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 Torch Bearer (Schweden) "Warnaments" CD

Torch Bearer - Warnaments CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Regain Records  (88 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 34:30
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Thrashing Death Black Metal
Homepage: http://www.myspace.com/officialtorchbearer
Weitere Links: http://www.regainrecords.com
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Weitere Infos zu Torch Bearer:
REVIEWS:
Torch Bearer Warnaments
Torch Bearer Yersinia Pestis
Torch Bearer Death Mediations
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Es darf spekuliert werden: Ist TORCH BEARER nun eine eigenständige Band oder lediglich ein Projekt mit Protagonisten, welche anderweitig bei Kapellen wie SCAR SYMMETRY, SATARIEL, UNMOORED und INCAPACITY unter Vertrag stehen.
Naja – munteres schwedisches Band-wechsel-dich hin oder her: „Warnaments“ ist jedenfalls bereits TORCH BEARERs zweites Album, also scheint eine gewisse Ernsthaftigkeit hinter der Sache zu stehen.
Vielleicht müssen Skandinavier aber ja einfach auch in mehreren Bands gleichzeitig spielen, um die vielen dunklen Monate im Winter angemessen rumzukriegen.

Sei es wie es sei – beim vorliegenden neuesten Machwerk der Schweden handelt es sich jedenfalls um ein Konzeptalbum, welches sich thematisch um den ersten Weltkrieg dreht, wie man auch am Cover erkennen kann, welches Schlachtschiffe in schwerer See zeigt.

Nun zur Musik auf „Warnaments“: Geboten wird Death Black Metal klassischer Prägung mit einem gehörigen Schuß Thrash Metal.
Dieser bunte Stilmix funktioniert – wie auch schon auf dem Erstling, „Yersinia Pestis“ – ganz gut, und zwar in erster Linie wegen der kompromißlosen Härte und der enormen Durchschlagskraft, mit welcher hier operiert wird.
Alle drei eingangs zitierten Spielarten des harten Metals sind in etwa gleichberechtigt und tragen gleichermaßen zum Gelingen des Albums bei: Thrash – das sind die teilweise recht komplexen Arrangements, aus dem Death Metal kommen die tiefergelegten durchaus typisch schwedisch klingenden Gitarren und der Grunzgesang – und der Black Metal steuert schließlich den heißeren Keifgesang und den knorrig-knarzigen Klang mancher Gitarrenpassagen bei.
So ist für jeden was dabei, und da die Songs samt und sonders abwechslungsreich und dabei gleichzeitig kompakt und durchdacht wirken, bleibt erstmal kein Auge trocken – man merkt einfach immerzu, daß man es mit absoluten Profis zu tun hat, die großen Spaß an ihrem gemeinsamen Projekt haben.
Die Vielschichtigkeit und Komplexität der meisten Songs offenbart sich erst nach mehreren Durchläufen in ihrer vollen Pracht, so daß „Warnaments“ über längere Zeit eine äußerst unterhaltsame Angelegenheit bleibt.
Am besten gefallen mir die Passagen, in welchen Pär so richtig die Grunzsau rausläßt – hier klingen die Tracks dann tatsächlich wie ein wildgewordener und deutlich geschwindigkeitsbetonterer Bastard aus HYPOCRISY, BLOODBATH und Konsorten.
Auffallend sind weiterhin gewisse dissonante Gitarren-Breaks und -Licks, die sehr gekonnt rüberkommen und eine recht morbide Stimmung verbreiten.
Die blackmetallischeren Stücke gefallen mir vergleichsweise nicht so gut, obwohl diese auch sämtlich auf absolut hohem Niveau angesiedelt sind.
Sehr schön sind abschließend betrachtet die lyrischen Momente in Form kurzer bis mittellanger akustischer Passagen, bisweilen auch mit klassischer Orchestrierung und mit dezentem Schlachtenlärm hinterlegt, welche jeweils kurz Zeit zum Verschnaufen geben.

Einziger wirklicher Schönheitsfehler dieses dichten und sehr guten Albums ist die relativ kurze Spielzeit von knapp über einer halben Stunde, aber andererseits ist ja gerade das nach landläufiger Meinung ein Merkmal guter Death-Metal-Alben.
Der Sound haut einen nicht unbedingt vom Hocker, aber ich habe auch schon wesentlich Schlechteres gehört ...

Eine deutliche Steigerung zum Debüt, vor allem, weil das Ganze jetzt auch Atmosphäre versprüht – 8 Punkte.


Tracklist:
1. Dark Clouds Gathering
2. Last Line Of Defence
3. Burial Waters, Deepsome Graves
4. Swift Turns Of War
5. The Stale Drownings
6. Battlespawn
7. Where Night Is Total
8. Sealer Of fates
9. The Blunt Weapon

Line-Up:
Pär Johansson (SATARIEL) – Vocals
Christian Älvestan (UNMOORED, INCAPACITY, SCAR SYMMETRY) – Guitar
Mikael Degerman (SATARIEL) – Bass
Henrik Schönström (UNMOORED, INCAPACITY, TRAUMATIZED) – Drums
Patrik Gardberg - Guitar




 
8.0 Punkte von WARMASTER (am 06.04.2006)
 
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[ Seit dem 06.04.06 wurde der Artikel 4519 mal gelesen ]
 
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