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Eigenproduktion The Animatronic (Deutschland) "Linked to" CD

The Animatronic - Linked to CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:09
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.the-animatronic.de


Weitere Infos zu The Animatronic:
REVIEWS:
The Animatronic Linked To
Mehr über The Animatronic in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

"Linked to", so heisst das Album der Thrash-Metal-Band THE ANIMATRONIC, die mir bisher völlig unbekannt war. Aus der Bandbiografie geht hervor, dass sich diese bereits 1999 in Buxtehude gründete. Aus der kleinen, jungen Band "Mortal Zin" ging nach kurzer Zeit und einigem Wechsel in der Besetzung, THE ANIMATRONIC hervor. Die Band setzt sich aus Dominik Fode - vocals, Torben Lohmann - bass + vocals, Jonathan Weggen - guitars und Christoph Preiß - drums, zusammen.
Im Jahr 2001 erschien mit "Tomorrow Newer Comes" das Erstlingswerk der Truppe. Die CD "Linked to", somit das zweite Album, entstand innerhalb eines Jahres von September 2002 bis 2003 in Stückarbeit in den Hamburger High Gain Recording Studios. Dieses Album erzählt eine Geschichte und repräsentiert inhaltlich die letzten Gedanken eines "Animatronic" (Roboter der speziell in Film und Fernsehen zum Einsatz kommt), der sich seinem Ende nähert. Seine letzten Gefühle und Emotionen bis zu seinem Tod werden in den Songs geschildert.
Interessant ist die Mischung aus deutschen und englischen Texten. Auch der Kampf der beiden Vocalisten, hohe Shouts gegen tiefe Grunts, gibt dem Album eine besondere Note. Insgesamt besticht die Scheibe durch rifflastige, rockende Passagen, immer wieder durchbrochen von ruhigen Chill-Out-Momenten. Aufgelockert wird das etwas düstere Erscheinungsbild durch ab und zu eingestreute Soli oder ein Piano zwischen den Songs. Insgesamt besteht "Linked to" aus neun Songs plus Bonustrack. Im ersten Titel "Tränen aus Blut" wird der tragische Text von einem stets präsenten düster malendem Bass unterstrichen. "Bad Lies", der zweite Song, wird durch die tiefen Grunts und Schreigesang, unterbrochen von besinnlichen Passagen, geprägt. Die stampfende Grundmelodie von "Everywhere" wird überraschend durch den geflüsterten Gesang ( die tonight, today and everywhere...) unterbrochen und steigert sich gegen Ende bis hin zu Schreien. Dadurch ist ein recht interessanter Song entstanden. Der vierte Titel, "Animatronic", ist ein ruhigerer gelagerter Song, der nur im Refrain durch rasches Tempo unterbrochen wird. Allerdings ist der Wechsel vom englischen Text und eingestreuten Liedzeilen in deutscher Sprache recht ungewöhnlich, aber gut gemacht. Über "Sünde", "Nightcrawler", "Dreams" und "Rain" geht der Leidensweg bis zum Alles auslöschenden "Suicide" des Animatronics. Innerhalb der gesamten CD wird mit vielen Stilelementen gespielt. Bisweilen sind Anlehnungen an Black und Death Metal-Elemente erahnbar und der Gesang wird sehr unterschiedlich variiert. Der Bonustrack "Empty" bietet zum Abschluss noch eine traurige, bittersüsse Ballade. Auch wenn zum Ende hin die Ideen nicht mehr ganz so zünden, ist das Album doch insgesamt eine recht interessante Arbeit.

 
5.5 Punkte von Manuela (am 11.06.2004)
 
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[ Seit dem 11.06.04 wurde der Artikel 6133 mal gelesen ]
 
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