingssongs behandeln. Doch die Lyrics der Italiener sind sehr aufgesetzt und die Zusammenstellung mutet auch recht seltsam an. Man hat halt aus jedem Stall ein Schäfchen geraubt.
Kommen wir aber noch einmal zurück zum Pharao. Bei „The Pharaoh’s grave“ gelingt es LGD (g), Ivan Dalia (g), Luck Az (b), Eppacher (d) und Tommy (v) endlich einmal, so etwas wie Atmosphäre zu erzeugen. Daher ist der Song auch mein Anspieltipp. Über „Return to the mountain“, wo Geballer und Gedudel mit gestoppten Achteln unterlegt wird, hört man allerdings besser hinweg. Und einen Song wie „Way of the warrior“ spielen 90% der Teilnehmer des Headbanger’s Open Air besser.
Anguish Force haben die richtige Einstellung. Ihnen fehlen jedoch die musikalischen Mittel. Schade, ich benote Eigenproduktionen wirklich ungern schlecht. Aber gegen die mächtige Konkurrenz, die ja derzeit auch gerade mächtig aus dem eigenen Lande hervor drängt, hat man nicht allzu viel entgegen zu setzen.
 
6.0 Punkte von Christian (am 08.03.2004)
 
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[ Seit dem 08.03.04 wurde der Artikel 5570 mal gelesen ]
 
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