Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 V.A. (International) "Metal Ostentation IV" CD

V.A. - Metal Ostentation IV CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Enclave Records  (3 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 75:00
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Diverse Stile
Homepage: http://
Weitere Links: http://www.enclaverecords.cjb.net/
 Leserwertung
0 von 10 Punkten
bei 0 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu V.A.:
REVIEWS:
V.A. Hitverdächtig Vol. 2
V.A. One Foot In Fire - A Tribute To Cirith Ungol
V.A. Headbangers Ball: The Revenge
V.A. Nocturnal Empire Ii
V.A. Just Like Paradise: A Millennium Tribute To Diamond David Lee Roth
Mehr über V.A. in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mit Samplern ist das ja heutzutage angesichts der Flut und des Überangebots teilweise kostenloser Natur (als Werbeträger für viele Labels oder als Beilage in vielen Printmagazinen) so eine Sache: Um aus dieser Masse herauszustechen, muß man schon etwas ganz besonderes bieten, spätestens vor dem Hintergrund, daß die Zukunft eventuell sowieso den erheblich umfangreicheren und hier auch schon vorgestellten MP3-Samplern gehören könnte.
Mal schauen, wie es in dieser Hinsicht bei dem schon 2004 erschienenen 1 1/4-stündigen Sampler des portugiesischen Labels Enclave aussieht:
- 18 Stücke ... das bieten andere auch.
- Kein bestimmtes Genre ist bestimmend und die Bands kommen aus verschiedenen Ländern (obwohl Portugal nicht vertreten ist !) ... auch kein besonderes Kaufargument.
- Alle Bands sind „unsigned“, haben also keinen Plattenvertrag ... das klingt schon interessanter und läßt aufhorchen.
Und hier liegt m.E. auch der Schlüssel für den Zugang zu dieser Veröffentlichung: Alle Bands auf diesem in Zusammenarbeit u.a mit den Magazinen „Legacy“, „Streetcleaner“ und „Totentanz“ entstandenen Samplers haben keinen aktuellen Plattenvertrag und versuchen so auf sich aufmerksam zu machen.

Es folgt eine kurze Vorstellung der einzelnen Bands und des Stücks, welches sie beisteuern:

01. SWEDISH MASSACRE – Eyes Of Reflection
Ganz netter Thrash aus … na woher wohl … Schweden / 6,5 Punkte

02. INCENDIUM – Crush
Nicht besonders origineller Gothic Rock aus Finnland / 5,5 Punkte

03. STOLEN PLEASURE – Underdog
Solider Death Metal aus Deutschland / 7 Punkte

04. BY PALE LIGHT – Funeral
Leicht überdurchschnittlicher Gothic Metal aus Norwegen / 6 Punkte

05. DEVOURED – Orgasm In Blood
Ziemlich chaotischer Grind Death Metal aus Belgien / 4,5 Punkte

06. THE PHARAOS – Elvis Presley
Musikalisch etwas an Motörhead erinnernder Death’n’Roll aus Deutschland; furchtbarer Gesang / 3,5 Punkte

07. ANACHRONAEON – Ages Ago
Recht interessante und epische Mischung aus Viking und Power Metal mit Death-Thrash-Gesang (Schweden); Melodie an Running Wild erinnernd / 8 Punkte

08. BETWEEN THE FROST – Erotic Inanna
Ziemlich matschig und verzerrt daherkommender Death Black Metal aus Spanien / 5 Punkte

09. DUMAH – Son Of Steel
So `ne Art klassischer Metal mit Black-Metal-Gesang aus Amiland; nicht uninteressant / 6,5 Punkte

10. URBAN FIGHT – Lu, il Viandante
Erfrischender italienisch gesungener Hard Rock mit leichten Ramones-Punk-Einflüssen / 7,5 Punkte

11. THYVORENT – No Man’s Land
True Metal mit Death-Metal-Gesang und Wikinger-Gegröhle aus Norwegen; sehr schöne Hymne / 8,5 Punkte

12. MEMORAIN – Digital Crimes
Power Thrash Metal aus Griechenland; Durchschnitt / 5,5 Punkte

13. DRAGONLANCE – Holy Blood
Naja, wenn man einen Gruppennamen im Umfeld von Schwertern, Drachen und Schlachtengetümmel sucht – dieser war halt noch nicht vergeben … egal, di Mucke der Japaner ist ganz netter epischer Heavy Metal, obwohl der Gesang doch ziemlich schief klingt / 4,5 Punkte

14. ANCESTRAL LEGACY – When Sense Dies
Fesselnder und faszinierender symphonischer Black Metal; genialer Co-Gesang von Keif- und Sirenen-Gesang / 8,5 Punkte

15. HINTHRUNA – Beholder 1984
Bitterböser Keine-Gefangenen-Black-Metal aus Italien; leider etwas konturlos / 6 Punkte

16. METHEDRAS – L.R.S.
Schneller druckvoller und kompetenter Death Thrash Metal aus Italien. Die Truppe muß im Auge behalten werden und hat zu Hause schon für Entombed, Tankard und Carnal Forge eröffnet / 8 Punkte

17. TODTGELICHTER – Asenschlacht
Ausgezeichneter mal schwelgerisch, mal rasend schnell vorgetragener Black Metal mit paganistisch-angehauchten melodischeren Parts aus Teutonien. Die einzige Band, die ich kannte (ich besitze ihr aktuelles Album „Was bleibt …“) / 8 Punkte

18. B-LOW – Two Towers Down
Eigenartiger Doom Death Metal aus Holland mit sehr tiefen Growls; nicht uninteressant / 6,5 Punkte

Auffallend bei vielen der Beiträge ist der oftmals unbekümmert vorgetragene Stilmix, wie etwa bei den Norwegern THYVORENT – ganz so, als würden sich die Bands, gewollt oder ungewollt, von derlei nicht in einschlägige Genre-Muster passenden Eskapaden verabschieden, so bald ein label sie unter Vetrag nimmt …

Das und der insgesamt doch recht erfrischende und erfreuliche Mix aus unbekannten Undergroundbands läßt diese Veröffentlichung für den einen oder anderen sicherlich sehr interessant erscheinen und bringt mich zu einer knappen 7 mit Kaufempfehlung.



 
7.0 Punkte von WARMASTER (am 30.01.2006)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
X   Aktuelle Top6
1. SVARTSOT "Ravnenes Saga"
2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 30.01.06 wurde der Artikel 5193 mal gelesen ]