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 Saltatio Mortis (Deutschland) "Das Zweite Gesicht" CD

Saltatio Mortis - Das Zweite Gesicht CD  


Label: Napalm Records  (241 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:07
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mittelalter/Gothic
Homepage: http://www.saltatio-mortis.com
Weitere Links: http://www.wer-tanzt-stirbt-nicht.de/


Weitere Infos zu Saltatio Mortis:
REVIEWS:
Saltatio Mortis Des Königs Henker
Saltatio Mortis Erwachen
Saltatio Mortis Das Zweite Gesicht
Saltatio Mortis Heptessenz
Saltatio Mortis Tavernakel
INTERVIEWS:
Saltatio Mortis - Wer Tanzt, Der Stirbt Nicht: 24.11.2005 Live In Fulda
Saltatio Mortis - Über Spielmänner Und Werwölfe: 15.11.2007 Live In Fulda
Saltatio Mortis - Albumcharts, Verrückte Hochzeiten Und Trickreiche Fragen
Saltatio Mortis - Spielmannsrock Mit Politischer Botschaft
LIVE-BERICHTE:
Saltatio Mortis vom 25.03.2004
Saltatio Mortis vom 01.11.2011
Saltatio Mortis vom 20.06.2013
Mehr über Saltatio Mortis in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Als "Spielleute mit dem zweiten Gesicht" bezeichnen sich die Todestänzler selbst. Die eine - sagen wir mal "alte" - Gesichtshälfte ist die reine mittelalterliche Instrumentierung, die auf "Tavernakel" und "Heptessenz" bewundert werden kann. Die Konturen des "jungen" Gesichts sind "transzendente Elektronik", treibende Beats und harte Riffs (hat also nichts mit Macaulay Culkin zu tun). Aufgebaut auf mittelalterlichen Instrumenten entsteht düstere, harte und abermals extrem tanzbare Musik, bei der Alea der Bescheidene nun auch seine Sangeskünste zum Besten geben. Vor allem im bei den Schwarzkitteln wurde dieser Sound mit großer Begeisterung aufgenommen. In der metallischen Ecke dagegen wegen der dominaten Computersounds extrem kritisch angesehen und leichtfertig als weiteren Rip-Off der bekannten ostdeutschen Bands abgetan. Wie schon in den anderen Reviews und dem Live-Bericht angesprochen sind Ähnlichkeiten zu den Großen der Szene natürlich vorhanden, aber in einer Schnittmenge von Tanzwut, In Extremo und Morgenstern haben die Mannemer einen eigenen, unverwechselbaren Klang geschaffen. Der funktioniert besonders gut, wenn der Siebener den stampfenden, elektronischen Beat in den Vorgrund stellt. "Junges Blut", "Heuchler" und "Dunkler Engel" lassen zwangsläufig Hüften und Haxen kreisen und sich dem Rausch der Tanzwut hingeben. Neben diesen extrem treibenden Stücken sind auch in den ruhigen Stücken (wie in der traumhaften Ballade "Der Ruf") die Dudelsäcke omnipräsent. Mit Skudrinka und Stella Splendens sind noch Remixe zweier bekannter, traditionelle Stücke vertreten.
Eigentlich eine wirklich gelungene Angelegenheit, die aus meiner Sicht zwei kleinere Schönheitsfehler hat: Bei "Zeit" und "Licht und Schatten" dürften die harten Gitarrenriffs doch mehr in den Vordergrund gemischt werden.
Die Reihenfolge ist etwas unglücklich gewählt, da gleich zu Beginn die drei besten und überragenden Stücke zu finden sind und gegen Ende das Album irgendwie ruhiger wirkt. Auf dafür gibt es ja die Random-Taste am Player.

1.Intro
2.Junges Blut
3.Heuchler
4.Dunkler Engel
5.Der Ruf
6.Skudrinka
7.Zeit
8.Mea Culpa
9.Sehnsucht
10.Stella Slendens
11.Licht und Schatten
12.Equinox

 
9.0 Punkte von nameless (am 25.03.2004)
 
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[ Seit dem 25.03.04 wurde der Artikel 6779 mal gelesen ]
 
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