METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Rossomahaar (Russland) "Imperium Tenebrarum" CD

Rossomahaar - Imperium Tenebrarum - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: More Hate Records  (10 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1999   (30 verwandte Reviews)
Spieldauer: 37:30
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://www.rusmetal.ru/rossomahaar
Weitere Links: http://www.rusmetal.ru


Weitere Infos zu Rossomahaar:
REVIEWS:
Rossomahaar Quaerite Lux In Tenebris
Rossomahaar Imperium Tenebrarum
Mehr über Rossomahaar in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ja, es gibt ihn noch, den traditionellen Blackmetal, der weder mit einem beschissenen “True-Underground-Sound” versehen ist, noch im Kommerz fußt, noch krampfhaft „böse“ ist, sondern einfach durch sich selbst heraus wirklich böse IST, der nicht den Blackmetalbereich auf Grund zu vieler artfremder Elemente verlässt, aber auf kleine Abweichungen von der traditionellen Linie nicht gänzlich verzichtet. Zu diesen gehören auch die Moskauer ROSSOMAHAAR, von denen im Folgenden die Rede sein soll.



ROSSOMAHAAR wurden 1995 in Moskau gegründet und machten zum ersten Mal mit dem 1997 herausgebrachten Demo „Grotesque“ in der Szene von sich hören. Seit diesem Demo hat man sich deutlich verbessert und mit dem Debüt „IMPERIUM TENEBRARUM“ offeriert man dem geneigten Blackmetall-Hörer eine ordentliche Dosis brutalen, aber melodischen und nachvollziehbaren Schwarzmetalls. Mehr kann ich von ROSSOMAHAAR selbst nicht berichten, außer dass sie in Russland den Ruf einer exzellenten Liveband besitzen, wohl aber über ihre Musik.



Die Musik ROSSOMAHAARS wurzelt im traditonellen Black Metal wie man ihn vor über zehn Jahren spielte, hat aber einen sehr hohen Anteil an Elementen aus dem klassischen Heavy Metal und Thrash Metal. Auch (Melodic-)Deathmetal-Elemente sind herauszuhören. An vielen Stellen greift man auf ein Keyboard zurück, da es aber niemals in den Vordergrund gedrängt wird, nicht billig klingt, und sehr sorgfältig und gekonnt mit ihm umgegangen wird, stört es zu keiner Zeit, sondern bereichert den ROSSOMAHAAR-Sound und trägt zu seinem spezifischen, genialen Gesamtbild bei. Bei manchen Stellen klingt man typisch „nordisch“ (teilweise etwas wie DISSECTION), an anderen wieder zitiert man deutschen Thrash-Heroen a la KREATOR, an wieder anderen Stellen kommen einem die Klassiker des traditionellen Heavy Metals in den Sinn oder es wird ein wenig mit epischen „Viking“-Elementen gespielt. Das alles ist PERFEKT miteinander verbunden, ergänzt sich ideal und bildet eine kalte, brutale und kurzweilige satanische Symbiose.



Gekonnt wird zwischen Midtempopassagen, Hochgeschwindigkeitsrasereien und langsameren Passagen fluktuiert, und so zur Abwechslung beigetragen, wobei das Ganze aber jederzeit homogen wirkt. Am Besten von allen Songs weiß mir „The Forlorn Existence Of Soul Divine“ zu gefallen, welches alle Vorzüge von ROSSOMAHAAR vereint und insgesamt wohl am Nordischsten klingt und die meisten schnellen Passagen bietet, wobei jedoch auch einige langsam-düstere Stellen auftauchen, die die Spannung auf meisterhafte Art steigern. Beim Titeltrack hingegen fühle ich mich sehr – vor Allem am Anfang – an die polnischen Kult-(Black)Metaller TENEBRIS erinnert, was aus dem sehr interessanten, ungewöhnlichen, kranken und technischen Spiel resultiert.



Das letzte Lied auf der CD, „Portals Of Chaos (The Final Transmigration)“ ist eine gelungene Überraschung. Es fängt mit einem geilen, mystischen Intro an, und wo es etwas härter wird und das Lied sich so richtig zu entfalten beginnt, sollte jeder allerspätestens erkannt haben, dass es sich um die Coverversion von...METALLICAS Instrumental „The Call Of Ktulu (!)“ handelt!! ROSSOMAHAARS Version ist einfach geil – sollte jeder Maniac gehört haben.



Kommen wir zu der lyrischen Seite...Für die Texte zeichnet sich Manager, Bandfreund und Chef des russischen VAE SOLIS Magazins Herr Stahlhammar verantwortlich. Sie sind allesamt auf (gutem) Englisch verfasst, und handeln über Lovecraft’sche Themen oder erinnern an DeSade. Auf alle Fälle sind sie ziemlich gut und ergänzen perfekt die Musik.



Während ich übrigens noch dieses Kritik schreibe, ist bereits das zweite Album fast fertig, welches sich Quaerite Lux In Tenebris nennen wird, vorliegendes Album angeblich sogar um Längen toppen soll, und schon in Bälde erscheinen soll. Vier Songs kann man sich schon vorab auf der offiziellen Bandhomepage anhören, Link siehe unten.



„IMPERIUM TENEBRARUM“ gibt es unter Anderem bei unserem Vertrieb zu bestellen.



Bandkontakt: Rossomahaar, p.o. box 52, 115597, Moscow, Russia. eMail: rossomahaar@mtu-net.ru




 
Tracklist: Lineup:
1. Into the domain beyond all horizons
2. Mists of eternity
3. The spectral prophecy
4. The Forlorn existence of soul divine
5. ...of shadowy exaltation (when night blackens with storm)
6. Imperium tenebrarum
7. Portals of chaos (the final transmigration)

 

 
9.0 Punkte von Børge (am 29.11.2001)
 
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 3801 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum