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 Atreyu (USA) "A death-grip on yesterday" CD

Atreyu - A death-grip on yesterday CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Victory Records  (85 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.3.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 32:53
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Emo-Metal-Core
Homepage: http://www.atreyurock.com
Weitere Links: http://www.victoryrecords.com
 Leserwertung
6.67 von 10 Punkten
bei 6 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Atreyu:
REVIEWS:
Atreyu A Death-grip On Yesterday
Mehr über Atreyu in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wer kennt ihn nicht? ATREYU, den halbwüchsigen Helden aus der Unendlichen Geschichte, der das Land Phantasien vor dem Untergang retten will. Nach ihm haben sich letztlich auch die Fantasy-…ääh….Emo-Metalcoreler (sag ich jetzt mal so) aus Orange County benannt, die sich, wenn man der Plattenfirma und dem Großteil der bereits zu lesenden Reviews in Print- und Online-Mags Glauben schenken darf, anschicken, nicht nur die USA, sondern inzwischen auch Europa mit ihrer Mischung aus einprägsamen (Gesangs-)melodien und harscher Metalcore-Breitseite zu erobern. Als man 2002 mit dem nicht zu Unrecht gehöriges Aufsehen erregenden Debut „Suicide Notes and Butterfly Kisses“ neben Bands wie POISON THE WELL oder DARKEST HOUR zu den Pionieren des bis heute andauernden Metalcore-Booms gezählt wurde, war die Szene zumindest für den Szene-Outsider noch recht klein und übersichtlich. Als 2004 der Zweitling „The Curse“ in die Ladentheken flutschte, konnte man eigentlich schon vom gefühlten Metalcore-Overkill sprechen. -> Oder wer hätte gedacht, dass Metalcore auch anno 2006 noch DAS Thema in der Hardcore -und vor allem der Metalszene sein würde oder dass Bands wie THRICE (inzwischen aus dem Genre abgewandert), CALIBAN oder ATREYU im so konservativen Metal-Blatt Rock Hard zu Alben des Monats gekürt werden!?! Genau! Niemand!!! Und wenn er kommt? Dann….ok, lassen wir das. :-)

Zur neuen ATREYU-Platte: Ich muss vorwegschicken, dass ich nie der große ATREYU-Fan war, obwohl ich dem Genre durchaus einiges abgewinnen kann. Irgendwie konnte ich mich aber nie wirklich mit Frontbrüller Alex Varkatzas anfreunden, der in meinen Ohren auch heute noch wie Fuchur, der kotzende Glücksdrache klingt. Sei’s drum. Der Sound von ATREYU hat sich von Album zu Album in eine weniger hardcorige, deutlich softere Richtung entwickelt und man kann wahrlich nicht behaupten, dass das eine schlechte oder falsche Entwicklung gewesen ist. Songs wie „Right side of the bed“ oder „The Crimson“ sind schlicht und ergreifend - zwar klischeetriefende - aber trotzdem - oder gerade deswegen - tolle Songs. Mit „Ex`s and Oh`s“ schlägt man ganz klar wieder in die Kerbe der beiden vorgenannten Songs und legt einen schneidigen Ohrwurm hin, der leider nicht ganz an die Qualität der „The Curse“-Kracher rankommt. „My fork in the road (your knife in my back)“ ist für mich dieses Mal das Sahnestückchen des Albums, bietet es doch wahrhaft grandiose Gitarrenleads und ein ziemlich old-schooliges, metallisches Grundgerüst. Generell lässt sich sagen, dass die Songs abwechslungsreicher als noch auf „The Curse“ gestaltet wurden und auf gar keinen Fall sofort zünden. Einige tun es bei mir leider bis heute nicht. :-( Und leider glänzen gerade die besseren Stücke durch Nachgeschmäcke anderer Bands, wie etwa der gothicmäßige SENTENCED-Chorus in „Shameful“ oder der ALEXISONFIRE-artige Part am Ende von „We stand up“. Was ich allerdings gar nicht verknusen kann, ist die oberpeinliche Nummer „The Theft“, die als eine Art „Semi-Ballade“ nach dem Motto „Schnulz und Schmalz meets Screamo einschließlich DIE PRINZEN-Backgroundgesang“ daherkommt. Fürschterlich! Abzüglich dieser Peinlichkeit kommt man dann noch auf 8 Songs in 28:54 min. „A death-grip on yesterday“ ist für mich daher eindeutig ein zu kurzer, streckenweise recht unspektakulärer Schnellschuss einer Band, die mehr kann. Aber die Musikbranche ist schnelllebig…dem ist halt wohl oder übel Tribut zu zollen.

Post Scriptum: Die Idee für das Artwork wurde im Übrigen ziemlich dreist bei BAD RELIGION`s „Suffer“ abgekupfert“. Nur zur Info.




 
6.5 Punkte von Schneider (am 29.03.2006)
 
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