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 Satyricon (Norwegen) "Now, Diabolical" CD

Satyricon - Now, Diabolical CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer:
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Metal
Homepage: http://www.satyricon.no
Weitere Links: http://www.roadrunnerrecords.de
 Leserwertung
8.36 von 10 Punkten
bei 11 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Satyricon:
REVIEWS:
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LIVE-BERICHTE:
Satyricon vom 22.12.2008
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Diskussion zum Review
im Forum

Zwar liegen die dunklen, mittelalterlichen Zeiten schon lange hinter uns, und auch die Verarbeitung mythologischer, heidnischer und historischer Einflüsse in der Musik Satyricons ist spätestens seit dem Jahrhundertwerk „Nemesis Divina“ abgehakt, spätestens jedoch mit dem Beginn der von Satyr mit „zweiter Ära“ titulierten Schaffensepoche der Norweger, dem zwar sperrigen, jedoch unerreicht kühlen „Rebel Extravaganza“, stehen Satyricon für schwärzeste, kälteste und bedrohlichste Black Metal-Lehrstücke. „Volcano“, das bereits knapp fünf Jahre zurückliegende letzte Album des Duos, zementierte den Sonderstatus weltweit, verwies Kollegen scharenweise auf ihre Plätze. Nun endlich kehren Satyr und Frost wieder, setzen uns ihr sechstes Studiowerk „Now, Diabolical“ vor und lassen Norwegen, ach was, lassen den Rest der Welt erbeben und erzittern. Selten klang Black Metal so eingängig, so geradlinig, so kalt und so schwarz, selten konnten Black Metal-Songs derart clevere Songstrukturen aufweisen, die sich endlich einmal nicht an das simple Aneinanderkleben halbgarer Riffs stützen. Was Satyricon hier vom Stapel lassen ist Black Metal, wie er im 21. Jahrhundert zu klingen hat, und was in den Neunzigern neblige Wälder, Runen und akustische Gitarren waren, das ist im hier und jetzt eben eine massive und klare, jedoch absolut rohe Produktion (der Gitarrensound ist göttlich!), eine kalte, bedrohliche, ja beinahe eisige Atmosphäre und höchstes spieltechnisches Niveau. Unbeeindruckt von Trends oder Dogmen zementieren Satyricon ihren Ruf, zur absoluten Speerspitze des Genres zu gehören, fegen uns beinahe im Vorbeigehen eine meisterhafte Ode nach der anderen um die Ohren: Monotone Momente hypnotischer Ruhe kippen in perfekt getimtes Armageddon um, doomige Lavariffs werden zu bissigen Blasts und über allem thront Satyrs bissiges und grimmiges Organ: So muss moderner Black Metal klingen! Dezente Einflüsse des Doom und Thrash Metal blitzen durch die Schwärze der neuen Songs, meisterhaftes Können verbindet sich mit pechschwarzer Energie zu einem okkulten und meisterhaften Werk dunkler Musik. Lyrisch kümmerte sich Exzentriker Satyr diesmal um okkulte Geheimlogen und Sekten, liefert mit „Now, Diabolical“ den nötigen Soundtrack und lässt Münder reihenweise offen stehen. Respekt vor soviel künstlerischer Qualität!
 
9.5 Punkte von Björn Springorum (am 10.04.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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