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 Tristwood (Österreich) "The Delphic Doctrine" CD

Tristwood - The Delphic Doctrine CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Sound Riot Records  (16 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:20
Musikstil: Avantgarde/Dark/Industrial   (279 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Industrial (Black) Death Metal
Homepage:
Weitere Links: http://www.soundriotrecords.com
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Weitere Infos zu Tristwood:
REVIEWS:
Tristwood The Delphic Doctrine
Tristwood Amygdala
Mehr über Tristwood in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Hmmm … wie geht man an eine solche Veröffentlichung heran ?
Nachdem ich TRISTWOODs letztes Album vor einiger Zeit (2004) doch recht deutlich in der Luft zerrissen hatte, bekam ich unlängst eine Mail von den Jungs von TRISTWOOD mit dem Inhalt, daß sie sich meine vernichtende Rezension wohl zu Herzen genommen hätten (schmeichel !) und ob ich nicht auch ihr aktuelles Album beprechen wolle (doppelschmeichel !).
Natürlich sagte ich sofort zu und halte es nun in Händen, „The Delphic Doctrine“, das neue Album derer vom traurigen Walde.
Die Schwierigkeit für mich besteht nun darin, trotz der Vorgeschichte objektiv zu sein, aber ich denke (bzw. hoffe), daß ich mit der Öffentlichmachung der Story einen Schritt hin in Richtung Objektivität getan habe.

Was als erstes auffällt – und dies war ein Hauptkritikpunkt an der vorherigen Scheibe – ist, daß man sich soundmäßig um ein paar Größenordnungen verbessert hat: was dereinst noch schepperte, klingt nunmehr bombastisch, transparent und dynamisch.

Nun aber zum Album selbst:
‚Indoctrination’ – ein stimmungsvolles Synthie-Intro, wird recht schnell abgelöst vom sehr schnellen Titeltrack, dessen Hauptmerkmal die stakkatoartigen Computer-Drums sind, offensichtlich weiterhin tragendes Merkmal der Musik von TRISTWOOD.
Der erste wirkliche Hinhörer – und da war ich doch ziemlich überrascht – ist das geradezu epische, abwechslungsreiche, aber nichtsdestotrotz pfeilschnelle und mit allerlei Gimmicks aufwartende ‚Chronos’, ein Track voller Durchschlagskraft und Energie – die fast schon schwarzmetallischen kraftvoll-aggressiven Vocals tun ihr Übiges – ganz groß !
Das nachfolgende ‚By The Call Of Seth ...’ geht in dieselbe Richtung: Kalte industrielle ultraschnelle Rhythmik, gepaart mit brutalem Death Metal mit zeitweisem blackmetallisch angehauchtem Gekeife – sollte dies der neue Stil von TRISTWOOD sein, so bitte ich doch an diesem festzuhalten, da TRISTWOOD 2006 damit so etwas wie ein neues Genre kreiiert haben, welches noch seiner Namensgebung harrt, dabei originell und modern ist und jetzt nur noch den Geschmack des Publikums treffen muß.
Das vergleichsweise melodische, aber immer noch sehr heftige ‚Pandaemonic Paradoxon’ ist der nächste Hinhörer.
‚Through The Nineth Hall Of Utukku’ – geht es überhaupt noch schneller ? – ist ein derbe geknüppelter Track mit den brutalsten Vocals seit langem – sehr heftig !
Überhaupt ziehen sich Axumis’ sehr ausdrucksvolle und sich mit einer enormen Bandbreite präsentierenden Vocals wie ein roter Faden durch „The Delphic Doctrine“ und sind unverzichtbarer Bestandteil der äußerst extremen Gesamtattitüde von TRISTWOOD.
Sehr schön sind auch die 70er-Jahre-Rockorgeln am Ende von ‚Daedae Taengri’ und das (direkt übergehende) TANGERINE-DREAM-artige Echolot-Outro.

Mir ist das Ganze aber resümierend immer noch einen oder zwei Ticks zu schnell, auch bin ich nicht unbedingt ein großer Freund programmierter Drums – aber TRISTWOOD bringen die Stücke sehr glaubwürdig rüber, haben sich in allen Bereichen stark verbessert und ein sehr extremes Stück modernen Metals geschaffen – beeindruckend und antestenswert ist „The Delphic Doctrine“ somit in jedem Fall !

Fazit: Wenn TRISTWOOD so weitermachen, dann werden sie so etwas wie eine extremere Ausgabe der KRUPPS im 21. Jahrhundert – dies und die deutliche Steigerung in allen Bereichen honorierend, vergebe ich 7,5 Punkte für eine der am meisten vom Mainstream abweichenden Veröffentlichungen in der letzten Zeit.


Tracklist:
01. Indoctrination
02. The Delphic Doctrine
03. Chronos
04. By The Call Of Seth – Invocation Of The God Of Blood And War
05. Anbeheh
06. Pandaemonic Paradoxon
07. Nemesis – The Cyberstorm
08. Through The Nineth Hall Of Utukku
09. Daedae Taengri
10. Exdoctrination – The Blackest Void (Outro)

Line-Up:
Axumis – Lead Vocals
Jegger – Lead Guitars, Synthesizers, Additional Vocals
Deimon – Sampling, Bass, Programming, Drumming
Neru – Programming, Synthesizers, Guitars


 
7.5 Punkte von WARMASTER (am 18.04.2006)
 
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[ Seit dem 18.04.06 wurde der Artikel 5244 mal gelesen ]
 
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