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 Ancient (Norwegen) "Night visit" CD

Ancient - Night visit CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:48
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Metal
Homepage: The official ANCIENT Homepage
Weitere Links: http://www.metalblade.de


Weitere Infos zu Ancient:
REVIEWS:
Ancient Night Visit
Mehr über Ancient in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Sucht Ihr ein stimmungsvolles, düsteres Black Metal-Album, welches an die Klasse von Werken wie Rotting Christs „Thy mighty contract“ oder Dimmu Borgirs „Stormblast“ anschließt? Habt Ihr Interesse an musikalisch anspruchsvollen und abwechslungsreichen Black Metal, der teilweise auch über die Genregrenzen hinausgeht? Habt Ihr auch keine Probleme mit technischen Gitarrensolos und dem wohldosierten Einsatz von Keyboards?

Dann wäre es ein fataler Fehler, dieses Review nicht zu lesen. Denn mit Ihrem neuen Album erfüllen die Jungs um Aphazel exakt die oben beschriebenen Anforderungen. Ich muss zugeben, dass ich normalerweise kein großer Black Metal-Fan bin, aber dieses Album hat mich wirklich überzeugt.

Mit dem Opener „Envision the beast“ legen Ancient sofort kräftig los. Nach einem kurzen, interessanten Drumsolo fegt ein treibender, kompromissloser Black Metal-Orkan über den Hörer hinweg, welcher teilweise von Frauengesang verfeinert wird. Für eine kurze Verschnaufpause sorgt ein epischer, von Keyboards getragener Zwischenteil. Hierbei gelingt es Ancient jedoch im Gegensatz zu den neueren Werken von Cradle of Filth oder Dimmu Borgir sehr gut, maßvoll mit diesen Stilmitteln umzugehen und nicht die Grenze zur Kitschigkeit zu überschreiten.

Auf dem gesamten Album demonstrieren Ancient, dass sie über ein breites Spektrum von musikalischen Einflüssen verfügen. Dieses reicht von rockigen, an Celtic Frost erinnernden bis zu epischen, in die Richtung von Bands wie Satyricon tendierenden Passagen, ohne dabei aber auch den typischen schwedischen Death Metal zu vergessen. Hierbei gelingt es der Band sehr gut, diese Stilmittel flüssig miteinander zu verbinden und einen einzigartigen Stil zu kreieren.

Neben dem oben bereits erwähnten „Envision the beast“ sind als weitere Highlights „Horroble“ (dieser Song beginnt mit einem grandiosen Gitarrensolo und stampft anschließend gewaltig im Mid-Tempo vor sich hin) und der Titelsong „Night visit“ (ein episches Meisterwerk, welches mit dem Einsatz von Keyboards nicht geizt und mich stellenweise an die Werke vom Goldkehlchen King Diamond erinnert) zu nennen. Den krönenden Abschluß dieses Albums bildet „The truth unveiled“, welches sich nach einem sehr ruhigen, atmosphärischen Beginn zu einer regelrechten Black Metal-Hymne entwickelt, die ihresgleichen sucht. Das absolute Highlight dieses Albums !!!

Was die abschließenden zwei Bonus-Tracks auf diesem Album zu suchen haben, kann ich leider nicht sagen. Wer kein Fan von Klangkollagen ist, die nicht ansatzweise etwas mit dem restlichen Album zu tun haben, sollte die CD lieber nach dem achten Song ausschalten oder aber, wie ich es gemacht habe, die CD erneut von vorne hören. Diese beiden Tracks sind wirklich absolut überflüssig.

Tracklist:
1. Envision the beast
2. Rape the children of abel
3. Horroble
4. Night visit
5. Lycantrophy
6. Night of the stygian souls
7. Fuel the flames
8. The truth unveiled
9. The arctic mirage
10. Out in the haunted woods

Line-Up:
Aphazel – Guitars and vocals
Grom – Drums
Dhilorz: Bass
Jesus Christ - Guitars

Insgesamt weiß das Album zu überzeugen, auch wenn die beiden etwas schwächeren Songs „Rape the children of abel“ und „Fuel the flames“ die Klasse des restlichen Albums nicht vollkommen halten können. Trotzdem handelt es sich bei diesem Album um eine Pflichtlektüre für jeden Black Metal-Fan, auch wenn es zu einem Meilenstein des Genres nicht ganz gereicht hat.


 
7.5 Punkte von Nekrob (am 11.06.2004)
 
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