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 Slipknot (USA) "Vol.3: The Subliminal Verses" CD

Slipknot - Vol.3: The Subliminal Verses CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:17
Musikstil: Nu Metal/Crossover   (247 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: brutaler Nu Metal
Homepage: http://www.slipknot1.com
Weitere Links: http://www.roadrunnerrecords.de


Weitere Infos zu Slipknot:
REVIEWS:
Slipknot 9.0: Live
Slipknot Vol.3: The Subliminal Verses
Slipknot (sic)nesses
Mehr über Slipknot in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Hätte mir jemand noch vor 4-5 Jahren gesagt, ich werde ein Slipknot Album reviewen und es gut bewerten, würde ich aus dem Lachen kaum rauskommen. Alles änderte „Iowa“, ein meisterhaftes Album, welches modernen Metal neudefinierte, wie dies „Reign in Blood“ mit dem Thrash Metal getan hatte. Eine neue Art brutaler und kranker Musik, die trotzdem MTV-tauglich ist. Die Band vereinigt in sich etliche Gegensätze und wirkt polarisierend auf ihre Umgebung. Man kann zu Slipknot stehen wie man will, doch es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass sie die Metalszene aufbrechen, aufteilen, zugleich aber bereichern und umkrempeln. Sie sind kontrovers und wecken völlig entgegengesetzte Gefühle in den Zuhörern. Und soweit würden die meisten Bands erst mal kommen wollen...

Als Vorbote von Vol. 3 flatterte eine One-Track-Promo-Single mit dem Titel „Duality“ ins Haus. So eigenartig eine solche Aktion ist, verfehlte sie bei mir die Wirkung nicht. Sie machte Lust auf mehr. „Duality“ kickt ass und wartet mit einer geil abgedrehten Melodie in der treibende Riffs ihr Unwesen treiben. Nach dem Genuss der ganzen Scheibe stellt sich heraus, dass dies der Slipknot-typischste Song des gesamten neuen Albums ist. Die 14 Tracks erweisen sich als vielschichtiger und unberechenbarer als alles bisher gewesene und bedienen sich eines äußerst breiten Spektrums harter Musik. Von riffbetonten Brechern, über Rhythmus-dominierte Stücke bis hin zu psychedelischen Trancesongs ist alles dabei. Die größte Neuerung stellen allerdings die unerhört weichen Töne dar, die bei Songs wie „Circle“ oder „Vermilion Pt.2“ eingestimmt werden. Sogar Streicher werden da gekonnt eingesetzt und die große Menge der Musiker scheint erstmalig Sinn zu machen. Eine Vielzahl anderer Tracks beinhaltet mehr oder minder melodiöse Parts mit sauberem Gesang. Diese Innovationen scheinen vor allem auf dem Mist von Frontmann Corey (N° 8) gewachsen zu sein, der mit seiner Band „Stone Sour“ ähnliche Wege verfolgt.
Gerade die balladesken, weichen Stellen fördern die Stärken des Albums zu Tage. Ein wenig enttäuscht bin ich dagegen von den deftigeren Stücken, denen die powervollen Riffausbrüche Marke „My Plague“ oder „Left Behind“ einfach fehlen. Auch der Sound ist irgendwie druckloser geworden, was mich zu der Überzeugung führt, dass Rick Rubin einen zu starken Einfluss auf die Produktion hatte.
All diese Kritikpunkte werden bei jedem weiteren Hördurchlauf nichtiger. Das Album braucht einfach viele Durchgänge um sich im Gehirn festzusaugen, was dann jedoch klappt. Trotzdem muss ich dem Album eine fehlende Eingängigkeit attestieren.

Fazit: Die Hasser-Fraktion hat ihren nächsten Grund die Maskenmänner ganz, ganz doll zu hassen, die Maggotmeute hat dagegen die Möglichkeit ein neues Gesicht ihrer Helden zu entdecken. Slipknot haben sich deutlich weiterentwickelt und sind wie viele andere Bands „erwachsender“ geworden. Eine Tatsache, die ich mit einem lachenden und weinenden Auge betrachte, denn das Album kommt nicht so kompakt und direkt rüber, wie die alten Werke und reicht für meinen Geschmack nicht an „Iowa“ heran. Trotzdem zieht irgendein Wurm an meinem Zeigefinger um die Playtaste zum 20-ten mal zu betätigen... (fuckin' confusion!).
Nu Metal Fans, die etwas neues entdecken wollen, werden den Kauf des Albums mit Sicherheit nicht bereuen. Leuten denen Slipknot heute zu „weich“ geworden sind, empfehle ich dagegen den Kauf von ein paar guten Death Metal Werken. Ihr werdet glücklich damit!
 
Tracklist: Lineup:
1. Prelude 3.0
2. The Blister exists
3. Three Nil
4. Duality
5. The Opium of the People
6. Vermillion
7. Pulse of the Maggots
8. Welcome
9. Circle
10. Before I forget
11. The Nameless
12. Vermillion Part 2
13. The Virus of Life
14. Danger, keep away

 
Gesang: Corey Taylor
Gitarre: James Root
Gitarre: Mick Thompson
Bass: Paul Gray
DJ: Sid Wilson
Samples: Craig Jones
Schlagzeug: Joey Jordison
Schlagzeug: Shawn Craham

 
7.5 Punkte von unbekannt (am 10.06.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death Metal, Experimental, Grind, Doom, Sludge, Hip-Hop, Jazz, Prog in allen Varianten
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[ Seit dem 10.06.04 wurde der Artikel 7098 mal gelesen ]
 
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