Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Rivera Bomma (USA) "I am God" CD

Rivera Bomma - I am God CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 10.2.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 65:44
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Metal
Homepage: http://www.riverabomma.de
 Leserwertung
0 von 10 Punkten
bei 0 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Rivera Bomma:
REVIEWS:
Rivera Bomma I Am God
Mehr über Rivera Bomma in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wie man sich anhand des seltsamen Bandnamen vielleicht schon denken kann, handelt es sich hier um eine Kooperation selbstbewusster Musiker: Sänger John Bomma war mal bei Hades und hat sich mit Gitarrist bzw. Multiinstrumentalist Rod Rivera zusammengetan. Komplettiert wird die aus New Jersey stammende Formation durch Taz Robles am Bass und Steven D. Riker an den Drums. Deren Debüt „Invisible force“ erschien 2002 bei Secret Port Records. Gute Resonanzen und ausgiebiges Touren verschafften der Band die Berechtigung für einen Nachfolger, bei dessen Aufnahmen Ausnahmegitarrist Jack Forst (Seven Witches, The Bronx Casket Co.) auf die Band aufmerksam wurde. Frost schuf den Kontakt zu Mausoleum, und so landet die neue Scheibe „I am God“ über solide Pfade in den Plattenläden. Rivera / Bomma spielen einen Mix aus Hard Rock und amerikanischem Melodic Metal. Etwas sauer stoßen mir die christlichen Texte auf. Von mir aus soll jeder seinen Glauben haben. Ich mag es aber nun mal lieber, wenn die Langhaarigen von Sex, Drogen und Rock ’n’ Roll künden. Oder von mir aus auch von Drachen, Regenbögen und Schwertern. Die Musik ist ähnlich belanglos wie die Texte. Alles sehr gut und professionell gemacht, aber gestrickt mit der klinischen Leidenschaft einer christlichen Morgenmesse. Nehmen wir beispielsweise mal „He died for you“: ein gut treibendes Stück Metal mit ein paar schönen Breaks, das jedoch überhaupt kein Hitpotenzial aufweist. Gleichsam erinnert „Riding high“ an typische Rainbow / Dio Uptempo Nummern, ohne die notwendigen Ecken und Kanten aufzuweisen. Mein Anspieltipp ist das an schwächere Stratovarius Nummern erinnernde „Help“, das durchaus Charakter entwickelt. Weitere Eckpfeiler des Albums sind das südländische Instrumental „La Moz De Mi Guitarra“ und die glatt gespülte Hymne „Holy one“. Ein ergiebiger Griff ins Klo ist der balladeske Kitschpopper „Oh girl“. Repräsentativ für den Silberling sind eigentlich „Sing to me“ oder der getragene Stampfer „Revelation / Midnight Sunlight“ – diese Songs sind irgendwie nett, begeistern jedoch nicht. Dafür sind sie viel zu seicht eingespielt. Der leidenschaftlich gut gespielte und satt produzierte Bass ist für mich das Highlight des Albums. Der Rest ist solide, macht mich aber nicht an. Für einen Rocker ist dieses Album nicht dreckig und heavy genug. Kirchgänger unter Euch können ja trotzdem mal reinlauschen.


 
5.5 Punkte von Christian (am 26.01.2006)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 26.01.06 wurde der Artikel 5733 mal gelesen ]