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 Benedictum (USA) "Uncreation" CD

Benedictum - Uncreation CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Locomotive Music  (21 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.1.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 53:20
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.benedictum.net/
 Leserwertung
6.67 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Benedictum:
REVIEWS:
Benedictum Uncreation
Benedictum Seasons Of Tragedy
Benedictum Dominion
Benedictum Obey
INTERVIEWS:
Benedictum - Viva Los Dios!
Mehr über Benedictum in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wenn es darum geht, rifforientierten traditionellen Metal zu spielen, werden amerikanische Metal Bands seit jeher von den Europäern beeinflusst. Natürlich haben die Herren von Oversea ihre eigenen Stile entwickelt. Letztendlich lassen sich jedoch alle Ausprägungen auf Erfinder vom europäischen Festland oder Britannien zurück führen. Und in der Regel gefallen mir in der Musikrichtung „unsere“ Jungs auch besser. In den letzten Jahren frage ich mich, ob das noch so bleiben wird. Zwar kommen immer weniger klassische Bands aus den Staaten, da sich die Amis viel zu sehr von Trends mitreißen lassen. Die Formationen, die den Sprung über den großen Teich schaffen, sind dafür von außerordentlicher Qualität. Und während Europa seine Zeit damit verbringt, den hundersten Klon einer Vorreiterband in den siebten Himmel zu loben, besinnen sich amerikanische Musiker auf alte Stärken. So auch Benedictum, die uns in diesem noch jungen Jahr ihr wirklich famoses Debüt Album präsentieren. Die Plattenfirma bezeichnet die Musik als eine Mischung aus Rainbow und klassischen Savatage. In etwas aktuellerem Vokabular könnte man sagen, dass hier Iced Earth auf Astral Doors getroffen sind. Aber nix da: Benedictum stammen aus San Diego und haben – man sollte es kaum glauben, eine Sängerin im Gepäck, die wirklich ab und an nach Ronnie James Dio klingt. Oder nach Patrik Johansson, wenn man so will. So sehr das einer Frau eben gelingen kann. Die nötige Eigenständigkeit verpassen sich Benedictum mit einem recht sakralen Soundgewand, das sicher Geschmackssache ist. Das rückwärts gesprochene Intro und die Songtitel legen sowieso die Vermutung nahe, dass man eher dunkleren Gottheiten huldigt. Sängerin Veronica Freeman und Gitarrist Pete Wells legten nach dem Ende ihrer Band Malady den Grundstein für Benedictum. Nachdem alle Musiker zueinander gefunden hatten, wurde Dio Gitarrist Craig Goldy auf die Band aufmerksam. Goldy empfahl die Formation an seinen Kumpel Jeff Pilson (Dokken, spielte aber auch schon bei Dio) weiter, der dann das erste Demo produzierte. Nun, jemand bei Locomotive scheint ein Faible für Dio beeinflusste Sounds zu haben. Bei dem Label sind schließlich auch schon die Astral Doors unter Vertrag. So ist es nicht verwunderlich, dass hier das Potential von Benedictum erkannt wurde. Mystischer Heavy Metal, stets kraftvoll und rifforientiert gespielt, bestimmt das Bild von „Uncreation“. Damit landen sie bei mir genau an der richtigen Adresse. Klassische Black Sabbath Riffs und Songwriting in bester Rainbow Manier, nur härtetechnisch weiter nach oben geschraubt, sichert dieser Scheibe einen Ehrenplatz unter den Debüts meiner Sammlung. Stellt euch vor, wie Evergrey die Black Sabbath Alben der Dio Ära covern, dann seid ihr nahe dran am Sound von Benedictum. Ballernder Rhythmus und gute Soli komplettieren das gelungene Bild in einer äußerst fetten Produktion. Zu dem ganzen gesellt sich eine Prise US Metal, so dass wir ein paar äußerst exquisite traditionelle Metal Spielarten beisammen hätten. Manchmal gehen mir Benedictum in Sachen Mystik nicht weit genug, und so fehlt hier und da noch die Magie. In den Refrains könnte sich die Band noch mehr Mühe geben. Das ist mein Wunsch für das nächste Album. Anspieltipps: „#4“ und „Wicca“.
Meine Promo CD ist mit „Heaven and hell“ und „The mob rules“ in Sachen Cover Versionen etwas überladen. Die sind zwar beide sehr gelungen, eine hätte es aber ja vielleicht auch getan


 
7.5 Punkte von Christian (am 16.01.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 16.01.06 wurde der Artikel 6840 mal gelesen ]
 
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