Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Dark Age (Deutschland) "Dark Age" CD

Dark Age - Dark Age CD  


Label: Remedy Records  (35 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:40
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (482 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Metal
Homepage: http://www.dark-age.de
Weitere Links: http://www.remedyrecords.de


Weitere Infos zu Dark Age:
REVIEWS:
Dark Age Dark Age
Dark Age Live, So Far...
Dark Age Minus Exitus
Dark Age Acedia
Mehr über Dark Age in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Dark Metal also … hmmm … auch wieder so ein Begriff. Naja, strenggenommen weiß ich auch nicht so genau, wie man die Musik bezeichnen soll, welche das Quintett aus Hamburg auf seinem neuesten Longplayer unters Volk bringt. Sagen wir mal, es ist eine Mischung aus modernem Thrash Metal, melodischem Death Metal mit jeweils `ner Prise Nu Metal und Hardcore. Damit kommt man der Sache schon ziemlich nahe, denke ich.
‚Dark Age’ zündet allerdings nicht beim ersten Mal, auch nicht beim zweiten. Das liegt zum einen daran, daß die Arrangements doch recht komplex sind und zum anderen daran, daß man sich mit dem teilweise wüsten Stilmix – mal rauher Thrash/Death Metal-Gesang, dann wieder clean – erst anfreunden muß.
Irgendwann setzen sich dann aber die ersten durchwegs abwechslungsreichen und mit großer Kompetenz vorgetragenen durchwegs melodischen Stücke fest.
„This record will brake bones on the dancefloor“ heißt es vollmundig in der Presseinformation. Jetzt übertreibt mal nicht Jungs ... immer schön geschmeidig und auf dem Teppich bleiben ...
Die eine oder andere Melodie, die eine oder andere Passage sind aber tatsächlich ziemlich genial, wie z.B. der erste Teil von ‚Dare To Collapse’, der Mittelteil von ‚Pulse On Minority’ der mit einem geilen Riff aufwartende Mosh-Part von ‚Neokillers’ oder das gesamte neunte Stück, also immer dann, wenn es etwas herzhafter zur Sache geht. Die Songpassagen mit cleanem Gesang gefallen mir nicht so gut, wie die anderen, aber das ist wie immer Geschmackssache.
Die Ballade ‚My Own Darkness’ ist auch nicht so ganz mein Fall, aber ... siehe vorherigen Satz ...
Als Gastsänger ist u.a. Johan Edlund von Tiamat vertreten, und zwar bei den Stücken drei und neun.
Instrumental, vom Songwriting und Sound her durchaus obere Liga, würde ich mal sagen. Dennoch springt bei mir der berühmte entscheidende Funke nicht auf breiter Front über - so daß ich der Band auf Tournee nachreisen würde - und so bleiben unterm Strich 7 ½ Punkte für ein erfreuliches und abwechslungsreiches Album, welches man andererseits aber auch nicht unbedingt in der Sammlung stehen haben muß.

Tracklist:
1. Fix The Focus
2. Zero
3. Dare To Collapse
4. Pulse On Minority
5. Neokillers
6. Nikita
7. My Own Darkness
8. Neurosis 404
9. The Elegy Of A Forgotten Science
10. Suicide Solution (lyrics & music by Ozzy Osbourne, Bob Daisley & Randy Rhoads

Line-Up:
Eike Freese – Gesang & Gitarre
André Schumann – Drums
Martin Reichert – Keys
Torsten Eggert – Bass
Jörn Schubert – Lead Gitarre

Discography:
1999: The Fall (CD) – REM 007
2000: Insurrection (CD / Pic LP) – REM 009
2002: The Silent Republic (CD / Pic LP) – REM 018
2003: Remonstrations (CD) – REM 027
2004: Dark Age (Lim. CD+DVD / CD) – REM 033

 
7.5 Punkte von WARMASTER (am 01.04.2004)
 
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:


musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
X   Aktuelle Top6
1. SVARTSOT "Ravnenes Saga"
2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 01.04.04 wurde der Artikel 6349 mal gelesen ]