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 Deathguy (Thailand) "Legend Of Romancer" CD

Deathguy - Legend Of Romancer CD  


Label: Trinity Records  (9 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 63:50
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death / Black / Grind / Power
Homepage: http://www.deathguy.cjb.net/


Weitere Infos zu Deathguy:
REVIEWS:
Deathguy Legend Of Romancer
Mehr über Deathguy in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Alleine die Herkunft der Band war mein Anreiz an dieses Scheibchen des Hongkonger Labels Trinity Records zu gelangen. Deathguy bezeichnen ihren Metal als „Brutalus Death Metalus Siamensis". Wenig verwunderlich, da ein intensiverer Blick aufs Thailands Szene zeigt, dass sich nahezu alle Bands einer extrem rauen Gangart verschrieben haben und das Gespür für Melodien so recht nicht vorhanden sein will. Mut soll ab und an bekanntlich belohnt werden und mit "Legend Of Romancer" ist mir ein wirklich interessantes Scheibchen in die Hände gefallen, das gar nicht so recht in das Knüppelklischee asiatischer Bands passen will.
Dabei läuft mit dem Intro noch alles wie erwartet ab: Ein fetter, atmosphärischer Keyboardteppich und die üblichen Death/Black-Growls.
"Zero Frontier" - mit fast 9 Minuten nicht mal das längste Stück dieses Album – weist den Weg: Gemischt werden Deathgrowls, pechschwarzes Geröchel, ein ordentlicher Schub Keyboards, die zwischen bombastisch und melodiös pendeln, hochmelodiöse Leads und treibendes Schlagzeug bei einer sehr progressiven Herangehensweise an das Material. Allein dieses Stück referenziert neben den Bodomkindern auch immer wieder Elemente, die durchaus auch der einen oder anderen Powermetal-Band gut zu Gesicht stehen würden. Deathguy beschreiten einen Weg, der das Zuhören auf der einen Seite durch die eingängigen Elemente erfreulich einfach macht, aber durch die komplexen Strukturen immer wieder die volle Aufmerksamkeit erfordert, um sich nicht im Stück zu verirren.
"Lust Murder" angeführt: Die anfänglichen Blastbeat-Attacken wechseln sich abrupt mit abermals sehr tollen Gitarrenmelodien, Power Metal-Riffs und atmosphärischer Stille ab, die gerne mal durch den Doppelgesang aus Growls und hysterischem Geschrei unterbrochen wird.
"Lake Of Tears" ist ein ganz ruhiges Stück geworden, das die ersten Minuten nur durch ein Piano in Szene gesetzt eine bedrückende Stille aufbaut und durch die spärlich eingesetzten Growls zusätzlich an bedrohlicher Atmosphäre gewinnt, ehe der Song in einem melancholischen, gothischen-metallischem Flair ausklingt.
"Savage Seraphim" weiß durch die schlüssigen Übergänge und Kontraste von zähflüssigen Doom-Elementen und Blastbeats zu überzeugen.
"Black Swan" vermengt eine ruhige klaviergetragene, thailändische Atmosphäre mit geflüsterten Vocals.
"The Promised Land" ist ein weiteres Stück, in den gegrunzt und geholzt wird, was das Zeug hält und trotzdem melancholisch, verträumte Parts sowie abermals Elemente des Power-Metal verarbeitet. Diese Stück ist gleichzeitig der Abschluss des ursprünglichen Albums.
Auf dem Trinity Records Release sind zusätzlich noch vier weitere Tracks enthalten.
"Beheader" – eine derbe Grindcore-Keule,
"The Beast" (das neuste Demo, was man dem Stück auch leider anhört) – ein Highspeed-Death-Grind-Geschoss, sowie mit
"Marn" und "Den Sungkhom" zwei Stücke der 98er-EP, die eher im klassischen Death-Metal anzusiedeln sind.
Letzte vier Stück fallen meiner Meinung nach qualitativ erheblich vom restlichen Material ab. Ein Fehlen hätte nicht gestört.
Wie auch immer: "Legend Of Romancer" ist mit Sicherheit ein tolles und vor allem vielschichtiges Album geworden, das langen Spaß garantiert.

Line-up:
Thanit Thepsitrakorn,
Verapol Emaree
Zuppakit Chuersuwan


 
9.0 Punkte von nameless (am 26.04.2004)
 
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