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 Predator (Deutschland) "Predator" CD

Predator - Predator CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Remedy Records  (35 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:29
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: kraftvoller melodischer Metal
Homepage: http://www.predatorband.com
Weitere Links: http://www.remedyrecords.de


Weitere Infos zu Predator:
REVIEWS:
Predator Predator
Mehr über Predator in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Teutonen Metal der oberen Güteklasse wird uns von der Band Predator um die Ohren geknallt. Der Fünfer in klassischer Besetzung ging aus der 1996 gegründeten Band Stormblade hervor. Diese begann in ihren frühen Jahren als Coverband und spielte Songs von Judas Priest, Helloween und Konsorten. Das gibt auch eine ungefähre Marschrichtung für die Musik von Predator an. Aber dazu später. Stromblade begannen mehr und mehr, eigene Songs zu schreiben. Man unternahm die üblichen ersten musikalischen Gehversuche mit Eigenproduktionen und musste sich den ebenfalls üblichen Besetzungswechseln stellen. Das derzeitige Gefüge setzt sich aus Marko Osterholz (v), Niels Löffler (g), Max Schmieding (b), Daniel Hinz (g) und Sebastian Hinz (d) zusammen. Diese Besetzungswechsel brachten wohl auch die Namensänderung der Band mit sich. „Stormblade“ gefällt mir persönlich ja besser als „Predator“. Namenskonkurrenz wird es bei beiden Varianten irgendwo in dieser Welt geben. Ist ja auch egal. Das Debütscheibchen rockt jedenfalls ganz schön gewaltig.
Priest fällt einem sicher ab und zu ein, wenn man der vorliegenden Musik lauscht. Predator packen zu den traditionellen Heavy Metal Wurzeln aber noch einen guten Schuss Power Metal. Und je intensiver ich den zehn Kompositionen lausche, umso mehr wird mir ihre Nähe zu Rage bewusst. Das technische Können der Musiker zeigt eine ausgewogene Reife. Die Songs beeindrucken mit eingängigen Strukturen und stimmigen Melodieführungen. Was da aus den Boxen dröhnt, macht einfach Spaß, wenn man auf harten, melodischen Heavy Metal steht.
Los geht es im Titelsong mit einem ordentlichen Tritt aufs Gaspedal. „Addicted to pain“ treibt den Hörer ein wenig vor sich her. Diese beiden Songs verweisen ein wenig auf den vom Thrash beeinflussten US Metal, wie ihn Ende der Achtziger und zu Beginn der Neunziger Metal Church und Vicious Rumors abgefeiert haben. Songs wie „Holow words“ und „Escape from nowhere“ klingen moderner, während „Coming home“ und „Outlaw“ einen Ausflug ins True Metal Lager bereitstellen. Bei „Waiting forever“ schließlich sind mir erstmalig die Parallelen zu früheren Rage aufgefallen. Den Rausschmiss „Night of the witches“ müsste ich einerseits als Kritiker ob seines banalen Refrains eigentlich verteufeln. Anderseits wage ich zu behaupten, dass er bei den Konzerten der Band in den vorderen Reihen des Mobs für mächtig viel Bewegung sorgen wird und allein deswegen ein starker Song ist. Nicht vergessen werden darf die famose Halbballade „Dream’s Assassin“. Dieses Stück hat das Zeug zum Klassiker.
Bleibt eine kurzweilige Metalschmonzette, die einige Tage lang für mächtig Radau in meinem Autoradio gesorgt hat. Predator reihen sich prächtig in die Parade von Rawhead Rexx, Brainstorm, Perzonal War und Konsorten ein, auf die unsere heimische Metal Szene durchaus etwas stolz sein kann, meine ich.
 
8.0 Punkte von Christian (am 23.05.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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[ Seit dem 23.05.04 wurde der Artikel 6074 mal gelesen ]
 
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