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 Defending The Faith (Deutschland) "Radical change" CD

Defending The Faith - Radical change CD  


Label: Shark Records  (19 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:13
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.defending-the-faith.de
Weitere Links: http://www.shark-records.de


Weitere Infos zu Defending The Faith:
REVIEWS:
Defending The Faith Radical Change
Mehr über Defending The Faith in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was für ein Hammer. Das Blabla der Plattenfirma faselt etwas von Einflüssen aus den Lagern Brainstorm, Vicious Rumors und Queensryche. Wenn diese drei Jungens nicht Nevermore Fans sind – wer dann??? Bisher waren die Mannen um Warrel Dayne für mich eine einzige Sensation. Einsam und unerreicht schwebend in Höhen, die für den Großteil der Metalszene nicht einmal vorstellbar sind. Dabei bin ich gar nicht mal so ein großer Nevermore Fan. Klar mag ich die Band, aber Vergötterung war außer in Sachen Manowar noch nie meine Stärke. Objektiv betrachtet sind Nevermore für mich einfach königlich in der Verbindung von Brett, Melodie und Anspruch. Und wie bereits beschrieben so weit vorn wie (leider) Schuh beim letzten Rennen.
Das wird sich auch nach „Radical change“ nicht wirklich ändern. Doch so langsam und endlich (aus Sicht von uns Fans) taucht im Rückspiegel der Band aus Seattle eine neue Formation auf. Und die kommt aus Deutschland.
„Defending the faith“ haben einen blöden Bandnamen, doch darüber denkt eh niemand mehr nach, wenn sie erst berühmt sind. Und so muss es einfach kommen. Hier gibt es klassischen Power Metal (stylistisch jenseits der Italien Welle), der ein ganz klein wenig dem Prog Metal zuzwinkert. Herausragende Musiker präsentieren gut durchkomponierte und extrem geil knallende Songs.
Gleich zu Anfang gibt es mit dem Titelsong tierisch auf die Fresse. Darüber freuen wir uns natürlich grundsätzlich erst einmal sehr. Im Grunde bevorzugen wir jedoch getragene Traurigkeit, die sich in den dennoch heftig wogenden Wellen von „Trust“ spiegelt. Nachdem uns das treibende „Dreams“ ein wenig wach gerüttelt hat, lassen wir uns von „D.T.F.“ vollends mitreißen und können gar nicht mehr glauben, dass hier Teutonen am Werk sind. Na ja, so deutsch hört sich der Name von Mastermind, Gitarrist und (!) Drummer Robert Balci auch gar nicht an. Ist ja auch egal, amerikanisch klingt er jedenfalls auch nicht. Was der Rob da mit Goldkehlchen Jürgen G. Allert und Bassmann Roberto D’Amico abliefert, haut jedenfalls um. Lediglich das recht simpel wirkende „Secret fear“ gefällt mir nicht besonders gut und glänzt dennoch mit ein paar schönen Sweeps.
Im Grunde erinnern DTF nur bei dem psychotischen „Temples of liars“ wirklich krass an ihre nicht zu leugnenden Vorbilder Nevermore. Ansonsten wirken sie wie eine bewusstere, sehr viel stärker am eigentlichen Power Metal orientierte Version der Amerikaner. Und da mir das bei Nevermore inzwischen fehlt, greife ich hier tiefer in die Tasche als bei „Enemies of reality“.
Da ich so gern mecker, sei noch gesagt, dass die Bandhomepage einfach Müll ist. Doch hier geht es um das musikalische Produkt. Ganz großer Metal von ganz großen Musikern. Kaufen tun sollen machen das ihr.
 
9.5 Punkte von Christian (am 09.03.2004)
 
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[ Seit dem 09.03.04 wurde der Artikel 6356 mal gelesen ]
 
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