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 Toc (Finnland) "Loss Angeles" CD

Toc - Loss Angeles CD  


Label: Inside Out  (195 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:15
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: rockiger Progressive Power Metal
Homepage: /http://www.tocrocks.com/
Weitere Links: http://www.insideout.de


Weitere Infos zu Toc:
REVIEWS:
Toc Loss Angeles
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Diskussion zum Review
im Forum

Mal wieder ein Release aus dem renommierten Hause Inside Out, das ich so auf den ersten Blick nicht einordnen kann. Den Namen TOC habe ich vorher noch nie gehört. In solchen Fällen lege ich das Infoblatt erst einmal beisteite, stecke die CD in den Player und lasse die Musik auf mich wirken. „The window“ beginnt recht rockig und ein wenig düster. Klingt finnisch, schießt es mir durch das Hirn. Ein wenig Sentenced und Charon sind da zu hören. Nur ein wenig komplexer. Also her mit dem Schreiben der Plattenfirma. Und tatsächlich. Namen wie Tuomas Nieminen (v) oder Taneli Kiljunen (g) weisen eindeutig auf die Herkunft der Band hin. Muss noch die Frage beantwortet werden, was solche Musik auf dem Prog Label schlechthin zu suchen hat.
Eine erste Antwort gibt „Mary Lou is dead“, eine Ballade mit Gesanglinien, die Dream Theater auch sehr gut zu Gesicht stehen würden. Klasse Song. Und so ganz nebenbei ist es sehr mutig, bereits so früh auf der CD ein derart gefühlvolles Stück zu platzieren. Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass das anspruchvoll komponierte Werk bei irgend jemandem Langeweile hervor ruft. Sollte das dennoch passieren, lässt der typisch finnische Losgehrocker „Acid Highway“ mit seinen Death Vocals in der Bridge die Stimmung sicher wieder steigen. Das strukturiert angelegte „Gothamburg“ beantwortet dann auch endlich die eingangs gestellte Frage. Vielschichtig, durchdacht und auf hohem Niveau eingespielt thront dieser Song majestätisch über seinen exzellenten Wegbereitern. Das getragene „Blue Lady“ lädt sogleich zur träumerischen Entspannung ein. Mit dem lupenreinen Death / Thrash Killer „Break-a-neck“ und dem melancholischen „Bite the bullet“ folgen weitere Mörderhits. Lediglich das recht recht belanglose „Wait“ ist meiner Meinung nach weniger gelungen.
Komplettiert wird das Album von zwei Coverversionen. Über den Sinn solcher Aktionen lässt sich sicher streiten. Mir gefallen die Tracks jedoch. Wir bekommen zunächst eine Thrash Version von „Smoke on the water“ um die Ohren geknallt. Das abschließende „Nightcrawler“ orientiert sich eher am Original.
Das dritte Album von TOC ist ein starkes geworden. Die wortspielverliebten Skandinavier verbinden anspruchsvollen Progressive Metal mit eingängigem Metal und typischem finnischen Humor sowie Einflüssen aus nordischem Power Metal. Beim Hören dieser CD kamen mir die unterschiedlichsten Einflüsse in den Sinn. Dream Theater? Sentenced? Stratovarius? Holy Moses? Und irgendwie funktioniert alles und kommt zu einem gemeinsamen Ganzen zusammen. Das Ergebnis erinnert schließlich an einigen wenigen Stellen an eine meiner absoulten Lieblingsbands: Psychotic Waltz. Wenn ihr Bock auf etwas neues, einzigartiges habt, greift zu.

 
8.0 Punkte von Christian (am 28.04.2004)
 
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[ Seit dem 28.04.04 wurde der Artikel 4829 mal gelesen ]
 
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