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Eigenproduktion Hämatom (Deutschland) "Nein" CD

Hämatom - Nein CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.9.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 28:40
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Hardcore/MetalCore
Homepage: http://www.haematom.de
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Weitere Infos zu Hämatom:
REVIEWS:
Hämatom Nein
Hämatom Wut
Hämatom Stay Kränk
Hämatom Schutt Und Asche
Hämatom Alte Liebe Rostet Nicht
INTERVIEWS:
Hämatom - Schutt Und Asche ...und Was Kommt...
Mehr über Hämatom in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Idee, Heavy Metal mit Klamauk-Texten zu verbinden, ist ja so neu nun auch nicht. Vorreiter hierfür waren sicherlich A.O.K., die bis heute mit ihrem musikalischen Nichtkönnen kokettieren, aber dennoch genauso etabliert sind wie J.B.O. oder KNORKATOR. In diesem Bereich versuchen sich seit Ende 2004 auch HÄMATOM zu behaupten, die sich selber als "Abschaum, der fasziniert" bezeichnen. Wo beispielsweise KNORKATOR in ihren Texten mit augenzwinkernder Selbstironie ("Ich laß' mich klonen" oder "Wir standen da und rochen es, wir standen vor Erbrochenes") witzige Einblicke in ihren Mikrokosmos liefern, gehen Nord, Süd, Ost und West (Namen sind nach deren Aussage Schall und Rauch) noch einen Schritt weiter. Als Grundlage ihrer Texte verwenden sie Fragmente der Volksmusik, alten Märchen und Kinderliedern, die sie dann "verstümmeln und mit dem kranken HÄMATOM-Geist tränken". Aha. Konkret sieht das z.B. so aus, daß HÄMATOM eine Alternative dafür liefern, was der Bi-Ba-Butzemann im Haus neben Tanzen mit der Dame des Hauses noch so anstellt. Bei "Heissa Kathreinerle" mutiert das Mädchen Kathreinerle in der Phantasie der Band zur Peitsche schwingenden Domina, während "Tier" autobiographische Hintergründe vermuten läßt.

Gekleidet werden diese durch die Bank recht krassen lyrischen Ergüsse in ein solides Gewand aus wuchtigem Hardcore mit starker Heavy Metal Schlagseite, Double Bass-Einlagen und phasenweiser tiefergelegter Stimme. Das Problem besteht aus meiner Sicht darin, daß die Musik alleine betrachtet weniger spektakulär ist, will sagen, so richtig fallen HÄMATOM erst durch ihre deftigen Lyrics auf. Live scheinen sie ganz gut abzugehen, wenn man den Berichten Glauben schenken kann. Sie waren schon als Support von J.B.O. unterwegs und hatten auch schon einen Auftritt beim Earthshaker Fest 2005. Ich kann mir schon vorstellen, daß Tracks wie "Butzemann" oder "Kiste" (remember "Rappelkiste", Ratz und Rübe rule!) live der Brüller sind. Fans von KNORKATOR und Konsorten können das ruhig 'mal anchecken, die sauber produzierte und aufgemachte CD gibt's für faire 8 € (incl. P+V) über die Homepage.


Track-List

1. Türe zu
2. Butzemann
3. Heissa Kathreinerle
4. Wicht
5. Kiste
6. Licht aus
7. Hänsel und Gretel
8. Tier
9. Häschen


Line-Up

Nord - Gesang
Ost - Gitarre
West - Bass
Süd - Drums
 
6.5 Punkte von Armin (am 26.02.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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2. Gernotshagen "Märe aus wäldernen Hallen"
3. Troopers "Bestialisch"
4. Turisas "The Varangian Way"
5. Witchburner "Blood Of Witches"
6. Excrementory Grindfuckers "Bitte nicht vor den Gästen"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Slayer "Reign In Blood"
2. Metallica "Master Of Puppets"
3. Slayer "Hell Awaits"
4. Anthrax "Among The Living"
5. Overkill "Taking Over"
6. Metallica "Ride The Lightning"

[ Seit dem 26.02.06 wurde der Artikel 9269 mal gelesen ]
 
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