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 Twelve Tribes (USA) "The Rebirth of Tragedy" CD

Twelve Tribes - The Rebirth of Tragedy CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Ferret Records / Roadrunner Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:07
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Hardcore
Homepage: http://www.twelvetribesmusic.com


Weitere Infos zu Twelve Tribes:
REVIEWS:
Twelve Tribes The Rebirth Of Tragedy
Twelve Tribes Midwest Pandemic
Mehr über Twelve Tribes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
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Das Album "The Rebirth of Tragedy" stellt eine Rückbesinnung von TWELVE TRIBES dar. Damit definieren die fünf Daytoner Musiker es sich selbst zum Auftrag, Musik wieder als ehrlichen Ausdruck von Emotionen, statt als Kopien der Emocore-Plattitüden, zu sehen. So stellt "The Rebirth of Tragedy" eine musikalische Identitätssuche, um nicht im Dschungel der vielen Melodic-Metalcore-Bands unterzugehen, dar. Die aus Dayton, Ohio, stammenden TWELVE TRIBES setzen sich folgendermassen zusammen : Adam Jackson - Vocals, Andrew Corpus - Guitar, Kevin Schindel - Guitar, Matt Tackett - Bass und Shane Shook - Drums.
Bevor 1999 die Debüt-Scheibe "As Feather to Flowers and Petals to Wings", herausgebracht von der in South Florida beheimateten Plattenfirma "Eulogy Records", erschien, existierten TWELVE TRIBES schon sieben Jahre nahezu unbekannt in der lokalen Hardcore-Szene. Durch "As Feather to Flowers and Petals to Wings" begann ein regelrechter Hype um TWELVE TRIBES und unzählige neue Fans bejubelten das Erstlingswerk. Kurz darauf erschien "Instruments", das, wider Erwarten, keine Anknüpfung an das Erfolgsalbum war. "Instruments" war ein sehr schwieriges Werk - unzugänglich und äusserst kompliziert zu verstehen. Diese Platte hatte ihren besonderen Grund. So wurden die neugewonnenen Fans abgeschreckt und der Weg für eine neue musikalische Ausrichtung frei. Nach zweijährigem intensiven Touren mit damaligen Newcomer-Bands wie Poison the Well, Blood Has Been Shed und Every Time I Die, beschloss man, sich von der Menge der beängstigend schnell wachsenden Anzahl ähnlich ausgerichteter Bands abzuheben. So entstand im Keller ihres gemeinsamen Hauses "The Rebirth of Tragedy". Die Arbeiten an dem Album dauerten ganze zwei Jahre. Mit einem hohen Mass an Selbstkritik wurde immer wieder an den einzelnen Song gefeilt. Produzent war Eric Rachel von den Trax East Studios. Das Mastering bestritt Alan Douches. Mit Ferret Records fand sich auch das passende Label. ( Dessen Veröffentlichungen an Roadrunner Records für Europa lizensiert wurden.) Die Mühen haben sich gelohnt.
Sänger Adam Jackson schreit sich über die Länge des gesamten Silberlings, fast die Stimme aus dem Leib. Kraftvoll, brutal, hart kreischend und krächzend legt er all seinen Hass und wutvoll aufgestaute Gefühle in den Gesang. Keyboard und Gitarren mildern etwas die brachiale Dichte. Wobei die Gitarren in raschen Tempiwechseln von rasendem Galopp bis zu ausgeprägt melodischen Passagen agieren. Über die Dauer von zehn Titeln wirkt das Werk doch etwas anstrengend. Es wird dem Zuhörer keine Zeit zum Luftholen gelassen. Im Song "Flight of the Pathogen" gibt es allerdings einige etwas entspanntere Phasen, die weich und melodiös interpretiert werden. Obwohl dem Silberling deutlich der Schweiss und das Herzblut von TWELVE TRIBES anhaftet, hätte ich mir ein wenig mehr Abwechslung in der Songstruktur gewünscht. Aber sicher werden ausgesprochene Hardcore-Fans die Scheibe lieben.



 
5.0 Punkte von Manuela (am 24.05.2004)
 
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[ Seit dem 24.05.04 wurde der Artikel 5450 mal gelesen ]
 
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